Feedbackkultur : Lernförderliches Feedback mit digitalen Tools

Digitales Feedback ist kein Werkzeug für das Distanzlernen in der Coronakrise, sondern elementarer Bestandteil eines zeitgemäßen Unterrichts. Insbesondere kollaborative Dokumente sind dafür geeignet: Sie ermöglichen es, Kindern und Jugendlichen noch im Lernprozess Rückmeldungen zu geben.

Dieser Artikel erschien in PÄDAGOGIK 05 / 2021 Lernförderliches Feedback mit digitalen Tools
Björn Nölte
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DSP 2016: die Freiherr-vom-Stein-Schule, Gemeinschaftsschule der Stadt Neumuenster. KULT: offene Lernphase Deutsch, Mathematik, Englisch Jg. 5-7.
Die Freiherr-vom-Stein-Schule in Neumünster hat ein Medienkonzept für die Bildung in der digitalen Welt erarbeitet. (Symbolbild)
©Theodor Barth (Robert Bosch Stiftung)

Das Thema Feedback ist in der Coronakrise besonders in den Fokus gerückt. Im Fernunterricht ist für Lehrkräfte einerseits die Last der Stapel unbeantworteter Schülerarbeiten spürbar, andererseits rückt immer mehr die Erkenntnis in den Vordergrund, dass individuelles Feedback im Lernprozess – sogenanntes formative assessment – zu hoher Motivation und Lernerfolgen führt. Digitale Tools können bei beiden Aspekten eine große Hilfe sein; und erfolgreiche Feedbackschleifen sind ein wichtiger Baustein zur Formung einer neuen Lernkultur. Damit wird deutlich, dass digitales Feedback kein Werkzeug des Corona-Notunterrichts, sondern vielmehr ein elementarer Bestandteil zeitgemäßen Unterrichtens ist – auch in Präsenz.

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