Quiz : Wie gut kennen Sie die Klassiker der Schullektüre?

Am Donnerstag, den 21. März beginnt die Leipziger Buchmesse. Dann werden Verlage neue Bücher präsentieren, die zum Lesen, Unterhalten und Informieren anregen sollen. In der Schule kommen viele Kinder erstmals mit Literatur in Berührung. Im Laufe der Schuljahre eignen sie sich Wissen über Autoren und deren Werke an, lernen, Texte zu interpretieren, deren Bedeutung im historischen Kontext zu verorten.

Fabian Schindler / 19. März 2019

Die einzelnen Bundesländer begleiten Schulen bei der Auswahl altersgerechter Schullektüre, etwa in Form von Empfehlungen für Autorinnen und Autoren nach Altersgruppen. Diese Empfehlungen für Schulliteratur sind auf den Landesbildungsservern zu finden. Viele Schulen können auf der Basis dieser Listen festlegen, welche Lektüre im Unterricht gelesen wird; vielfach bestimmen inzwischen Schulklassen in demokratischen Prozessen, was gelesen werden soll.

Viele Erwachsene können sich auch Jahrzehnte später noch erinnern, was sie als Schülerinnen und Schüler dazugelernt haben. Wir haben für dieses Quiz einige Werke aus den Länderempfehlungen ausgewählt. Erkennen Sie die Zitate einiger Klassiker wieder? Testen Sie Ihr Wissen!

Herzlichen Glückwunsch!

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Frage 8/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Kasperl und Seppel machten auf der Stelle kehrt und rannten nach Hause. An Großmutters Gartentür wären sie fast mit dem Wachtmeister Dimpfelmoser zusammengerumpelt.“

Antwort 1

Max von der Grün: „Vorstadtkrokodile“

Antwort 2

Ottfried Preußler: „Der Räuber Hotzenplotz“

Antwort 3

Erhard Dietl: „Die Olchis“-Reihe
RICHTIG!
1962 wurde Ottfried Preußlers „Räuber Hotzenplotz“ veröffentlicht. Das Werk wurde ein enormer Erfolg für den Kinderbuchautoren. Drei Bücher mit Kasperl, Seppel und dem Räuber Hotzenplotz hat Preußler insgesamt verfasst.
LEIDER FALSCH!
1962 wurde Ottfried Preußlers „Räuber Hotzenplotz“ veröffentlicht. Das Werk wurde ein enormer Erfolg für den Kinderbuchautoren. Drei Bücher mit Kasperl, Seppel und dem Räuber Hotzenplotz hat Preußler insgesamt verfasst.
Frage 7/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine.“

Antwort 1

Johann Wolfgang von Goethe: „Die Leiden des jungen Werthers“

Antwort 2

Friedrich Schiller: „Kabale und Liebe“

Antwort 3

Jakob Michael Reinhold Lenz: „Der Waldbruder“
RICHTIG!
Der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ ist von Johann Wolfgang von Goethe innerhalb von sechs Wochen verfasst und 1774 veröffentlicht worden. In dem Schlüsselwerk des Sturm und Drang berichtet der junge Rechtspraktikant Werther über seine in einem Suizid endende unglückliche Liebe zu der mit einem anderen Mann verlobten Lotte.
LEIDER FALSCH!
Der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ ist von Johann Wolfgang von Goethe innerhalb von sechs Wochen verfasst und 1774 veröffentlicht worden. In dem Schlüsselwerk des Sturm und Drang berichtet der junge Rechtspraktikant Werther über seine in einem Suizid endende unglückliche Liebe zu der mit einem anderen Mann verlobten Lotte.
Frage 6/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Einmal nur, in Untertertia, geschah es, dass Diederich jede Rücksicht vergaß, sich blindlings betätigte und zum siegestrunkenen Unterdrücker ward. Er hatte, wie es üblich und geboten war, den einzigen Juden seiner Klasse gehänselt, nun aber schritt er zu einer ungewöhnlichen Kundgebung.“

Antwort 1

Günter Grass: „Die Blechtrommel“

Antwort 2

Heinrich Mann: „Der Untertan“

Antwort 3

Hans Fallada: „Kleiner Mann, was nun?“
RICHTIG!
Heinrich Mann erzählt in seinem 1914 erschienenen Roman „Der Untertan“ mit ironischer Distanz die Lebensgeschichte des Opportunisten Diederich Heßling. „Der Untertan“ gilt als einmalige Persiflage der Wilhelminischen Epoche und Analyse der Situation der damaligen Zeit.
LEIDER FALSCH!
Heinrich Mann erzählt in seinem 1914 erschienenen Roman „Der Untertan“ mit ironischer Distanz die Lebensgeschichte des Opportunisten Diederich Heßling. „Der Untertan“ gilt als einmalige Persiflage der Wilhelminischen Epoche und Analyse der Situation der damaligen Zeit.
Frage 5/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Auf dem Küchentisch hat nämlich einer gesessen, der war ungefähr einen halben Meter groß.“

Antwort 1

Astrid Lindgren: „Lillebror und Karlsson vom Dach“

Antwort 2

Erich Kästner: „Emil und die Detektive“

Antwort 3

Christine Nöstlinger: „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“
RICHTIG!
Die Geschichte von dem Jungen Wolfgang, in dessen Leben ein gurkenförmiger König als Asylsuchender eintritt, ist ein Klassiker der Jugendliteratur. Für ihren Roman ist die Autorin Christine Nöstlinger 1973 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden.
LEIDER FALSCH!
Die Geschichte von dem Jungen Wolfgang, in dessen Leben ein gurkenförmiger König als Asylsuchender eintritt, ist ein Klassiker der Jugendliteratur. Für ihren Roman ist die Autorin Christine Nöstlinger 1973 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden.
Frage 4/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„ILL (leise): Einer wird mich zurückhalten, wenn ich den Zug besteige.
ALLE (beteuernd): Niemand! Niemand!
ILL: Ich weiß es.
DER POLIZIST: Es ist höchste Zeit.“

Antwort 1

Carl Zuckmayer: „Des Teufels General“

Antwort 2

Friedrich Dürrenmatt: „Der Besuch der alten Dame“

Antwort 3

Berthold Brecht: „Die Dreigroschenoper“
RICHTIG!
1956 erschien die Tragikomödie des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt. Das Theaterstück war der Durchbruch, wurde zum Welterfolg für Dürrenmatt. Die Stadt und die Charaktere in dem Stück werden von Kritikern als Abbild menschlicher Abgründe (Korruption, Versuchung, Spekulation auf menschliche Gier) auf der Bühne rezipiert.
LEIDER FALSCH!
1956 erschien die Tragikomödie des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt. Das Theaterstück war der Durchbruch, wurde zum Welterfolg für Dürrenmatt. Die Stadt und die Charaktere in dem Stück werden von Kritikern als Abbild menschlicher Abgründe (Korruption, Versuchung, Spekulation auf menschliche Gier) auf der Bühne rezipiert.
Frage 3/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Der Gedanke an den Prozeß verließ ihn nicht mehr. Öfters schon hatte er überlegt, ob es nicht gut wäre, eine Verteidigungsschrift auszuarbeiten und bei Gericht einzureichen.“

Antwort 1

Thomas Mann: „Der Zauberberg“

Antwort 2

Orson Wells: „1984“

Antwort 3

Franz Kafka: „Der Prozeß“
RICHTIG!
Franz Kafkas unvollendetes Werk, das zwischen 1914 und 1915 verfasst wurde, handelt von dem Bankprokuristen Josef K., der am Morgen seines 30. Geburtstags verhaftet wird, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Das Werk, das posthum erschien, gilt als eines der Hauptwerke Kafkas und geniale Darstellung des Wirkens einer absurden, lebensfeindlichen und sich verselbstständigenden Bürokratie.
LEIDER FALSCH!
Franz Kafkas unvollendetes Werk, das zwischen 1914 und 1915 verfasst wurde, handelt von dem Bankprokuristen Josef K., der am Morgen seines 30. Geburtstags verhaftet wird, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Das Werk, das posthum erschien, gilt als eines der Hauptwerke Kafkas und geniale Darstellung des Wirkens einer absurden, lebensfeindlichen und sich verselbstständigenden Bürokratie.
Frage 2/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Landstraße nach Goldach, einer kleinen reichen Stadt, die nur wenige Stunden von Seldwyla entfernt ist. Der Schneider trug in seiner Tasche nichts als einen Fingerhut (...).“

Antwort 1

Gottfried Keller: „Kleider machen Leute“

Antwort 2

Fjodor M. Dostojewski: „Arme Leute“

Antwort 3

Heinrich Heine: „Die Harzreise“
RICHTIG!
Die Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller erschien erstmals 1874 im zweiten Band der Novellensammlung „Die Leute von Seldwyla“. Die Geschichte über einen Schneider, der aufgrund seines Hangs, gut gekleidet zu sein, für einen Hochstapler gehalten wird, gehört zu den bekanntesten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.
LEIDER FALSCH!
Die Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller erschien erstmals 1874 im zweiten Band der Novellensammlung „Die Leute von Seldwyla“. Die Geschichte über einen Schneider, der aufgrund seines Hangs, gut gekleidet zu sein, für einen Hochstapler gehalten wird, gehört zu den bekanntesten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.
Frage 1/8

Aus welchem Werk stammt dieses Zitat?

„Ich erschrak schrecklich. Ein Aufruf! Jeder weiß, was das bedeutet. Konzentrationslager und einsame Zellen sah ich vor mir auftauchen, und dahin sollten wir Vater ziehen lassen müssen?“

Antwort 1

Anne Frank: „Das Tagebuch der Anne Frank“

Antwort 2

Judith Kerr: „Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl“

Antwort 3

Johanna Reiss: „Und im Fenster der Himmel“
RICHTIG!
„Das Tagebuch der Anne Frank“ gilt als Werk der Weltliteratur. Die Aufzeichnungen des 1934 mit seiner Familie aus Frankfurt, Deutschland, in die Niederlande emigrierten Mädchens, die zwischen dem 12. Juni 1942 und dem 1. August 1944 niedergeschrieben wurden, schildern eindrücklich die Unterdrückung und Verfolgung von Juden in den von den Deutschen besetzten Niederlanden aus dem Blickwinkel einer Jugendlichen.
LEIDER FALSCH!
„Das Tagebuch der Anne Frank“ gilt als Werk der Weltliteratur. Die Aufzeichnungen des 1934 mit seiner Familie aus Frankfurt, Deutschland, in die Niederlande emigrierten Mädchens, die zwischen dem 12. Juni 1942 und dem 1. August 1944 niedergeschrieben wurden, schildern eindrücklich die Unterdrückung und Verfolgung von Juden in den von den Deutschen besetzten Niederlanden aus dem Blickwinkel einer Jugendlichen.