Nachhilfe : „Ich kann Mathematik überhaupt nicht!“

Mathematik ist Spitzenreiter bei der Nachhilfe. Für kein anderes Fach suchen sich Schülerinnen und Schüler so viel Unterstützung. Oft stecken hinter den Schwierigkeiten mit dem Fach allerdings ganz andere Probleme. Das Schulportal hat einen Nachhilfelehrer getroffen, der zuvor ein halbes Jahrhundert Mathematiklehrer war. Hier erzählt er, was die Kinder und Jugendlichen zu ihm führt und was im Unterricht besser laufen könnte.

Annette Kuhn / 12. Februar 2020 / 8 Kommentare
Mädchen rechnet an der Tafel Aufgabe in Mathematik
Mathematik bringt viele Schülerinnen und Schüler zur Verzweiflung. Und besonders schlimm ist es oft, an der Tafel eine Aufgabe rechnen zu müssen.
©Adobe Stock

„Ich kann Mathe überhaupt nicht!“ Diesen Satz hört Helmut Helmer von Jugendlichen immer wieder. Aber auch nach einem halben Jahrhundert als Mathelehrer kann er diesen Satz nicht einfach so stehen lassen. Aufgeben – das passt nicht zu dem 75-Jährigen, der sich noch immer fast jeden Tag mit Formeln, Gleichungen und Rechenarten beschäftigt.

Inzwischen nicht mehr in der Schule, sondern in seinem kleinen Arbeitszimmer zu Hause, in dem er Schülerinnen und Schüler zum Nachhilfeunterricht empfängt. Er weiß: „,Ich kann Mathe überhaupt nicht!‘ – das stimmt nicht. Was stimmt, ist: Jeder hat unterschiedliche Fähigkeiten, ein eigenes Lerntempo und braucht oft auch einen eigenen Weg der Vermittlung.“

Wegen des Lehrermangels hat er auch als Rentner Mathematik unterrichtet

Helmut Helmer stand das erste Mal 1966 vor einer Klasse, mit 22 Jahren. Als Mathematik- und Erdkundelehrer an einer Polytechnischen Oberschule im sächsischen Meerane. Später wechselte er an das heutige Weinberg-Gymnasium in Kleinmachnow (Brandenburg). 2009 ging er in Rente.  Aber schon nach wenigen Wochen fragten ihn die ersten Eltern, ob er nicht Nachhilfeunterricht geben könne. Konnte er, denn so ganz ohne Mathe fehlte ihm ohnehin etwas.

Immer mehr Kinder kamen zu ihm – und irgendwann auch Anfragen von Schulen, ob er vielleicht wieder unterrichten wolle. Sie fänden keine Lehrkräfte für Mathematik. Kaum in Rente, war er also schon wieder im Schuldienst. Zuerst an einer Grundschule in Kleinmachnow bei Berlin, dann bis vor einem Jahr in einem Gymnasium in Berlin. Nun gibt er nur noch Nachhilfe. Wobei er dieses Wort eigentlich nicht mag, er spricht lieber von „Mathe-Konsultation“.

Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten. Die vererben sich nicht automatisch
Helmut Helmer, Mathematiklehrer
Lehrer Helmut Helmer sitzt am Tisch und rechnet
Helmut Helmer war mehr als 50 Jahre im Schuldienst und hat Mathematik unterrichtet. In seinem Arbeitszimmer unterstützt er Kinder heute als Nachhilfelehrer.
©Annette Kuhn

Nachhilfe klingt für ihn zu sehr nach Schwäche. Dabei seien viele Kinder gar nicht „schwach“ in Mathe, sondern hinter den Schwierigkeiten steckten oft andere Dinge. „Wenn Eltern zur ersten Besprechung mitkommen, höre ich manchmal: ,Das hat mein Sohn von mir, ich konnte Mathe auch nicht.‘“ Nein, denkt Helmut Helmer dann: „Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten. Die vererben sich nicht automatisch.“ Allerdings würden sich Angst und Druck der Eltern durchaus auf die Kinder übertragen. Wenn die Eltern dann weg sind, sagt er oft zu den Kindern: „Lass dir so etwas nicht einreden.“ So fangen bei Helmut Helmer manche „Konsultationen“ an.

Viele Kinder wissen nicht, wo sie stehen

Aber nicht nur die Eltern können Schülerinnen und Schüler verunsichern. Oft liege es auch am Unterricht in der Schule, dass sie gar nicht wissen, wo sie stehen und wo ihre Stärken liegen. Aus seiner Sicht fehlt es häufig am regelmäßigen Üben der wesentlichen Grundlagen, „das Wiederholen wird heute zu sehr vernachlässigt“. Manche Schülerinnen und Schüler kommen im Unterricht auch zu wenig zum Zug, bei der Gruppenarbeit zum Beispiel. „Ich habe nichts gegen Gruppenarbeit“, betont Helmer, „aber jeder muss wissen, was sein Anteil dabei ist.“ Werde Gruppenarbeit nicht gut begleitet, löse oft nur einer die Aufgabe, und die anderen schreiben mit.

Und manchmal sorge auch das Klima im Unterricht für Verunsicherung. Es kommen Kinder und Jugendliche zu Helmut Helmer, die sich nicht mehr trauen, etwas im Unterricht zu sagen, weil sie Angst haben, ihr Ergebnis sei falsch. Oder die an der Tafel vor der ganzen Klasse ihren Rechenweg oder eine geometrische Figur darstellen sollten und dabei eine Blamage erlebt haben.

Oft erleben Kinder eine Blamage im Mathematikunterricht

Wenn er von solchen Erlebnissen hört, kann der 75-Jährige nur den Kopf schütteln. So bauten sich doch nur Blockaden auf. „Das war selbst für mich als Lehrkraft nicht einfach, mit dem riesengroßen Lineal und Zirkel an der Tafel zu hantieren – wie soll das erst für die Kinder sein?“ In seinem Unterricht durften sich die Schülerinnen und Schüler an der Tafel immer eine Assistenz in der Klasse suchen, damit sie zu zweit waren.

Im Nachhilfeunterricht hat Helmer oft erlebt, dass Schülerinnen und Schüler, die etwas gerechnet haben, sofort eine Rückmeldung von ihm haben wollen. „Ich frage dann erst mal zurück: ,Was denkst du?‘“ Oft sei es vorgekommen, dass Kinder richtige Ergebnisse wieder durchgestrichen hatten – nur aus Angst, es könne falsch sein.

Wenn Schüler etwas nicht verstehen, liegt das meist nicht an ihnen – dann muss ich doch als Lehrer über meine Methode nachdenken.
Helmut Helmer, Mathematiklehrer

In der Schule – und auch jetzt bei der Nachhilfe – gibt es für Helmut Helmer eine Regel: „Wenn Schüler etwas nicht verstehen, liegt das meist nicht an ihnen – dann muss ich doch als Lehrer über meine Methode nachdenken.“ Gerade heute gebe es so viele Möglichkeiten, auch durch die digitalen Medien. Die könnten zwar keine gute Pädagogik ersetzen, aber eine Bereicherung und gute Unterstützung sein. Zum Beispiel auch die Tutorials auf Youtube. Da hat Helmut Helmer sich neulich selbst ein Video angeschaut, um besser erklären zu können, wie die Substitutionsregel funktioniert.

Und noch etwas hat sich Helmut Helmer als Lehrer immer wieder gesagt: „Nicht alle lernen gleich.“ Daher hat er sich bemüht, in seinen Klassen differenziert zu unterrichten, jeden möglichst auf seinem jeweiligen Niveau abzuholen. Zum Beispiel hat er Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowohl im Unterricht als auch bei den Hausaufgaben angeboten und die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler motiviert, die weniger starken zu unterstützen. „Natürlich hat so etwas Grenzen in einer Klasse von 30 Schülern – aber es lässt sich schon viel machen“, so seine Überzeugung. Ziehe man den Unterricht dagegen nach einem festen Schema durch, blieben auf jeden Fall zu viele auf der Strecke bleiben.

Kurz vor der Abiturprüfung haben manche Angst vor einem Totalausfall in Mathematik

Nicht selten kommen Jugendliche aus der Oberstufe zu ihm, die den Anschluss an den Stoff bereits in der Mittelstufe verloren haben und nun nicht wissen, wie sie die Abiturprüfung schaffen sollen. Sie hätten das Gefühl, gar nichts mehr zu können, und jetzt Angst vor einem Totalausfall.

Doch so schlimm ist es dann meist doch nicht. Helmers Ansatz ist es, die Schüler dahin zu bringen, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren – also nicht dahin zu schauen, was alles nicht geht, sondern dahin, was sie können. Dazu müssten die Schülerinnen und Schüler allerdings erst mal lernen, ihre eigenen Leistungen einzuschätzen. „Wenn sie wissen, was sie können, steigt die Motivation, und sie haben Erfolgserlebnisse.“

In der DDR hatte Mathematik einen höheren Stellenwert

Letztlich könnten sie dann auch mehr Freude an der Mathematik haben. Und dann würde vielleicht auch diese Anti-Haltung gegenüber Mathematik verschwinden, die Helmer so oft beobachtet. Und die ihn ärgert: „In manchen Talkshows geht es irgendwann um Schule und dann schnell auch darum, wer das schrecklichste Mathe-Erlebnis hatte. Und es kommt schon vor, dass Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft sich damit brüsten, wegen Mathe mal sitzengeblieben zu sein.“

In der DDR, sagt Helmer, sei das anders gewesen. Hier habe das Fach einen höheren Stellenwert gehabt. Wer in den Produktionsbetrieben etwas werden wollte, musste gut in Mathe sein. Auch der Praxisbezug sei im Unterricht stärker gewesen. Helmut Helmer hat selbst immer versucht, seinen Schülern die Alltagsnähe des Fachs zu vermitteln.

Neue Wege der Vermittlung von Mathematik suchen

Als es Begriffe wie „Outdoor Learning“ oder „Forschendes Lernen“ noch gar nicht gab, hat Helmer in seinen Klassen zum Beispiel kurz vor den Sommerferien ein „Mathepraktikum“ eingeführt. Da gingen Schülerinnen und Schüler in Gruppen nach draußen, um zu berechnen, wie lang die Kabel sein müssten, die unter der Schule verlegt werden sollten, oder wie hoch das Schulgebäude sei. „Dafür braucht man alles: Winkelmessung, Satz des Pythagoras, Dreiecksberechnung.“

Mathematik stecke doch in allem – und das ist wohl auch der Grund, wieso Helmut Helmer weiter am Nachmittag Schülerinnen und Schüler empfangen und mit ihnen rechnen wird.

Er macht das gern, allerdings wäre ihm etwas anderes noch lieber: „Wenn ich keine Nachhilfe mehr geben müsste, sondern wenn der Unterricht in der Schule so differenziert und vielseitig wäre, dass jeder nach seinen Fähigkeiten Mathematik versteht und Freude daran hat.“ Aber dazu bräuchten die Schulen viel mehr Personal und finanzielle Unterstützung.

Mehr zum Thema

Das Schulportal befasst sich in diesem Monat in verschiedenen Beiträgen mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche am besten Mathe lernen und welche Herausforderungen an den Unterricht gestellt werden.

  • Die Initiative „Mathe.Forscher” will mehr Alltagsbezug in den Mathematikunterricht bringen. Wie das konkret aussieht, hat sich das Schulportal an einer Heidelberger Grundschule angeschaut.
  • Camilla Rjosk und Sofie Henschel, Autorinnen des IQB-Bildungstrends 2018, zeigen in ihrem Gastbeitrag auf, welche Qualitätsmerkmale einen guten Mathematikunterricht ausmachen.
  • In einem Interview erklärt Günter M. Ziegler, Mathematikprofessor und Präsident der Freien Universität Berlin, was gute Lehrkräfte im Fach Mathematik mitbringen sollten und was mathematische Formeln mit Bildern zu tun haben.
  • Jugendliche testen verschiedene Tutorial-Angebote im Internet. Dieser Beitrag erscheint noch.
  • Wie stark beeinflusst unser Selbstkonzept das Lernen von Mathematik? Das Schulportal hat dazu die Bildungsforscherin Anke Heyder von der TU Dortmund interviewt.
  • In der neuen Folge ihres Podcasts „Schule kann mehr” sprechen der ehemalige Berliner Schulleiter Helmut Hochschild und der Radiojournalist Leon Stebe über unterschiedliche Erfahrungen mit dem Mathematikunterricht, Mathefrust und Mathelust.

8 Kommentare

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#8 – 10.07.2020 Sarah S.

Motivation und Selbstvertrauen ist eine Frage der Lernstrategie

Tagtäglich höre ich diese oder ähnliche wie im Artikel genannten Sätze, da ich beruflich als Lehrerin mit dem Thema zu tun habe. Ich kann nur sagen, dass in meiner Arbeit der Löwenanteil des Erfolgs darin besteht, dass wir den Kindern den Glauben vermitteln, sprich unnütze Glaubenssätze aus Ihrem Bewusstsein streichen. Ich unterrichte nach der Easy-Maths-Methode bei www.private-nachhilfe.net, wo Wissensvermittlung kombiniert wird mit Lernstrategie und Lernmotivation. Das Mentaltraining wandelt Prüfungsangst in Überzeugung vom eigenen Können um.
#7 – 19.04.2020 Jahn N.

Mathematik lebt von Ergebnissen

Bei der Vermittlung von Mathematik gibt es grundsätzliche Probleme, die man überwinden muß. Ich gibt selten von Anfang an ein Überblick über die kommenden Themen. Wer die Tafel voll schreibt, der vergeudet kostbare Zeit. Die Zuhörer müssen den Sachverhalt verstehen. Auswendig lernen kann nur ein Notfall sein. x hoch 0 ist 1, das ist einfach so gibt es nicht. Auf einem Blatt wird die Aufgabenstellung erläutert, im Notfall mit Beispiel. Formeln werden komplett ausgeschrieben, d.h. x ist auch 1x hoch 1 wenn es angebracht ist. Aber nicht, das man das ja wissen sollte. Und in einem Kasten links unten werden die relevanten Zusatzinformationen angezeigt, Minus mal Minus ist Plus, mit Wegweiser. Vollständige Information ist der Schlüssel zum Erfolg und spart viel Zeit. Auch die Eltern können dann folgen. Auf diese Weise habe ich eine Brückenkonstruktion erklärt.
#6 – 25.02.2020 Andreas H.

eigene Erfahrungen Teil 2

Was ich mir oft gewünscht habe, dass diesen Menschen in der Schule jemand zugehört hatte. Tatsächlich war ich in der Schule selbst schlecht in Mathe, weil, kaum, dass mich ein Thema zu interessieren begann, ein anderes Thema kam. Ich konnte nicht so schnell folgen. Ich habe auf die Zahlen geschaut und versucht, daraus eine Rechnung abzuleiten, also intuitiv zu rechnen. Letztlich konnte ich nicht benennen, wie ich es falsch machte. Der Schaden, der durch "schlechten" Mathematikunterricht entsteht, ist, das sind meine praktischen Erfahrungen, kaum bezifferbar. Aber: Es ist nicht nur der Mathematikunterricht. Es gibt einen zweiten Aspekt, den ich kennengelernt habe. Viele Erwachsene sind ihren Eltern gehorsam, von denen sie als Kinder Zuweisungen erfahren haben, wie z.B.: "Du kannst das nicht", "Du bist nicht gut genug". Diese Doktrinen ziehen sich ebenfalls durch die Lebensläufe und verhindern, gut zu lernen oder gute Entscheidungen zu treffen. ... einige spontane Anmerkungen.
#5 – 25.02.2020 Andreas H.

eigene Erfahrungen Teil 1

Ich habe in 12 Jahren bei einem Bildungsanbieter wirklich sehr viele Erwachsene kennengelernt, die Probleme in Mathematik haben. Ein großer Teil dieser Menschen hat daraus früh berufliche Konsequenzen abgeleitet. Sie sind auf der Karriereleiter in der Nähe ihres Einstiegsgehaltes stehen geblieben oder haben sich später sogar verschlechertert. Die Folgen für sie und ihre Familien sind rechenbar. Spannend ist, nach einem manchmal nur halbstündigen Gespräch über Mathematik, höre ich Dinge, wie: "Wenn mir das früher jemand so einfach erklärt hätte, hätte ich heute einen ganz anderen Beruf gehabt", "Können Sie mir das noch mal aufschreiben, damit ich es nie mehr vergesse", ... damit ich es meiner Tochter erklären kann, die kann es auch nicht und ich kann ihr nicht helfen", "... und heute Abend erkläre ich es meinen Kindern". Einige Teilnehmer haben gezielt den Beruf gelernt, "der kein Mathe enthält". "Das war zwar nicht, was ich machen wollte, aber ich wollte ja auch was lernen", ...
#4 – 25.02.2020 Thorsten K.

Das Wesen der Mathematik vermitteln

Ich begreife nicht, weshalb es der Gesellschaft nicht gelingt, das Besondere der Mathematik zu erkennen und dieses Wissen an die nachfolgende Generation zu vermitteln. Schon an der Tatsache, dass kaum ein Fach so viele Emotionen weckt, sollten wir sehen, wie wichtig es ist und wie viel Kraft (und Geld) wir als Gesellschaft in die zugehörige Pädagogik und Didaktik stecken müssen. Pädagogik deshalb, weil die ungeheure Anstrengung, die das Lernen dieser höchsten aller Kulturtechniken erfordert, in der Regel mit sehr starken Gefühlen einher geht, die vom Lehrer eingefangen und kanalisiert werden müssen. Eine ausgezeichnete Fachdidaktik braucht es, um den Zeitaufwand zu verringern, der mit dieser Anstrengung einher geht. Vermitteln sollten wir den jungen Menschen jedenfalls, dass die Prinzipien der Mathematik eine Entsprechung auf der Gefühlsebene haben. Wer die Binomischen Formeln bezwingt, hat sich selber unter Kontrolle, was die Lebensqualität vergrößert. Die Anstrengung zahlt sich aus!
#3 – 25.02.2020 Anna M.

Wirklich?

Auf dem Titelbild sehen wir ein Mädchen, dass entmutigt den Kopf gegen die Tafel lehnt. Darunter die Selbsteinschätzung: „Ich kann Mathematik überhaupt nicht!“ Muss es wirklich sein, dass diese Bilder weiter perpetuiert werden? Dieser Artikel benennt ja, wie sich der Glaube in die eigenen Fähigkeiten auf die Leistungen auswirkt: https://deutsches-schulportal.de/unterricht/selbstkonzept-jedes-kind-kann-mathe-lernen/
#2 – 25.02.2020 Ulrich H.

Ein altes Problem

in meiner Schulzeit wie in der meiner Kinder war das Curriculum, das - vermeintlich zugunsten schwächerer Schüler - kleinschrittige Rechenwege vorgibt, die letztlich nur mehr verwirren und einen unübersichtlichen Wust an Nebenrechnungen schaffen. Schwache Schüler werden verwirrt, starke entmutigt und gebremst... Ein simpler Lehrerwechsel hat mich einst von einer verdienten 5 in der 11 auf eine ärgerliche (Vorzeichenfehler) 2 im Abi nach der 12 gebracht...
#1 – 17.02.2020 #0

Mathematik

Da kann ich nur zustimmen, bei uns wurden sogar extra die in Mathematik schwächeren an die Tafel gestellt ohne Hilfe, nur um sie schlecht dastehen zu lassen. Hoffe mittlerweile hat sich da pädagogisch etwas getan....