Quiz

250. Geburtstag : Wie gut kennen Sie Beethoven?

Wenn es besonders erhaben oder feierlich sein soll, dann erklingt Ludwig van Beethoven. Wohl jedes Kind kennt die ersten Töne seiner 5. Sinfonie – „ba ba ba baaa“ –, und kein Jahres­wechsel kommt ohne das Chor­finale „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie aus. In diesem Jahr werden die Werke Beethovens besonders häufig gespielt, schließlich jährt sich sein 250. Geburtstag. Vieles ist bekannt über den Komponisten: Er war ein Perfektionist, schon mit Anfang 30 fast taub und schrieb trotz­dem erst dann die meisten Werke. Aber was wissen Sie sonst über Beethoven? Was hat er zum Beispiel mit der Schule zu tun? Und wie war er selbst als Schüler? Testen Sie Ihr Wissen mit diesem Quiz.

Annette Kuhn / 10. Januar 2020

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Frage 9/9

Die ARD feiert den großen Komponisten mit einer „Woche der Musik“ vom 20. bis 26. Januar. Teil davon ist das „Beethoven Experiment“, für das ein Werk Beethovens neu interpretiert und tanzbar gemacht wurde. Nach welchem Werk wird dabei getanzt?

Antwort 1

„Missa solemnis“

Antwort 2

5. Sinfonie

Antwort 3

5. Klavierkonzert
RICHTIG!
Getanzt wird nach einem Remix von Beethovens 5. Sinfonie. Die Brüder Ketan und Vivan Bhatti haben aus dem ersten Satz der berühmten „Schicksals­sinfonie“ eine tanz­bare Version gemacht, und die Gruppe Flying Steps hat eine Choreo­grafie zum Nach­tanzen entwickelt. In vielen Schulen wurde die Choreografie einstudiert und auf Instagram hoch­geladen.
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Frage 8/9

In welchem asiatischen Land lernen viele Schülerinnen und Schüler den deutschen Text zur „Ode an die Freude“ auswendig, um jedes Jahr bei einer Aufführung der 9. Sinfonie mit 10.000 Laien mit­zu­wirken?

Antwort 1

Indien

Antwort 2

Japan

Antwort 3

China
RICHTIG!
In Japan. Am 1. Juni 1918 wurde die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven im japanischen Kriegs­gefangenen­lager Bandō nahe Naruto von den deutschen Insassen des Lagers auf­geführt. Sie wollten sich damit für die humane Behandlung bedanken. Besonders wichtig war ihnen die Textzeile „Alle Menschen werden Brüder“ aus dem Schluss­chor „Ode an die Freude“. Heute ist es in Japan Tradition, die 9. Sinfonie jedes Jahr zum Jahres­ende mit einem Chor von 10.000 Laien­sängern auf­zu­führen. „Daiku“, die Neunte, heißt dieses Spektakel.
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Frage 7/9

Beethoven bietet sich nicht nur für den Musik-, sondern auch für den Geschichts­unterricht an. Mit welchem Herrscher hat er sich besonders intensiv beschäftigt, ihm sogar eine Sinfonie gewidmet, diese Widmung allerdings später wieder gestrichen?

Antwort 1

Julius Caesar

Antwort 2

Friedrich der Große

Antwort 3

Napoleon Bonaparte
RICHTIG!
Seine 3. Sinfonie nannte Beethoven zunächst „Bonaparte-Symphonie“, zu Ehren Napoleons. Nachdem dieser sich aller­dings selbst zum Kaiser gekrönt hatte, war der Komponist so wütend, dass er den Namen wieder aus dem Titelblatt entfernte. Seitdem trägt die 3. Sinfonie den Beinamen „Eroica“, die Heroische.
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Frage 6/9

Eine klassische Frage aus dem Musik­unterricht: Beethoven ist ein Vertreter der Wiener Klassik. Er gilt aber auch als Weg­bereiter eines anderen musikalischen Stils. Welches?

Antwort 1

Romantik

Antwort 2

Zwölftonmusik

Antwort 3

Barock
RICHTIG!
Gerade Beethovens Spätwerk galt vielen späteren Komponisten der Romantik als Vorbild. Zu diesem Bild hat auch eine legendäre Kritik des Schrift­stellers E. T. A. Hoffmann aus dem Jahr 1810 beigetragen, in der er über Beethoven schreibt: „Beethovens Musik erweckt jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist.“
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Frage 5/9

Es gibt ein Stück von Beethoven, das fast jedes Kind lernt, wenn es Klavier spielt. Alle anderen kennen es aus der Telefon­warte­schleife. Wie lautet der Titel des Stücks?

Antwort 1

„Für Elise“

Antwort 2

„Für Magdalena“

Antwort 3

„Für Therese“
RICHTIG!
Das bekannte Klavierstück heißt „Für Elise“. Wer hinter dieser Elise steckt, ist allerdings nicht ganz klar. Beethoven hatte viele Affären, aber keine hielt sonderlich lang. Das Klavier­stück hat er möglicher­weise für die Opern­sängerin Elisabeth Röckel geschrieben. Manche Experten sagen, auf dem Original stehe nicht „Für Elise“, sondern „Für Therese“ – Stichwort „Sauklaue“. Gemeint wäre damit dann die Pianistin Therese Malfatti, der Beethoven 1810 einen – wohl unerwiderten – Heirats­antrag gemacht hatte.
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Frage 4/9

Das ganze Jahr über wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gefeiert – aber wann ist er genau geboren?

Antwort 1

am 17. Juni 1770

Antwort 2

am 17. Dezember 1770

Antwort 3

Das Datum ist nicht bekannt.
RICHTIG!
Wann Ludwig van Beethoven geboren wurde, ist nicht bekannt. Einen Beleg gibt es nur für seine Taufe am 17. Dezember 1770. Da ein Neugeborenes damals meist einen Tag nach der Geburt getauft wurde, gilt der 16. Dezember am wahr­scheinlichsten als Geburtstag.
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Frage 3/9

In der Schule zeigte Beethoven wohl keine brillanten Leistungen. Und dann gab es noch folgendes Problem:

Antwort 1

Er komponierte heimlich unter dem Schulpult, statt dem Unterricht zu folgen.

Antwort 2

Er war schon als Kind schwerhörig.

Antwort 3

Er hatte eine „Sauklaue“.
RICHTIG!
Die Handschrift von Ludwig van Beethoven wird gern als „Sauklaue“ bezeichnet – zuletzt von dem Pianisten Igor Levit. Ein Marken­zeichen, das Beethoven sein Leben lang anhaftete. Autografe von ihm zu entziffern erfordert viel Geduld: Egal, ob Noten oder Buchstaben – alles ist ausladend, mehr­fach durch­gestrichen, voller Tinten­flecken.
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Frage 2/9

Beethoven hatte nur wenig Zeit für die Schule, weil sein Vater ihn viele Stunden am Tag zum Klavier- und Geigen­spiel zwang. Mit elf Jahren begann er außer­dem das Orgel­spiel. Wieso besuchte er die Schule bald gar nicht mehr?

Antwort 1

Beethoven musste seine Hände für das Musik­spiel schonen und durfte auf ärztlichen Rat nicht mehr schreiben.

Antwort 2

Beethoven nahm im Alter von 13 Jahren eine Stelle als Hof­organist an.

Antwort 3

Wegen seiner Schwerhörigkeit wurde er der Schule verwiesen.
RICHTIG!
Ludwig van Beethovens Vater war Alkoholiker und hatte zunehmend Schwierig­keiten, seinen Beruf als Sänger in der Hof­kapelle aus­zu­üben. Ludwig van Beethoven musste daher früh mit für den Familien­unterhalt sorgen. Als er 13 Jahre alt war, wurde er zweiter Organist der kurfürstlichen Hof­kapelle in Bonn. Für den Schul­besuch blieb da keine Zeit mehr.
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Frage 1/9

Wie viele allgemein­bildende Schulen in Deutschland tragen „Beethoven“ im Namen?

Antwort 1

11

Antwort 2

22

Antwort 3

33
RICHTIG!
Laut den Schul­daten­banken der Bundes­länder tragen bundes­weit elf Schulen „Beethoven“ im Namen, heißen also zum Beispiel „Beethoven­schule“ oder „Grund­schule an der Beethoven­straße“. Nicht mitgezählt wurden Musik­schulen und Schulen, die zwar an einer Beethoven­straße liegen, aber einen anderen Namen tragen.
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