Dieser Artikel erschien am 24.07.2019 auf ZEIT Online
Autorin: Judith Luig

Bildung in Berlin : Schule mit Rassismus

Saraya Gomis war angetreten, um gegen Diskriminierung an Schulen vorzu­gehen. Dann wurde sie Ziel rassistischer Angriffe. Nun hört sie auf. Wer ist hier gescheitert?

Saraya Gomis hat ihren Job mit viel Leidenschaft gemacht. Dass sie aufhört halten viele für ein Versagen des Senats
Saraya Gomis hat ihren Job mit viel Leidenschaft gemacht. Dass sie aufhört halten viele für ein Versagen des Senats. © Heinrich-Böll-Stiftung | CC BY SA 2.0

Es war eine kleine Revolution, die deutschland­weit für Aufmerksamkeit sorgte. Berlin führt eine Anti­diskriminierungs­beauftragte für Schulen ein. Das Land traut sich, zu sagen: Wir haben ein Problem mit Rassismus an unseren Schulen und wir haben auch jemanden, der sich darum kümmert. Saraya Gomis. Drei Jahre lang ging es gut. Jetzt ist es vorbei. Warum?

Fragt man Saraya Gomis, dann erzählt sie, wie es angefangen hat mit ihr und der Senats­verwaltung vor drei Jahren. Eine schwarze Frau in einem Laden, der aus sehr vielen weißen Männern besteht. Sie sollte auf Einzel­fälle reagieren: Wenn eine Schülerin das Gefühl hatte, ihre schlechte Mathe­note habe etwas damit zu tun, dass sie ein Kopf­tuch trägt. Oder ein Lehrer sich dagegen wehrte, dass ein Schüler ihm Rassismus vorwarf. Wenn es zu Gewalt gekommen war. Zu ungerechter Behandlung vielleicht aufgrund von geschlechtlicher Orientierung.

Aber sie sollte nicht nur nach außen arbeiten, sondern auch nach innen, an den Strukturen. An den Schulen wie an der Schul­aufsicht. Am System Bildung in Berlin.

Gomis ist eloquent und gebildet, sie redet sofort drauf los, sie gestikuliert viel und lacht. Ganz gleich, ob sie gerade von den Erfolgen oder von den Problemen spricht. Eines der Probleme war sie selbst und diese Art, wie sie redet. Sie sind so raum­greifend, das schüchtert andere ein, hatte man ihr gesagt, erzählt sie. Also versuchte sie, weniger zu gestikulieren. Es klappte nicht besonders gut.

„Und wir wissen alle, warum.“

Als Antidiskriminierungs­beauftragte hat Saraya Gomis Schülerinnen oder Lehrerinnen nicht zu sich ins Büro bestellt, sie ging raus an die Schulen. Am Ende hat sie fast sieben­hundert Fälle begleitet. Sie hat rührende, bestärkende Nachrichten von Schülerinnen bekommen, denen sie geholfen hat. Spricht man mit ihren Kollegen, hört man begeisterte Schilderungen ihrer Kompetenz und ihres Elans. Auch sie selbst redet mit Freude von vielen Aspekten ihres Jobs. Nur zu einem schweigt sie: Zum Ende. Auch aus rechtlichen Gründen, sagt sie.

Die Ankündigung, dass Deutschlands erste und einzige Anti­diskriminierungs­beauftragte für Schulen aufhört, hat für viel Aufregung gesorgt. Die Reaktionen auf Twitter von Menschen, die die Arbeit von Gomis begleitet haben waren: Das sei beschämend für Berlin, ein Armuts­zeugnis. „Und wir wissen alle, warum“, schreibt eine. Wissen wir das?

„Wir hatten großes Glück mit Frau Gomis“

Beate Stoffers, seit dem 10. April Staats­sekretärin, davor Presse­sprecherin für Bildung in Berlin, sagt, dass sie es nicht wisse. Sie habe mit Saraya Gomis gesprochen, sie sei davon aus­gegangen, dass sie weiter­mache, sagt Stoffers am Telefon. Sie habe Gomis geschätzt: „Wir hatten großes Glück, mit Frau Gomis eine hoch engagierte Persönlichkeit gewonnen zu haben, die das Thema sehr gelebt hat“, sagt Stoffers. „Sie hat an den Berliner Schulen einiges an Haltungs­fragen angestoßen. Die Vielfalt von Diskriminierung ist sichtbar geworden. Auch die Benachteiligung durch Lehr­kräfte, die vorher nicht so ein Thema war.“ Saraya Gomis habe ein Umdenken bewirkt. Aber Stoffers sagt auch: „Es gibt viele hoch­qualifizierte Leute in Berlin, die diese Stelle gut ausfüllen können.“

Genau das aber finden viele nicht. „Das Wissen und die Erfahrung von Saraya Gomis sind einzig­artig“, sagen sie. Nuran Yiğit vom Landes­beirat für Migration und Integration vermutet: „Der Abgang ist ihre Art des Protests.“ Yiğit hatte viel mit Gomis zu tun, sie glaubt nicht, dass sie einfach so aufgeben würde. „Saraya Gomis ist eine Kämpferin.“ Wogegen musste sie denn kämpfen? Mehr möchte Nuran Yiğit nicht sagen.

Was könnte es sein?

Im vergangenen Sommer gab es einen Skandal in einer Berliner Schule, der Kreise weit über die Schule hinaus zog. Noch sind die Vorfälle nicht abgeschlossen. Aber wenn man die Zeitungen aufmerksam liest und mit genug Menschen spricht, die dabei waren oder in der Sache recherchierten, dann kann man die Geschichte so erzählen:

2016 übernahm Schulleiterin Mengü Özhan-Erhardt die Johanna-Eck-Schule in Berlin Tempelhof. Es dauerte nicht lange, da fand sich versteckt hinter einem Bild in der Wand ein Tresor mit Geld. Die Rede ist von 20.000 Euro. Es steckte in Umschlägen. Es war Geld, das Lehrer von den Eltern eingesammelt hatten. Dazu kam ein Konto mit angeblich 13.000 Euro. Außerdem stellte sich raus: Es waren mehr Schülerinnen für den Religions­unterricht angemeldet, als es über­haupt Schüler an der Schule gab. Und: Kindern von Beschäftigten sollen Honorare gezahlt worden sein.

Das war, so fand Özhan-Erhardt, ein Problem. Sie informierte die Schul­behörde. Auch im Kollegium fanden einige, dass es ein Problem gäbe. Allerdings seien das weder die Kassen noch die manipulierten Zahlen, sondern die Art, wie Özhan-Erhardt damit umgegangen sei. Lehrer der Schule begannen, die Rektorin zu mobben. Sie sollen Sprüche gebracht haben über ihr Aussehen, über ihre Art, über ihre vermeintliche Herkunft. Neben der Eingangs­tür der Johanna-Eck-Schule hängt ein Schild, auf dem steht: Schule ohne Rassismus. Gestimmt hat es nicht.

Eine Lehrerin, der es reichte, informierte die Anti­diskriminierungs­beauftragte. Saraya Gomis begann, die Schule zu beraten. Als sie bei einem der Treffen das Treppen­haus betrat, kamen ihr von oben Affen­laute entgegen. An einem anderen Tag demonstrierte eine Lehrerin vor der Schul­behörde: Sie trug eine Affen­maske, sie hatte ein Plakat dabei auf dem stand „Affen­theater statt Unterricht“. Es gibt ein Foto davon. Saraya Gomis erhielt einen Brief an ihre Privat­adresse. Er war mit einem Affen-Sticker verziert. Darin wurde ein vom Verfasser erfundenes „DisKRIMInierungs­spiel“ erklärt, in dem „Schüler*innen“ ihre „Lehrer*innen“ umbringen sollten. Das Spiel wurde mehreren Leuten zugeschickt. Es hing auch in Kopien zum Mit­nehmen im Lehrer­zimmer an der Johanna-Eck-Schule aus.

„Affenlaute, Tiermasken! Mobbing-Beauftragte von Lehrern gemobbt“, titelte die Lokal­zeitung BZ. Wer Saraya Gomis kennt, weiß, dass sie auf keinen Fall Gegen­stand der Bericht­erstattung werden wollte. Jetzt aber war sie mit Foto auf der Seite eins einer Boulevard­zeitung.

Es ist einer dieser Fälle, bei denen normaler­weise Saraya Gomis hilft. Nur jetzt war sie selber Ziel des Angriffs. Wer half ihr?

Das, was passiert sein soll, ist extrem und typsich zugleich.

Sie seien keine Rassisten, wehrten sich 21 Lehrerinnen und Lehrer von der Johanna-Eck-Schule. Im Oktober 2018 gaben sie darüber eine eidesstattliche Erklärung bei der Senatsverwaltung ab.

Saraya Gomis lehnte damals Anfragen auf Interviews zu dem Thema ab. Auch jetzt äußert sie sich nicht dazu. Fragt man andere, mit denen sie zusammen­arbeitete, sagen die: Die Senats­verwaltung habe Saraya Gomis nicht genug unter­stützt. Sie sei intern torpediert worden. Nicht nur in diesem Fall. Man habe ihr, der Lehrerin, signalisiert, dass sie von Lehr­plänen und Lehr­materialien nichts verstehe. Wir machen das hier seit Jahr­zehnten, misch dich nicht ein. Sie sagen auch: Die Berliner Schulen stehen ohnehin ständig in der Kritik. Es ist doch klar, dass das Bildungs­ressort Themen wie Rassismus und Sexismus an Schulen lieber nicht an die große Glocke hängen will. Saraya Gomis sei zu laut gewesen. Zu anstrengend.

Was viele nur raunen, spricht der Migrations­rat offen aus: In einem Brief fordert der Dach­verband aus etwa 70 Einzel­verbänden gemeinsam mit dem Institut für diskriminierungs­freie Bildung und dem Anti-Bias-Netz die Berliner Bildungs­senatorin Sandra Scheeres (SPD) auf, zu Saraya Gomis Stellung zu beziehen. „Wir fordern die lücken­lose Aufklärung über die Nichtbewerbung der noch amtierenden Anti­diskriminierungs­beauftragten.“ Er sei von der hohen Kompetenz von Saraya Gomis überzeugt, sagt Edwin Greve vom Migrations­rat Berlin. Dass sie jetzt nicht mehr für die Stelle zur Verfügung steht, halten die Bildungs­experten für ein Versagen des Senats. Solange der Fall nicht aufgeklärt sei, wollten diese Verbände nicht mehr mit dem Senat zusammen­arbeiten. Konkret bedeutet das zum Beispiel: Schulungen zur Anti­diskriminierung werden ausgesetzt.

Das, was in der Johanna-Eck-Schule passiert sein soll, mag extrem sein. Und doch ist es typisch. Eine Institution, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, gegen die Diskriminierung zu sein, will nicht gern hören, dass sie Teil des Problems ist. Das ist nicht überraschend. Menschen wollen nicht gesagt bekommen, dass sie Vorurteile haben, dass sie andere, wenn auch unbewusst, ausgrenzen oder herab­setzen. Aber genau das ist es, was Saraya Gomis sagt: „Wir alle haben Vor­urteile“. Deswegen sei es wichtig, dass jeder dafür sensibilisiert würde. Eine Direktorin mit türkischen Groß­eltern genauso wie eine schwarze Frau genauso wie ein schwuler Mann oder ein hetero­sexueller.

Wer wird diskriminiert, wer ist nur mit einer Note unzufrieden

Als Saraya Gomis ihre Stelle antrat, war ihr Chef Mark Rackles. Bis zu seiner plötzlichen Absetzung im April 2019 war er Staats­sekretär für Bildung. Auch er war am Anfang skeptisch, was die Stelle einer Anti­diskriminierungs­beauftragten angeht, sagt er. „Ich hatte Sorge, wir öffnen die Büchse der Pandora.“ Aber er habe sich auch gedacht, es muss möglich sein, mit jemanden offen über diese Themen zu sprechen. Jemanden, dem er vertraut. Und so jemand sei Saraya Gomis gewesen. „Ihre große Stärke ist ihre Unabhängig­keit. Sie ist keine Lobbyistin. Sie ist in der Lage, unter­schiedliche Positionen einzunehmen“, sagt Rackles. Beim Thema Diskriminierung geschehe es, dass Schülerinnen oder Schüler es als Vorwand nehmen würden. Jugendliche, die auffällig werden, und die dann erklärten, die Sanktionen gegen sie geschähen nur, weil sie arabisch-stämmig seien oder jüdisch. „In solchen Fällen konnte Saraya Gomis immer genau unter­scheiden, wer Tritt­brett­fahrer war und wer nicht.“ Wer wird diskriminiert, wer ist einfach nur unzufrieden.

Und was würde Mark Rackles heute sagen? Bereut er das Wagnis? „Nein, mit Saraya Gomis war diese Stelle perfekt besetzt.“ Ähnlich äußern sich viele. Sie sei immer sehr souverän geblieben. Wissenschaftlich. Sie habe sich nie als Opfer gesehen. Sie habe die Situation umgedreht: Der, der diskriminiert, hat genauso ein Problem wie die, die davon betroffen sind. Und Hilfe bedeutet in diesem Falle Aufklärung. „Diese Frau war ein Geschenk des Himmels“, sagt Rackles.

Von dieser Wertschätzung durch den Bildungs­senat aller­dings erfuhr die Öffentlichkeit wenig. Zum Beispiel nach den Vorfällen an der Johanna-Eck-Schule. Warum gab es da keine Presse­konferenz auf der der Staats­sekretär sich hinter die Anti-Diskriminierungs­beauftragte stellte? Warum wurde die Lehrerin, die mit einer Affen­maske vor der Schule stand, nicht wegen rassistischer Beleidigung angezeigt? „In dem Falle haben wir alle versagt“, erklärt Rackles. Zwar sei er mehr­mals zur Schule gefahren und habe dort dem Kollegium gegen­über klar seine Haltung zu Ausdruck gebracht. Aber dennoch würde er heute sagen: „Wir haben die Probleme dieser Schule und auch der Schul­auf­sicht unterschätzt. Wir haben die rote Linie, die hier über­schritten wurde, zu spät erkannt.“

Ist Frau Gomis anstrengend? „Nein, die Arbeit, die sie macht, ist anstrengend. Aber sie ist not­wendig. Es gibt strukturelle Diskriminierung im Bildungs­system.“

Opfer werden als Problemfälle dargestellt

Auf Gomis Initiative hin wurden 76 Führungs­kräfte in der Verwaltung über rechtliche Grund­lagen und Umgang mit Diskriminierung geschult. Liest man die Protokolle über ihr Feedback nach den ersten Durch­gängen der Schulung, dann ahnt man, wie schwer diese Arbeit sein muss. Einer sagte: „Wir sind verunsichert. Wir trauen uns gar nicht mehr zu sagen, weil alles Rassismus und Diskriminierung ist. Den Gast­arbeitern geht es doch gut.“ Ein anderer Teilnehmer beschwerte sich über die Dozenten: „Nach zwei Modulen habe ich es zunächst mit Juden, dann mit Schwulen zu tun bekommen. Was kommt zum Schluss? Behinderte und N*? Ich möchte das nächste Mal beim neutralen Team bestehend aus Mann und Frau teil­nehmen.“ (* Anmerkung der Redaktion: Er spricht laut Protokoll das Wort aus)

Noch etwas merkt man, wenn man das Feedback zu den von Migrations­rat und weiteren Berliner Anti­diskriminierungs- und Bildungs­projekten durch­geführten Schulungen durch­liest: Die Vorstellung, dass sie andere beleidigen könnten, beleidigt viele Teilnehmerinnen selbst. Die erste Reaktion ist Abwehr. Es ist das, was Menschen wie Saraya Gomis anderen über Diskriminierung erklären wollen: Es gehört strukturell dazu, dass Täter erst mal versuchen, das Opfer als Problem­fall dar­zustellen. Das ist fast immer so. Und es hilft Opfern, wenn sie begreifen, dass ein Angriff vielleicht gar nicht so persönlich gemeint war, wie er sich anfühlt.

Es gibt auch viele, die das verstanden haben. Die sagten: „Diese Fortbildung war prima.“, „Diese Arbeit ist sehr wichtig.“, „Vielen Dank für diese Qualifizierung gegen alle Wider­stände; sie wird dringend benötigt und ich habe bereits viel gelernt.“

„Ihre Arbeit ist ein Riesen­erfolg“, sagt Marc Schulte, der in der Berliner Senats­verwaltung für Bildung für das Beschwerde­management zuständig war. Andert­halb Jahre teilten sich Schulte und Gomis ein Büro. „Sie hat die Situation umgedreht. Jetzt muss man nicht mehr darum betteln, dass man nicht diskriminiert wird. Jetzt haben wir ein Recht darauf, nicht diskriminiert zu werden. Dass Ängste gehört werden und den Fällen nach gegangen wird.“ Saraya Gomis, sagt Schulte, habe Fundamente angegriffen. Wie es gerade aussieht, könnte sie sie auch ins Wanken bringen.

Eine Nicht-Antwort vom Senat

Aus der Sicht des Bildungs­senats scheint alles in Ordnung. Eine Stelle, die als Pilot­projekt begonnen hat, ist zu einer festen Institution geworden. Die Position des Anti­diskriminierungs­beraters ist ab sofort besser bezahlt, höher in der Hierarchie angesiedelt und mit zwei Mitarbeitern ausgestattet worden. Darüber hinaus soll es noch einen eigenen Mobbing­beauftragten geben. Gomis hätte sich nur auf diese neue Stelle bewerben müssen. Hat sie aber nicht. Deswegen wird jetzt ab Anfang August Dervis Hizarci neuer Anti­diskriminierungs­beauftragter für die Berliner Schulen.

Aus Sicht der Opposition ist nichts in Ordnung: Am 27. Juni fragte der FDP-Abgeordnete Paul Fresdorf den Senat, warum Saraya Gomis für den Job nicht mehr zur Verfügung stehe. Drei Wochen später kam die schriftliche Antwort: Der Senat wisse es auch nicht. Das reicht Paul Fresdorf nicht. „Hier ist der Auskunfts­pflicht nicht genüge getan. Diese Nicht-Antwort stärkt ja nur die Vermutung, dass da mehr dahintersteckt.“ Die FDP- Fraktion wird sich damit nicht zufriedengeben. Fresdorf will das Thema in den Bildungs­aus­schuss bringen.

Und auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition gibt es Gegen­wehr: „Die Sache stinkt zum Himmel“, sagt Sebastian Walter, Sprecher für Anti-Diskriminierung der Grünen-Fraktion. „Die Umstände dieses Falls müssen aufgeklärt werden.“ Auch die Grünen wollen nicht lockerlassen.

Sandra Scheeres, die Senatorin, ist im Urlaub. Wenn sie wiederkommt, werden sie und ihre Behörde sich damit auseinander­setzen müssen, wie ernst man das Thema Rassismus an Schulen und Verwaltung wirklich nehmen will.