Orthografie : Wie ist es um die Rechtschreibung bei Schülern bestellt?

Die Rechtschreibkompetenz von deutschen Schülerinnen und Schülern wird oft bemängelt. Ausbildungsbetriebe und Hochschulen mahnen schon seit Jahren, dass junge Menschen immer mehr Fehler beim Schreiben machen. Woran liegt das? Und wie lernen Kinder in der Schule Rechtschreibung am besten? Das Schulportal beantwortet die wichtigsten Fragen zur Rechtschreibung. Und wie gut sind Sie in Rechtschreibung? Machen Sie mit bei unserem kleinen Test.

Annette Kuhn 12. August 2021 Aktualisiert am 27. August 2021 1 Kommentar
Rechtschreibung Junge schreibt in Heft
Die Kompetenz in Rechtschreibung ist heute bei den Schülerinnen und Schüler schwächer ausgeprägt.
©Markus Scholz/dpa

Wie steht es um die Kompetenzen in Rechtschreibung?

Die Rechtschreibkenntnisse von Schulabgängerinnen und Schulabgängern werden oft beklagt. Einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur 2020 zufolge scheitern zum Beispiel Bewerberinnen und Bewerber für den Polizeidienst nicht etwa an den hohen sportlichen Anforderungen, sondern vor allem an ihrer Rechtschreibkompetenz. In Niedersachsen fiel zum Beispiel die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber bei den Eignungstests durch, in Schleswig-Holstein lag die Durchfallquote im Diktat bei 30 Prozent. Etwa ein Drittel ging dabei auf das Konto von Abiturientinnen und Abiturienten.

20 Prozent der Viertklässler erreichen nicht den Mindeststandard in Rechtschreibung

Auch die Vergleichstest für die jüngsten IQB-Bildungstrends im Fach Deutsch – 2015 unter Jugendlichen der neunten Klassen und 2016 unter Kindern der vierten Klassen – haben Defizite in der Rechtschreibung offenbart. So haben 2015 rund 14 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in Deutschland insgesamt den von der Kultusministerkonferenz (KMK) festgelegten Mindeststandard im Kompetenzbereich Orthografie verfehlt.

Dabei gibt es allerdings große Länderunterschiede. In Bayern schnitten die getesteten Schülerinnen und Schüler deutlich besser ab, dort verfehlten nur 8 Prozent den Mindeststandard, beim Schlusslicht Bremen waren es 23 Prozent.

Für die Grundschulen fiel das Ergebnis noch schlechter aus. Der IQB-Bildungstrend 2016 hat gezeigt, dass im Bundesdurchschnitt 22,1 Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler den Mindeststandard im Bereich Orthografie nicht erreichen. Damit haben sich die Leistungen der Kinder gegenüber 2011 sogar um 10 Prozentpunkte verschlechtert.

Aber auch bezüglich der Grundschulen gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Wie bei den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen liegt Bayern an der Spitze – hier verfehlten nur 12,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler die von der Kultusministerkonferenz festgelegten Mindeststandards. Und Schlusslicht war wieder Bremen, wo sogar 40,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler unter dem Mindeststandard blieben. Auch Berlin, Niedersachsen und Hamburg gehörten zu den Bundesländern, die deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt lagen.

Bedeutung der Rechtschreibung in der Diskussion

Im Auftrag der Roland Berger Stiftung hat das Meinungsforschungsinstitut Allensbach 2019 in einer repräsentativen Umfrage die Deutschen danach gefragt, was für sie das wichtigste Lernziel in der Schule sei. An oberster Stelle wurde dabei von 83 Prozent der Befragen die „gute Beherrschung von Rechtschreibung und Grammatik“ genannt. Der Punkt rangierte vor Allgemeinbildung (76 Prozent), Englischkenntnissen (63 Prozent) oder guten Mathematikkenntnissen (56 Prozent).

Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder Diskussionen darüber, ob es wirklich notwendig ist, dass Kinder und Jugendliche die Rechtschreibung perfekt beherrschen, wenn sie jederzeit die richtige Schreibweise auf ihrem Smartphone überprüfen können. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der früher selbst Lehrer war, hatte Anfang 2020 gegenüber der Deutschen Presse-Agentur gesagt: „Jeder Mensch braucht ein Grundgerüst an Rechtschreibkenntnissen, das ist gar keine Frage. Aber die Bedeutung, Rechtschreibung zu pauken, nimmt ab, weil wir heute ja nur noch selten handschriftlich schreiben.“

Die Äußerung hatte ihm Zustimmung vom Grundschulverband, aber auch Kritik des Rats für deutsche Rechtschreibung und einiger Kultusministerinnen und Kultusminister eingebracht. Auch die damalige Kultusministerin in Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann (CDU), gab Kontra. Kritik kam außerdem von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Sie hatte gegenüber der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft erwidert: „Sprache und Rechtschreibung sind Teil unserer Kultur. Die Beherrschung der Muttersprache in Wort und Schrift ist elementare Voraussetzung für das Leben.“

Haben Kinder die Rechtschreibung früher besser beherrscht?

Oft wird behauptet, dass Kinder früher bessere Ergebnisse in Rechtschreibung erzielten. Ein Sprachwissenschaftler konnte das in einer Längsschnittuntersuchung tatsächlich bestätigen. Wolfgang Steinig, der bis zu seiner Emeritierung zuletzt an der Universität Siegen gelehrt hat, verglich dafür Texte von Viertklässlerinnen und Viertklässlern aus den Jahren 1972, 2002 und 2012. Dabei machte er für die Bereiche Wortschatz und Textgestaltung zwar beachtliche Verbesserungen innerhalb der 40 Jahre aus, gleichzeitig zeigten sich aber in den neueren Texten beinahe doppelt so viele Rechtschreibfehler.

Was sind die Ursachen für mangelnde Kenntnisse in Rechtschreibung?

Vier Stichworte werden in diesem Zusammenhang oft genannt:

  • Zu geringe Lesekompetenz: Die Kinder und Jugendlichen würden heute zu wenig lesen. Über das Lesen werde aber auch die Rechtschreibfähigkeit erlernt. Der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, betont diesen Zusammenhang immer wieder.
  • Kurznachrichten: Die Kinder kommunizieren heute vor allem über Kurznachrichtendienste wie WhatsApp, in denen Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung eine untergeordnete Rolle spielen. Viele Wörter werden zudem durch Emojis ersetzt. Forscher der Coventry University haben in einer Studie mit elfjährigen Schülerinnen und Schülern in Großbritannien allerdings gezeigt, dass die Kinder, die häufig Kurznachrichten schreiben, nicht schlechter in Diktaten abschnitten als die, die weniger Nachrichten schreiben. Die Studie ist allerdings nicht repräsentativ und auch schon 15 Jahre alt.
  • Rechtschreibreform: Andere machen die Rechtschreibreform für nachlassende Rechtschreibkenntnisse mitverantwortlich. Diese 1996 eingeführte Reform habe zu widersprüchlichen Regeln geführt, behauptet beispielsweise der Deutschdidaktiker Uwe Grund, der zahlreiche Studien zur Rechtschreibreform ausgewertet und die Ergebnisse in seinem Buch „Orthographische Regelwerke im Praxistest“ zusammengefasst hat. Vor allem hat er die Rechtschreibkenntnisse von Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern vor und nach der Rechtschreibreform verglichen. Die Rechtschreibreform sollte ja eigentlich eine Vereinfachung bewirken, tatsächlich aber hätten die Schülerinnen und Schüler nach der Reform mehr Probleme.
  • „Lesen durch Schreiben“: Die Methode „Schreiben nach Gehör“ oder „Lesen durch Schreiben“, die von dem Schweizer Reformpädagogen Jürgen Reichen in den 70er-Jahren begründet und später in die Schulen getragen wurde und darum auch oft „Reichen-Methode“ genannt wird, wird am häufigsten als Ursache ausgemacht. Die Idee hinter der Methode: Die Schülerinnen und Schüler versuchen Laute, die sie in einem Wort hören, den vermeintlich richtigen Buchstaben auf der Anlauttabelle mit bunten Bildern zuzuordnen. Sie werden dabei nur wenig durch die Lehrkraft angeleitet, sondern sie verschriftlichen die Wörter weitestgehend individuell und selbstständig.

Das späte Korrigieren ist ein großes Problem

Über das Für und Wider der Methode „Schreiben nach Gehör” oder „Lesen durch Schreiben” hat das Schulportal ein Interview mit Simone Jambor-Fahlen vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache geführt. Sie ist Autorin des Faktenchecks „Entwicklung der Lese- und Schreibleistungen“, der 2018 veröffentlicht wurde.

Hanna Sauerborn, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, sieht bei der Methode als eines der Hauptprobleme vor allem das zu späte Korrigieren, denn bei der Methode sollen Kinder nicht gleich korrigiert werden, sonst könnten sie die Freude am Schreiben zu schnell verlieren.

Was unternehmen Schulen, um die Rechtschreibung zu verbessern?

Die meisten Bundesländer haben auf die Defizite in der Rechtschreibung bei Schülerinnen und Schülern reagiert und sich als Konsequenz von der Methode „Lesen durch Schreiben“ bzw. „Schreiben nach Gehör” abgewandt. Sie setzen lieber wieder auf die sogenannte „Fibel-Methode“, mit der Buchstabe für Buchstabe nacheinander und rechtschreibkonform vermittelt wird. Eine Studie aus Bonn unter 3.000 Grundschulkindern kam 2018 zu dem Ergebnis, dass diese Methode sehr viel wirkungsvoller sei als der Ansatz „Lesen durch Schreiben“. Die Aussagekraft der Studie, die am Institut für Entwicklungspsychologie entstanden war, ist allerdings nicht unumstritten.

Einige Bundesländer haben zum Thema Rechtschreibung auch neue didaktische Handreichungen für Lehrkräfte entwickelt. Die Ziele sind ähnlich, die Wege jedoch verschieden.Seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es in Baden-Württemberg zum Beispiel den „Rechtschreibrahmen“ für die Klassen 1 bis 10. Er soll Lehrerinnen und Lehrern als Orientierung für den Rechtschreibunterricht dienen und gilt für alle Schularten. Erstellt wurde dieser Rahmen mit Unterstützung des Mercator-Instituts der Universität Köln und dem Rat für deutsche Rechtschreibung. Seit dem Schuljahr 2019/20 werden Rechtschreibfehler in allen Fächern nicht nur korrigiert, sondern in der Bewertung berücksichtigt. Das gilt in allen Schulen oberhalb der Grundschule.

Mehr Zeit für Rechtschreibunterricht an Grundschulen

Vor einigen Jahren hat schon Schulsenator Ties Rabe (SPD) für Hamburgs Grundschulen Methoden, nach denen Kinder über Monate oder sogar Jahre nicht auf richtige Rechtschreibung achten müssen, untersagt. 2018 hat die Schulbehörde auch ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Rechtschreibung vorgestellt. Danach sollte mindestens ein Sechstel aller Deutschstunden an Grundschulen für den reinen Rechtschreibunterricht, ein weiteres Sechstel der Stunden soll für das Schreiben von Texten eingesetzt werden.

In Hessen ist die Debatte gerade erst wieder entfacht, nachdem Kultusminister Alexander Lorz (CDU) neue Maßnahmen zur Förderung des Deutschunterrichts ab dem Schuljahr 2020/21 vorgestellt hatte. Zu diesen Maßnahmen gehören Pflichtkurse für alle Kinder im Vorschulalter mit Deutschproblemen. Außerdem sollen Rechtschreibfehler schon in der ersten Klasse ab dem zweiten Schulhalbjahr korrigiert werden. Lernmethoden wie „Schreiben nach Gehör” sind nun auch an den Grundschulen in Hessen nicht mehr zulässig. In den vierten Klassen wird es eine zusätzliche Deutschstunde geben. Zu den weiteren Plänen der Landesregierung für die Deutsch-Förderung zählt, dass zum Schuljahr 2022/23 verbindlich eine verbundene Handschrift angewendet werden soll. Bis dahin gilt dies als Empfehlung. Zum Schuljahr 2022/23 gilt auch ein Grundwortschatz, den alle Kinder bis zum Verlassen der Grundschule kennen müssen. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 soll ein Fehlerindex eingeführt werden, der die Benotung beeinflusst.

In Nordrhein-Westfalen des Masterplans Grundschule wird ab dem Schuljahr 2021/22 auch ein besonderer Fokus auf den Deutschunterricht gelegt. Dabei sollen in der Fachoffensive Deutsch auch die Rechtschreibkenntnisse von Kindern an Grundschulen gestärkt werden. Die Fachoffensive Deutsch wird in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Chemnitz umgesetzt. Sie umfasst neben der Orthografie die Themenbereiche: Lesen, schriftlicher Sprachgebrauch, Lernstands- und Lernprozessdiagnostik sowie digitale Medien im Deutschunterricht.

Wie passen gendergerechte Sprache und Rechtschreibung zusammen?

Mit einer gendergerechten Schreibweise soll die Gleichstellung der verschiedenen Geschlechter zum Ausdruck gebracht werden. Darum findet man in immer mehr Texten auch Wörter mit Unterstrich, Schrägstrich, Gendersternchen oder Doppelpunkt. Auch Schulen setzen sich mit diesem Thema auseinander. Im Interview mit dem Schulportal äußert sich Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, dazu, welche Rolle die Gender-Diskussion für die Sprachförderung spielt, und das Schulportal hat dazu Stimmen von Lehrkräften dazu gesammelt, wie sie in der Praxis mit dem Thema umgehen.

Der Rat der deutschen Rechtschreibung hat im März 2021 Empfehlungen zur „geschlechtergerechten Schreibung”veröffentlicht. Darin heißt es: Geschlechtergerechte Texte sollen „verständlich und lesbar” sein und sie dürften nicht „das Erlernen der geschriebenen deutschen Sprache erschweren”. Der Rat der deutschen Rechtschreibung empfiehlt daher bislang nicht die die Aufnahme von Gender-Stern, Unterstrich oder Doppelpunkt zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen im Wortinnern in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung.

Quiz: Wie gut sind Sie in Rechtschreibung?

Groß- und Kleinschreibung, zusammen oder auseinander, und wo muss das Komma hin? Testen Sie Ihr Wissen zur Rechtschreibung mit diesem kleinen Quiz: Was ist richtig, was ist falsch? Anhaltspunkt für die richtige Antwort ist die vom Duden empfohlene Rechtschreibung.

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Frage 8/8

Wie schreibt man Zahlwörter?

Antwort 1

Elif bekam für ihren Aufsatz eine Zwei minus.

Antwort 2

Elif bekam für ihren Aufsatz eine zwei minus.
RICHTIG!
Das Zahlwort „zwei“ wird hier durch den vorangestellten unbestimmten Artikel „eine“ zum Substantiv.
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Frage 7/8

Singular oder Plural?

Antwort 1

So entsteht Wut, Misstrauen und Frustration.

Antwort 2

So entstehen Wut, Misstrauen und Frustration.
RICHTIG!
Die Pluralform des Verbs „entstehen“ richtet sich nicht nur nach dem ersten Satzsubjekt, sondern auch nach den weiteren genannten Subjekten.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 6/8

Ist das ein Substantiv?

Antwort 1

Das Lachen und Schäkern und miteinander reden hörte nicht auf.

Antwort 2

Das Lachen und Schäkern und Miteinander-reden hörte nicht auf.

Antwort 3

Das Lachen und Schäkern und miteinander Reden hörte nicht auf.

Antwort 4

Das Lachen und Schäkern und Miteinander-Reden hörte nicht auf.
RICHTIG!
Der Satzbeginn („Das Lachen …“) gibt eine Substantivierung vor, die hier für sämtliche Satzglieder gilt. Und auch beim letztgenannten Substantiv geht es nicht nur ums „Reden“, sondern explizit ums „Miteinander-Reden“.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 5/8

Komma oder nicht?

Antwort 1

Es geht nicht um Druck, sondern um Möglichkeiten, loszulassen.

Antwort 2

Es geht nicht um Druck, sondern um Möglichkeiten loszulassen.
RICHTIG!
Zwar muss der neuen Rechtschreibung zufolge vor einem einfachen Infinitiv kein Komma gesetzt werden. Allerdings gebietet der hier gemeinte Satzsinn, ein Komma vor dem Infinitiv zu setzen.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 4/8

Groß oder klein?

Antwort 1

Hans rannte als erster ins Ziel.

Antwort 2

Hans rannte als Erster ins Ziel.
RICHTIG!
Nach der neuen Rechtschreibung gilt hier die Großschreibung.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 3/8

Woher kommt das Wort?

Antwort 1

Die Pflanze hat einen langen Stängel.

Antwort 2

Die Pflanze hat einen langen Stengel.
RICHTIG!
„Stängel“ kommt von „Stange“ und muss darum nach der neuen Rechtschreibung mit „ä“ geschrieben werden. Bis 1996 galt hingegen „Stengel“ als richtige Schreibweise. Die Ableitung vom Ursprungswort gilt allerdings nicht immer. Das Adjektiv „aufwendig“ bezieht sich eigentlich auf das Substantiv „Aufwand“, dennoch sind nach neuer Rechtschreibung beide Schreibweisen – „aufwändig“ und „aufwendig“ – erlaubt. Empfohlen wird vom Duden sogar „aufwendig“.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 2/8

Zusammen oder auseinander?

Antwort 1

Demokratie lebt davon, sich mit vielen verschiedenen Meinungen auseinanderzusetzen.

Antwort 2

Demokratie lebt davon, sich mit vielen verschiedenen Meinungen auseinander zu setzen.
RICHTIG!
Nach der aktuell gültigen Schreibweise des Dudens wird das Verb „auseinandersetzen“ zusammengeschrieben.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 1/8

Wie schreibt man das?

Antwort 1

Gegen viele Urteile kann Wiederspruch eingelegt werden.

Antwort 2

Gegen viele Urteile kann Widerspruch eingelegt werden.
RICHTIG!
Die Vorsilbe „wider“ bedeutet „gegen“. In diesem Fall kann also jemand gegen das Urteil vorgehen.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.