Pädagogische Konzepte : Wie gut kennen Sie sich mit Schule aus?

Die Schullandschaft in Deutschland ist abwechslungsreich: Neben den herkömmlichen Schulen gibt es viele, die nach besonderen pädagogischen Konzepten arbeiten. Besonders bekannt sind Waldorfschulen und Montessorischulen. Doch es gibt noch weitere Schulmodelle. Wie gut kennen Sie sich damit aus? Testen Sie Ihr Wissen!

Antje Tiefenthal / 17. Dezember 2018

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Frage 10/10

Annika ist stolz: An ihrer Schule gibt es etwas ganz Besonderes. In der Schuldruckerei lernen die Kinder, wie sie eigene Texte setzen und sogar Bücher herstellen können. Welche Schule besucht Annika?

Antwort 1

Eine Club-of-Rome-Schule.

Antwort 2

Eine BIP-Schule.

Antwort 3

Eine Freinet-Schule.
RICHTIG!
Die Schuldruckerei ist so etwas wie das „Markenzeichen“ der Freinet-Schulen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regel mit Druckpressen und setzen die Texte selbst, statt sie einfach am Computer auszudrucken.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Die Schuldruckerei ist so etwas wie das „Markenzeichen“ der Freinet-Schulen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regel mit Druckpressen und setzen die Texte selbst, statt sie einfach am Computer auszudrucken.
Frage 9/10

Yannick besucht die Jenaplan-Schule. Vor dem Schulgebäude steht eine Bronzestatue, die an den geistigen Vater der Jenaplan-Schule erinnert. Wie ist sein Name?

Antwort 1

Peter Petersen

Antwort 2

Holger Holgersen

Antwort 3

Jan Jansen
RICHTIG!
Der Pädagoge Peter Petersen war Professor an der Universität Jena und konzipierte dort in den 1920er-Jahren das reformpädagogische Modell Jenaplan.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Der Pädagoge Peter Petersen war Professor an der Universität Jena und konzipierte dort in den 1920er-Jahren das reformpädagogische Modell Jenaplan.
Frage 8/10

„Die vorbereitete Umgebung“ ist ein wesentlicher Bestandteil der Pädagogik, nach der sich Torbens Schule richtet. An welcher Schule ist „die vorbereitete Umgebung“ ein zentrales Element?

Antwort 1

An der Freinet-Schule.

Antwort 2

An der Montessorischule.

Antwort 3

An der Daltonplan-Schule.
RICHTIG!
„Die vorbereitete Umgebung“ ist zentral für die Montessorischule. Damit ist der Raum gemeint, in dem sich die Kinder gemäß der Montessori-Pädagogik physisch und psychisch entwickeln können. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung des Klassenzimmers und die Gestaltung des Schulgebäudes, aber auch die Lehrkraft selbst.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
„Die vorbereitete Umgebung“ ist zentral für die Montessorischule. Damit ist der Raum gemeint, in dem sich die Kinder gemäß der Montessori-Pädagogik physisch und psychisch entwickeln können. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung des Klassenzimmers und die Gestaltung des Schulgebäudes, aber auch die Lehrkraft selbst.
Frage 7/10

Anders als die Waldorfschule ist Kamilas Schule verhältnismäßig jung: Diesen Schultyp gibt es erst seit 1997. Typisch für die Schule, die Kamila besucht, ist der besondere Fokus auf Kreativität und die Förderung begabter Kinder. Wie heißt die Schule?

Antwort 1

KIP-Schule

Antwort 2

BIP-Schule

Antwort 3

DIP-Schule
RICHTIG!
Das Professorenpaar Hans-Georg Mehlhorn und Gerlinde Mehlhorn entwickelten das Konzept der Mehlhornschule, auch „BIP-Schule“ oder „BIP-Kreativitätsschule“ genannt. 1997 wurde das Konzept erstmals in die Praxis umgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Einbeziehung der Kinder in kreative Prozesse.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Das Professorenpaar Hans-Georg Mehlhorn und Gerlinde Mehlhorn entwickelten das Konzept der Mehlhornschule, auch „BIP-Schule“ oder „BIP-Kreativitätsschule“ genannt. 1997 wurde das Konzept erstmals in die Praxis umgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Einbeziehung der Kinder in kreative Prozesse.
Frage 6/10

2019 feiert Liams und Nellys Schule den 100. Geburtstag. Von welcher Schule ist die Rede?

Antwort 1

Von der Waldorfschule.

Antwort 2

Von der Montessorischule.

Antwort 3

Von der Jenaplan-Schule.
RICHTIG!
Am 7. Dezember 1919 wurde die erste Waldorfschule gegründet. Namensgeber war eine Zigarettenfabrik aus Stuttgart: Der Direktor suchte eine Schule für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pädagogik, nach der an Waldorfschulen unterrichtet wird, hat Rudolf Steiner entwickelt.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Am 7. Dezember 1919 wurde die erste Waldorfschule gegründet. Namensgeber war eine Zigarettenfabrik aus Stuttgart: Der Direktor suchte eine Schule für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pädagogik, nach der an Waldorfschulen unterrichtet wird, hat Rudolf Steiner entwickelt.
Frage 5/10

An Sams Schule gelten zwei Grundsätze. Erstens: Es gibt keinen Frontalunterricht. Zweitens: Die Schülerinnen und Schüler eignen sich den Stoff selbstständig an. Diese zwei Grundsätze sind besonders typisch für Sams Schule. Welche Schule ist gemeint?

Antwort 1

Eine Waldorfschule.

Antwort 2

Eine Daltonplan-Schule.

Antwort 3

Eine Sudbury-Schule.
RICHTIG!
Diese beiden Grundsätze hat die Reformpädagogin Helen Parkhurst für die von ihr begründete Dalton-Pädagogik definiert.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Diese beiden Grundsätze hat die Reformpädagogin Helen Parkhurst für die von ihr begründete Dalton-Pädagogik definiert.
Frage 4/10

An Emmas Schule gibt es viele Feiern: Aufnahmefeiern für die Schulanfängerinnen und -anfänger, Geburtstagsfeiern, aber auch Morgenfeiern, Wochenabschlussfeiern und sogar eine besonders große Feier am Schuljahresende. Welche Schule besucht Emma?

Antwort 1

Eine Daltonplan-Schule.

Antwort 2

Eine Sudbury-Schule.

Antwort 3

Eine Jenaplan-Schule.
RICHTIG!
Feiern sind an Jenaplan-Schulen ein zentraler Bestandteil des Schulalltags. Das gilt nicht nur für die Schülerinnen und Schülern, sondern für alle Beteiligten. Es gibt deshalb auch Elternfeiern und Feiern für die Lehrkräfte.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Feiern sind an Jenaplan-Schulen ein zentraler Bestandteil des Schulalltags. Das gilt nicht nur für die Schülerinnen und Schülern, sondern für alle Beteiligten. Es gibt deshalb auch Elternfeiern und Feiern für die Lehrkräfte.
Frage 3/10

Aaron lernt mit der Hunderterkette rechnen. Für welche Schule ist dieses Arbeitsmaterial typisch?

Antwort 1

Für die Montessorischule.

Antwort 2

Für die Waldorfschule.

Antwort 3

Für die Jenaplan-Schule.
RICHTIG!
Die Hunderterkette ist speziell für die Montessori-Pädagogik entwickelt worden. Die lange Kette mit 100 Perlen macht für Kinder den Zahlenraum bis 100 buchstäblich begreifbar.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Die Hunderterkette ist speziell für die Montessori-Pädagogik entwickelt worden. Die lange Kette mit 100 Perlen macht für Kinder den Zahlenraum bis 100 buchstäblich begreifbar.
Frage 2/10

Samira bekommt an ihrer Schule keine Noten. Sie muss sich an keine Pausenzeiten halten und ist in keiner festen Klasse. Denn ihre Schule ist demokratisch organisiert – die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler steht an erster Stelle. Wie heißt Samiras Schule?

Antwort 1

Daltonplan-Schule

Antwort 2

Jenaplan-Schule

Antwort 3

Sudbury-Schule
RICHTIG!
An den demokratisch organisierten Sudbury-Schulen werden Demokratie, Verantwortung, Freiheit und Recht großgeschrieben. Das Modell der Sudbury-Schulen stammt aus den USA. In Deutschland arbeiten nur sehr wenige Schulen nach diesem Prinzip.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
An den demokratisch organisierten Sudbury-Schulen werden Demokratie, Verantwortung, Freiheit und Recht großgeschrieben. Das Modell der Sudbury-Schulen stammt aus den USA. In Deutschland arbeiten nur sehr wenige Schulen nach diesem Prinzip.
Frage 1/10

Die achtjährige Maria hat heute eine Doppelstunde Eurythmie. Welche Schule besucht sie?

Antwort 1

Eine Montessorischule.

Antwort 2

Eine Waldorfschule.

Antwort 3

Eine Jenaplan-Schule.
RICHTIG!
Eurythmie ist charakteristisch für die Waldorfschulen. Dabei handelt es sich um eine von Rudolf Steiner (1861–1925) konzipierte Bewegungskunst.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Eurythmie ist charakteristisch für die Waldorfschulen. Dabei handelt es sich um eine von Rudolf Steiner (1861–1925) konzipierte Bewegungskunst.