Corona-Krise : Wie werden Aufgaben im Fernunterricht bewertet?

Um Rücksicht auf die besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie zu nehmen, haben die Bundesländer zahlreiche Sonderregelungen für die Leistungsbewertung erlassen. Das Schulportal hat sich die Regelungen  für die Zeugnisse im  Schuljahr 2020/21  in einem Länderüberblick zusammengestellt. Den aktuellen Länderüberblick finden Sie in den Beitrag “Zeugnisse 2020/21: Noten, Versetzungen und Wiederholungen in der Corona-Pandemie”. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Vorgaben geändert, denn die Kultusministerien gingen davon aus, dass die Schulen nun besser auf den Distanzunterricht vorbereitet waren und die Schülerinnen und Schüler zu Hause besser erreicht werden konnten.

Im Schuljahr 2019/20 sah die Situation anders aus.

Während der Zeit der Schulschließung bekamen die meisten Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften Aufgaben – die einen mehr, die anderen weniger. Manche Schulen nutzten begleitend unter anderem Video- und Audiokonferenzen, nur wenige Schulen haben die Kinder und Jugendlichen mit Beginn der Schließung in die verlängerten Ferien geschickt. So unterschiedlich die Schulen hier vorgingen, so verschieden waren in den Bundesländern auch die Kriterien, wie verbindlich die im Fernunterricht gestellten Aufgaben sind und inwieweit sie bewertet werden dürfen. Das Schulportal hatte in den Bundesländern und bei der Kultusministerkonferenz im April 2020 nachgefragt und die fünf wichtigsten Fragen zur Bewertung im Schuljahr 2019/20 beantwortet.

Annette Kuhn 26. Juni 2021 Aktualisiert am 02. Juli 2021 2 Kommentare
Schülerin sitzt zu Hause und lernt.
Ob und wie die Aufgaben im Fernunterricht bewertet werden, handhaben die Bundesländer unterschiedlich.
©Plainpicture/Andrea Kueppers