Schule der Zukunft : „Wir sind weder alle gleich noch können wir gleich lernen“

In diesem Jahr feiern die UN ihr 75-jähriges Bestehen. Mit diesem Jubiläum haben die Vereinten Nationen auch einen Dialog über Zukunftsfragen begonnen. Das Schulportal hat das zum Anlass genommen, um mit Jugendlichen über ihre Zukunftsvorstellungen zu sprechen und darüber, wie die Schule sie heute auf das Morgen vorbereiten sollte. Gemeinsam mit dem Podcast-Team von „Schule kann mehr“ haben wir uns mit Eva, Yola, Antonio und Milan aus der Oberstufe der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) im Futurium getroffen. Die ESBZ befasst sich seit Jahren mit der Frage: Wie wollen wir morgen lernen? Und hat dazu schon viele neue Lernformate entwickelt.

Annette Kuhn / 10. November 2020
Menschen vor dem Futurium
Milan, Yola, Antonio und Eva (v.l., vorne) sprachen mit Schulportal-Redakteurin Annette Kuhn sowie Helmut Hochschild und Leon Stebe (r.) vom Podcast „Schule kann mehr" über ihre Zukunftsvorstellungen. Das Treffen fand im „Futurium" statt, kurz bevor wieder alle Museen wegen der Corona-Pandemie schließen mussten.
©Uli Kaufmann
Vier Jugendliche vor dem Futurium
Eva, Antonio, Milan und Yola (v.l.) haben den Besuch in der Zukunftsausstellung zum Anlass genommen, darüber zu diskutieren, was sie von der Zukunft erwarten und wie Schule sie darauf heute vorbereiten sollte.
©Uli Kaufmann

Deutsches Schulportal: Was sind für euch die wichtigsten Themen für die Zukunft?
Milan: Für mich ist der Klimawandel das wichtigste Thema. Aber auch die Frage, wie wir miteinander umgehen. Wie wir Menschen miteinander, aber auch wie wir mit anderen Lebewesen und wie Länder miteinander umgehen. Wir müssen uns klarmachen, dass nicht ein Leben mehr wert ist als ein anderes. Und dass nicht die Menschen in einem Land unter einem anderen Land leiden dürfen.

Eva: Der Klimawandel wird uns unser ganzes Leben begleiten, weil wir die Folgen dessen spüren, was Generationen vor uns getan haben. Wir müssen das jetzt wieder hinbiegen, sodass Generationen, die nach uns kommen, nicht weiter mit dieser Belastung leben und in einen apokalyptischen Zustand kommen. Es liegt jetzt definitiv an uns, das zu verhindern und das Ruder herumzureißen.

Yola: Für die Schule ist es mir wichtig, dass wir es in Zukunft schaffen, das richtige Maß an Natur und Digitalisierung in den Alltag der Kinder zu bringen. Ich finde Digitalisierung sehr wichtig, weil digitale Medien in Zukunft noch stärker Bestandteil unseres Alltags werden. Gleichzeitig dürfen wir aber nicht den Bezug zur Natur verlieren. 

Futurium Jugendliche
Nachhaltigkeit ist für die Jugendlichen ein wichtiges Thema für die Zukunft. Darum interessieren sie sich im Futurium besonders für den Ausstellungsbereich, in dem Lebenswelten von morgen gezeigt werden, die im Einklang mit der Natur stehen.
©Uli Kaufmann

Hat das, was ihr in der Schule lernt, Bezug zu eurem Leben und zu eurer Zukunft?
Antonio: Manchmal weiß ich nicht, wieso ich etwas lerne. Das finde ich aber wichtig. Manche Fächer haben einen Bezug zu meinem Leben. In Geschichte und Politik spüre ich das am meisten. Aber in Mathe fehlt mir zu vielen Themen der Bezug.

Milan: Wir arbeiten viel in Projekten, das finde ich sehr gut. Da können wir uns zum Beispiel mit der US-Wahl oder Klimafragen beschäftigen. Das sind Themen, die mich interessieren. Es gibt an unserer Schule auch Phasen, in denen die Fächer nicht einzeln, sondern zusammen unterrichtet werden. Wir haben uns zum Beispiel mit der Frage beschäftigt: Wie werden alle Menschen auf der Welt satt? Das betraf die Fächer Geografie, Biologie, Politik und Geschichte. Aber ich hätte gern noch mehr Zeit für solche Lernformen.

Eva: Wir beschäftigen uns an unserer Schule viel mit Dingen und Themen, die unser Leben betreffen. Aber wir haben immer noch einen Weg zu gehen, um eine Schule zu werden, die für jeden das bietet, was er braucht und was ihn beschäftigt.

Futurium Eva
Die 18-jährige Eva macht im Frühjahr Abitur in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum.
©Uli Kaufmann

Hybrider Unterricht und digitale Lernformen sind dazugekommen, und jetzt geht es darum, das alles auch für die Zeit nach Corona zusammenzufügen und so zu gestalten, dass es für alle passt.

Könnt ihr an eurer Schule auch selbst mitbestimmen, wie ihr lernt?
Eva: Jeder Jahrgang ist an unserer Schule ein Experimentierjahrgang. Man probiert jedes Jahr neue Wege im Lernen aus. Das eine klappt vielleicht nicht so gut, dann müssen wir es im nächsten Jahr anders machen. An dieser Entwicklung sind wir beteiligt. Und das müssen wir ja auch, es geht ja um uns.

Milan: Ja, das finde ich auch wichtig. Ich finde, das sollte an allen Schulen so sein, ist es aber noch nicht.

Antonio: Wir haben an unserer Schule zum Beispiel das Format LEX – Lernexpeditionen, da kannst du dir aussuchen, was du machen und wie du es machen willst. Du kannst zum Beispiel einen Tisch bauen und machst dann alles selbst – von der Planung bis zur Umsetzung. Aber natürlich können wir nicht nur so lernen. Es muss auch Phasen geben, in denen Wissen abgefragt wird, weil man einige Dinge einfach lernen muss. Ich finde es nicht so schlimm, wenn dann auch mal die persönlichen Interessen in den Hintergrund treten, solange es auch die anderen Phasen gibt.

 

 

Ich beobachte, dass Lehrer meine Persönlichkeit manchmal zu sehr beeinflussen wollen. Ich wünsche mir mehr Freiraum für meine Entwicklung.

Futurium Antonio
Antonio, 17, geht in die elfte Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum.
©Uli Kaufmann

Was wünscht ihr euch von der Schule?
Yola: Für mich ist es wichtig, dass Kinder in der Schule lernen, miteinander zu leben und zu kooperieren. Einerseits müssen sie ihre Sachen durchsetzen können, andererseits auch Kompromisse eingehen, ohne dass dies wie eine Strafe gesehen wird. Schule sollte ein Ort des Vertrauens sein, an dem man sich wohlfühlt und auch Fehler machen kann.

Schulen müssen Schüler dabei unterstützen, herauszufinden, was sie motiviert und wie sie sich gut strukturieren. Das Lernen muss vielfältig sein, damit alle mitgenommen werden und ihren Weg finden. Nur durch Ausprobieren kommen wir ja dahin zu wissen, was wir wollen. Schule muss einen Rahmen für jeden Schüler schaffen. Denn wir sind weder alle gleich noch können wir gleich lernen.

Antonio: Ich beobachte, dass Lehrer meine Persönlichkeit manchmal zu sehr beeinflussen wollen. Ich wünsche mir mehr Freiraum für meine Entwicklung. In der Schule möchte ich die Grundlage bekommen, auf der ich dann mein Leben, meinen Job aufbauen kann. Es geht ja zum Beispiel nicht darum, den besten Test in Mathe zu schreiben. Zumindest kann man nicht die Schüler dazu bringen, dass sie die Besten im Matheunterricht werden, sondern die Schüler müssen das Interesse und die Zeit von sich aus aufbringen, die Besten in Mathe zu werden.

Futurium
Antonio, Milan, Yola und Eva (v.l.) erkunden mit Schulportal-Redakteurin Annette Kuhn die verschiedenen Stationen im Futurium.
©Uli Kaufmann

Eva: Besonders wenn man in einer Großstadt lebt, fehlt oft die Verbindung zur Natur. Dabei ist es wichtig, dass schon kleine Kinder lernen, welche Relevanz Pflanzen und Natur in unserem Leben spielen, damit wir im Einklang mit der Natur leben können. Und das sollte nicht nur als ein Thema im Unterricht angeschnitten werden, sondern ständig präsent sein, damit man mitbekommt, wie dringlich das Ganze ist. Schule sollte auch eine Plattform dafür bieten, sich zu engagieren. Wenn man lernt, in der Schule etwas zu verändern, dann macht man es auch eher außerhalb der Schule.

Yola: Ja, das sehe ich auch so. Zukunft fängt bei uns selber an. Nur wenn wir bei uns etwas verändern, können wir auch schrittweise die Welt verändern. Und diesen Rahmen, dass man im Kleinen anfängt, etwas zu verändern, sollte die Schule bieten. Hier sollte man das üben können.

Milan: Cool wäre es auch, wenn man in der Schule am Anfang erst einmal lernen würde, was man zum Lernen braucht. Vielleicht kann für manche Frontalunterricht funktionieren, für viele funktioniert er nicht. Das muss man ja erst einmal herausfinden, und Schule sollte für alle einen passenden Weg zum Lernen bieten.

Futurium Porträt von Milan
Milan, 16, besucht die elfte Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum.
©Uli Kaufmann

 

 

 

Cool wäre es auch, wenn man in der Schule am Anfang erst einmal lernen würde, was man zum Lernen braucht.

Was macht für euch eine gute Schule aus?
Antonio: Lehrer müssen eine Leidenschaft für ihren Beruf mitbringen. Wenn ich von jemandem unterrichtet werde, der eigentlich keine Lust dazu hat, wie soll ich dann motiviert sein? Und ich glaube, dass eine gute Schule ihren Schülern viele Freiräume für ihre eigene Entwicklung schafft.

Milan: Eine gute Schule ermutigt die Schüler, eigene Ideen zu entwickeln, zu festigen und sich einzubringen. Ihr Ziel ist es, dass die Schüler selbstständig werden, und sie übt konstruktive Kritik. Eine gute Schule setzt auch mehr auf Kooperation und weniger auf Wettbewerb.

Yola: Eine gute Schule lebt von Vertrauen, zwischen den Schülern, aber auch zwischen Schülern und Lehrkräften. Sie hat nicht nur einen Blick für die Gruppe, sondern will jeden Einzelnen auf seinem Weg begleiten.

Eva: Und sie hat einen Blick für das Globale. Nur wenn wir mehr über die Welt wissen, können wir sie auch verstehen und eine gemeinsame Zukunft gestalten. Denn unsere Zukunft wird global sein.

 

Bevor wir richtig diskutieren können, müssen wir erst einmal lernen, wie man Streit führt. Es muss ja eine Streitkultur geben, bei der man sich sicher sein kann, dass man nicht mit einem blauen Auge rausgeht aus der Diskussion, wenn man ehrlich seine Meinung sagt.

Futurium Porträt von Yola
Yola, 16, besucht die elfte Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum.
©Uli Kaufmann

Welchen Stellenwert hat Schule in eurem Leben?
Antonio: Vielleicht nehmen wir manchmal Schule zu wichtig. Wir brauchen auch Freizeit, um uns und unsere Interessen zu entdecken und uns mit ihnen zu beschäftigen. Aber es gibt natürlich auch viele Menschen, die vielleicht in ihrer Freizeit gar nicht so viele Möglichkeiten haben. Da hat Schule dann eine größere Bedeutung.

Yola: Es ist doch total schade, dass viele Schülerinnen und Schüler heute sagen: „Schule ist für mich etwas Negatives, und ich sitze hier meine Zeit ab, die ich anders sinnvoller verbringen könnte.“ Es kann ja auch viele Verknüpfungen zwischen Schule und Freizeit geben: Ich beschäftige mich zum Beispiel in meiner Freizeit gerade intensiv mit Kinderrechten und lasse meine Arbeit dazu in der Schule als Projekt anrechnen. Das heißt, hier muss man die Schule nicht mit der Freizeit verknüpfen, man kann auch die Freizeit in die Schule holen.

Milan: In der Schule bekomme ich ja auch Anregungen und entdecke Dinge, die ich dann in der Freizeit mache. In der Schule haben wir uns zum Beispiel mit Poetry Slam befasst, und das hat mich animiert, mich damit auch weiter in der Freizeit zu beschäftigen.

Jetzt den Schulportal-Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie informiert und melden Sie sich für den Newsletter des Schulportals an. Der Newsletter hält Sie jede Woche über die neuesten Beiträge, Konzepte aus der Praxis und aktuellen Termine auf dem Laufenden.

Anmeldung

Gibt es in der Schule genug Raum für Debatten und Streit?
Eva: Schule muss auf jeden Fall diesen Raum bieten. Aber das hängt auch vom Lehrer und vom Fach ab. In manchen Fächern gibt es noch nicht genug Raum für Diskussionen.

Antonio: Ja, die Debattenkultur könnte insgesamt stärker sein. Ich beschäftige mich viel mit Philosophie. Für mich ist sie eine der wichtigsten Lehren und sollte in der Zukunft mehr gelehrt werden. Hier entstehen ja auch wichtige Fragen für unser Leben. Wie weit lassen wir zum Beispiel Technologien in unser Leben eingreifen? Über solche Fragen würde ich mich gern mehr auseinandersetzen.

Yola: Bevor wir richtig diskutieren können, müssen wir erst einmal lernen, wie man Streit führt. Es muss ja eine Streitkultur geben, bei der man sich sicher sein kann, dass man nicht mit einem blauen Auge rausgeht aus der Diskussion, wenn man ehrlich seine Meinung sagt. Wir diskutieren schon viel an der Schule, aber oft reden nur die, die schon streiten können und Lust daran haben. Aber man muss alle mitnehmen, finde ich.

Jugendliche im Futurium
Die vier Jugendlichen erleben den Besuch im Futurium als sehr inspirierend.
©Uli Kaufmann
Futurium Schülerin im Gespräch
Die 16-jährige Yola wünscht sich, dass die Schule Kinder und Jugendliche stärker in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnimmt.
©Uli Kaufmann
Futurium zwei Ausstellungsbesucher
Antonio (l.) und Milan schauen sich die Ausstellung im Futurium an. Die Ausstellung im Museum dreht sich um die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben?
©Uli Kaufmann
Futurium Eva
Die Abiturientin Eva hält es für wichtig, dass Schulen vor allem im Geschichtsunterricht über den Tellerrand schauen. Denn in Zukunft wird das Globalisierung aus ihrer Sicht eine noch stärkere Rolle spielen.
©Uli Kaufmann
Futurium mit Besuchern
Das Podcast-Team von „Schule kann mehr" mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum im Futurium.
©Uli Kaufmann

Wie war das Lernen für euch im Frühjahr während der Schulschließungen und des Hybridunterrichts? Wollt ihr davon etwas in die Zukunft mitnehmen?
Eva: Wir hatten in der zwölften Klasse keinen festen Unterricht, sondern Aufgaben, die wir online einreichen sollten. Die Schüler haben damit ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Manche sind damit nicht klargekommen und brauchten die Unterstützung der Lehrer vor Ort. Andere haben sich freier gefühlt, konnten sich die Zeit besser einteilen. Das ging auch mir so. Ich bin nicht so ein Morgenmensch und konnte dann später anfangen. Die Lehre, die ich daraus ziehe, ist, dass es mehr Offenheit und Flexibilität in der Schule beim Lernen geben muss. Hybrider Unterricht und digitale Lernformen sind dazugekommen, und jetzt geht es darum, das alles auch für die Zeit nach Corona zusammenzufügen und so zu gestalten, dass es für alle passt.

Yola: Für mich hat es auch sehr gut funktioniert. In der zehnten Klasse hatten wir einen festen Stundenplan, jeden Tag war von 9 bis 14 Uhr Unterricht. In dieser Zeit sollten wir arbeiten. Mir hat die Struktur geholfen. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, hatten wir einen Schul-Podcast, „ESBZ on Air“, wo wir uns auch über unsere Erfahrungen mit dem Lernen zu Hause austauschen konnten. Ich nehme für die Zukunft mit, dass man auch mal anders und auch mal zu Hause arbeiten kann.

Antonio: Tatsächlich war das für mich keine so schöne Zeit. Ich habe mich allein gefühlt. Man konnte sich nicht wirklich austauschen. Es gab zwar digitale Treffen, aber das hat für mich nicht das Gefühl ersetzt, das man hat, wenn man in der Schule ist. Für mich wäre es auch traurig, wenn wir nur noch über den Computer etwas beigebracht bekommen. Es ist doch etwas Schönes, wenn Menschen zusammenkommen, gemeinsam lernen und sich über ihr Wissen austauschen.

Die UN75-Kampagne

  • Die im Januar 2020 ins Leben gerufene UN75-Kampagne ist bisher der umfangreichste Vorstoß der Vereinten Nationen, Meinungen der Öffentlichkeit zu sammeln und Lösungen für globale Herausforderungen zu finden.
  • Privatpersonen, Schulen, Akteure der Zivilgesellschaft und viele andere sind aufgerufen, eigene Dialogveranstaltungen durchzuführen und zu diskutieren, wie wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten können. Dafür haben die Vereinten Nationen ein Toolkit entwickelt mit möglichen Diskussionsfragen, Ideen und Tipps für verschiedene Formate und für die Ergebnissicherung.
  • Wer sich beteiligen will, kann auch an einer kurzen Umfrage Die wurde im Frühjahr auch noch mal um Fragen zur Corona-Pandemie erweitert. Die bisherigen Ergebnisse dieser weltweit durchgeführten Umfrage werden gleich nach der Teilnahme angezeigt. Außerdem haben die UN im September auch einen Report zu den Ergebnissen herausgebracht.
  • Ziel der UN75-Kampagne ist es, zum 100-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen eine globale Vision für das Jahr 2045 zu entwickeln. Die Robert Bosch Stiftung ist Partner der UN-Jubiläumsaktion und fördert den Dialog in Deutschland und in ihrer eigenen internationalen Arbeit.

Mehr zum Thema

  • Um das Lernen in der Zukunft geht es auch im OECD Lernkompass 2030. Er will eine Orientierung dafür geben, welches Wissen und welche Fähigkeiten, Haltungen und Werte Schülerinnen und Schüler brauchen, um die Zukunft selbst zu gestalten.
  • „In einer Zeit vieler Unwägbarkeiten und Krisen bietet er Orientierung, wie wir Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten können, ihre Gegenwart und Zukunft, ihr eigenes Leben und ihre Gemeinschaften verantwortungsvoll zu gestalten“, sagte der OECD-Bildungsexperte Andreas Schleicher bei der Vorstellung des „Lernkompass“.
  • Das Konzept wurde im Rahmen des Projekts „Future of Education and Skills 2030“ entwickelt und 2019 in der englischen Originalausgabe vorgestellt. Jetzt ist es auf Deutsch erschienen.