Dummheit : Einfaltspinsel

Mit zwölf Jahren wird unserem Autor gesagt, dass er dumm sei. Ein enttäuschender IQ-Test Jahre später scheint das zu bestätigen. Nun fragt er sich: Was ist Dummheit überhaupt? Und: Bin ich es wirklich?

Dieser Artikel erschien am 03.08.2022 auf ZEIT Online
Tillmann Prüfer
abstrakte Kunst
Was wäre dabei, wenn man dumm ist?
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Eines Tages kamen meine Eltern vom Eltern­sprech­tag zurück. Sie waren hörbar verärgert. Nicht über mich, sondern über meinen Klassen­lehrer, der uns in Mathematik unterrichtete. Meine Eltern unterhielten sich aufgeregt. Ich hörte durch die Tür meines Kinder­zimmers, wie mein Vater zu meiner Mutter sagte. „Unser Sohn ist nicht dumm!“ Darum war es nämlich gegangen: Der Lehrer hatte meinen Eltern mitgeteilt, nach all seinem Bemühen, mir den Unterrichts­stoff zu vermitteln, könne er zu keinem anderen Schluss kommen, als dass es mir an Grips gebreche. Ich war zwölf und schlecht in Mathe, ich hatte durchaus Probleme, mir zu erklären, was Zahlen miteinander anstellen, wenn sie so dicht bei­sammen­stehen. Ich hatte eine Fünf geschrieben und dann sogar eine Sechs. Und nun hatte ich auch eine Analyse: Mangel an Intelligenz.

Meine Eltern haben mit mir nie über das fatale Urteil dieses Lehrers gesprochen, aber ich hatte genug gehört. Ich hatte mich bis dahin wenig um meine geistigen Kapazitäten geschert – aber natürlich bemerkt, dass sich etliche meiner Mitschüler mit Zahlen leichter taten. Doch ich hätte nie gedacht, dass dies etwas mit meinen intellektuellen Fähigkeiten zu tun haben könnte. Gerne schloss ich mich dem Urteil meiner Eltern an, mein Mathe­lehrer habe eine Schraube locker. Trotzdem blieb dieses Wort in mir stehen: dumm.

Ich schaffte mein Abitur mühelos, allerdings in Hessen, das Hessen-Abi hatte damals einen legendär schlechten Ruf. Aber das Thema der persönlichen Intelligenz wurde mir wichtiger. Man las immer wieder von den Intelligenz­quotienten prominenter Menschen. Arnold Schwarzenegger: IQ 135. Madonna: IQ 140. Sonja Zietlow: IQ 132. Es war die Zeit, als man einander im Freundes­kreis die selbst ermittelten IQ-Werte zuraunte. Die meisten meiner Freunde hatten einen IQ von 120 bis 125, manche prahlten mit einem angeblichen Wert von 130 – also Hoch­begabung. Irgend­wann machte ich selbst einen Intelligenz-Schnell­test, der wurde inzwischen im Internet angeboten. Das Ergebnis war ein IQ von 105. Das war zwar nicht im Bereich einer Unter­bemittlung, wo mein Lehrer mich vermutete, aber auch nicht übermäßig schlau. Eben auf halbem Weg zwischen Sonja Zietlow und Einfalts­pinsel. Ich behielt das Ergebnis für mich.

Was aber wäre dabei, wenn man dumm ist? Als Kind liebte ich den kleinen plumpsigen Bären Winnie-the-Pooh, der nur Honig im Kopf hat und Liedchen trällernd durch den 160-Morgen-Wald tapst. Als der Autor Alan Alexander Milne die Figur Mitte der 1920er-Jahre schuf, schwebte ihm ausdrücklich ein Bär von „sehr geringem Verstand“ vor, keine Intelligenz­bestie. Andere Helden meiner Kindheit waren auch nicht über­mäßig begabt. Die Comicfigur Goofy ist gerade 90 Jahre alt geworden. Er ist der gutmütige, etwas unter­belichtete Freund von Micky Maus, dem biederen Mäuserich mit dem Dauer­durch­blick. Ohne Goofy, den Dummerjan, wäre Micky gar nichts. Dann war da der liebens­werte Charlie Brown, der als dumm gilt, aber eigentlich nur Pech hat, und natürlich Obelix, der verfressene (und weitaus sympathischere) Freund des rebellischen Galliers Asterix. In der Sesam­straße war es Ernie, ohne den der alt­kluge Bert unerträglich gewesen wäre. Und in meiner späteren Jugend war da natürlich der König der Dumpf­backen, Homer Simpson. Er soll einen IQ von 50 haben.

Auch heute gibt es noch dumme Kinderhelden, etwa die Minions. Das sind diese kleinen gelben Pillen mit ein bis zwei Augen. Ihr Erfinder Pierre Coffin charakterisiert sie als „liebens­werte Idioten“. Aber mittler­weile wird solch schlichter Kinder­spaß kritischer gesehen. Neulich erschien in der New York Times ein Essay über den neuen Minions-Film The Rise of Gru, darin wurden dem Film „Nihilismus“ und ein Mangel an moralischen Werten vorgeworfen.

Ein Zufallsbesuch bei Twitter: „#Dummheit siegt in #Deutschland, danke #FDP“. „Dass #Baerbock und #Dummheit zusammen trenden ist sicherlich nur ein Zufall. Oder?“. „#dummheit gelebt. #fail Impf­gegner sind einfach #Schmutz!“. „Grüne und was sie #gefährlich macht. #Dummheit #Arroganz und #Ideologie“. Überall sind Dumme: die Dummen, die Atom­kraft­werke weiter­laufen lassen wollen. Die Dummen, die immer noch Putin toll finden. Die Dummen, die nicht sehen, dass Deutschland vor die Hunde geht. Besonders beschäftigten zuletzt die dummen Impfgegner die Republik. Der Verhaltens­ökonom Armin Falk schimpfte in der FAZ: „Die Allgemeinheit muss hier zahlen für die Trägheit und Dummheit der Impf­gegner.“ Wenn Dumme etwas zu sagen haben, müssen alle anderen darunter leiden. Deutschland kann sich auf wenig einigen, aber auf dieses: Die Dummheit ist ein Problem.

Wer sind diese Dummen, vor denen die Welt zittert? Und was zeichnet Dummheit eigentlich aus? Jeder glaubt zu wissen, was dumm ist, jeder hat schon andere als dumm beschimpft. Versucht man die Dummheit aber zu fassen, ist sie überall und nirgends.

Manchmal hat man den Eindruck, Dummheiten seien regelrecht ein Privileg der Intelligenten. Wenn Politiker zerknirscht eingestehen, sie hätten eine „Riesen­dummheit“ begangen (Roland Koch, CDU: Partei­spenden verschleiert, Rezzo Schlauch, Grüne: Flug­meilen privat eingelöst), dann meinen sie damit, dass sie bei etwas Falschem erwischt wurden – und nicht weiter dazu befragt werden möchten. Nie würde ein Politiker aber gelten lassen, er sei einfältig, weil er Dummheiten mache.

Um zu verstehen, was Dummheit eigentlich ist und warum wir sie so fürchten, begebe ich mich auf einen Spazier­gang durch die Welt der kognitiven Fehl­leistungen: Ich frage Menschen, die sich damit auskennen, was unter Intelligenz und Dummheit eigentlich zu verstehen ist. Warum es uns so wichtig ist, von anderen für klug gehalten zu werden. Ich will wissen, ob Intelligenz wirklich immer besser ist. Und wie viel Dummheit in jedem von uns steckt. Und ob mein Mathe­lehrer vielleicht doch recht hatte.

Dafür, dass Dummheit allenthalben beklagt wird, ist sie ziemlich unerforscht. Wer bei PsycInfo, einer der größten wissen­schaftlichen Psychologie-Daten­banken, nach „stupidity“ (Dummheit) sucht, findet gerade mal 230 Arbeiten und Artikel dazu. Zum Vergleich: Mit „intelligence“ beschäftigen sich mehr als 175.000 Arbeiten.

Ich rufe den österreichischen Intelligenz­forscher Jakob Pietschnig an. Er hat gerade ein Buch veröffentlicht: Intelligenz: Wie klug sind wir wirklich?. Meine Hoffnung, dass er mir deshalb auch erklären könne, wie dumm wir wirklich sind, erfüllt sich nicht: „Es gibt keine wissenschaftliche Definition für Dummheit“, sagt er. Aber immerhin hat er einen Vorschlag zur Kategorisierung. Man könne zwischen „Dummheit erster und zweiter Ordnung“ unter­scheiden. Die Dummheit erster Ordnung sei die Unfähigkeit, offensichtliche Zusammenhänge zu erkennen. Die Dummheit zweiter Ordnung hingegen erkenne Zusammenhänge, wo keine sind. Ganz ähnlich hatte schon der Schrift­steller Robert Musil 1937 in seinem Vortrag „Über die Dummheit“ argumentiert, als er zwei Arten von Dummheit beschrieb: Es gebe eine „ehrliche und schlichte Dummheit und eine andere, die, ein wenig paradox, sogar ein Zeichen von Intelligenz ist. Die erstere beruht auf einem schwachen Verstand, die letztere auf einem Verstand, der bloß im Verhältnis zu irgendetwas zu schwach ist, und diese ist die weitaus gefährlichere.“

Die Sache mit der Intelligenz

Mein Lehrer bezichtigte mich offenbar der Dummheit erster Ordnung: Jemand kann nicht zwei und zwei zusammen­zählen. Über die gleiche Dummheit klagt, wer kopf­schüttelnd das Welt­geschehen betrachtet: Die Leute raffen es einfach nicht. Gerne wird vor Verdummung gewarnt. Verdummung durch fettes Essen, digitale Verdummung; eine der übelsten Diskussionen der vergangenen Jahre war jene über die angebliche Verdummung der Deutschen durch Einwanderung.

Inmitten der Debatte stand die Intelligenz­forscherin Elsbeth Stern von der ETH Zürich. Ich treffe sie in einem Café in der Straße Unter den Linden in Berlin. Sie bestellt Erdbeer­torte und erzählt von den wohl unerfreulichsten Wochen ihrer Karriere im Jahr 2010: Der gerade erst von der Berliner Senats­verwaltung für Finanzen in den Bundesbank-Vorstand gewechselte Thilo Sarrazin hatte sein Buch Deutschland schafft sich ab veröffentlicht. Darin argumentierte er, Zuwanderung und eine höhere Reproduktions­rate in sozial schlechter gestellten Milieus führten zur schleichenden Verdummung in Deutschland – auch weil die Geburten­rate bei den gesellschaftlichen Eliten weitaus geringer sei. Dabei berief er sich auf die Feststellung von Elsbeth Stern, die Unterschiede der Intelligenz in der Bevölkerung beruhten zu bis zu 80 Prozent auf genetischen Faktoren. „Das musste ich zurück­weisen“, sagt Stern, da die Intelligenz von einer sehr großen Zahl an Gen­variationen gesteuert werde, weshalb nicht zwangs­läufig über­durch­schnittlich intelligente Menschen über­durch­schnittlich intelligente Kinder bekämen. Umgekehrt könnten auch weniger intelligente Eltern über­durch­schnittlich intelligente Kinder haben – soweit diese rechtzeitig die angemessene Förderung erhielten. Sarrazins Verdummungs­these zeige bloß eines: dass er selbst nichts von der Materie verstehe.

Als ich Frau Stern von meinem eigenen IQ-Test-Ergebnis erzähle, reagiert sie ungerührt. Sie empfehle für eine valide Messung immer mehrere Tests zu unter­schiedlichen Zeit­punkten. Der IQ orientiere sich am Bevölkerungs­mittel­wert und an einer Verteilung, die der Gaußschen Glocken­kurve folge. Demnach seien etwa 16 Prozent der Bevölkerung deutlich über­durch­schnittlich und 16 Prozent deutlich unter­durch­schnittlich begabt. Und der Rest kreise um die Mitte, da, wo ich bin.

Ich wünsche mir natürlich heimlich, Frau Stern würde irgendetwas in die Richtung sagen, ich sei doch sicherlich deutlich intelligenter. Aber das tut sie nicht. Statt­dessen sagt sie, dass auch eine Gymnasial­lauf­bahn nicht auf über­durch­schnittliche Intelligenz hinweise. Jedenfalls nicht, wenn das Kind ein bürgerliches Eltern­haus im Rücken habe. In Deutschland hätten zum Teil auch Kinder mit einem IQ von unter 100 (also weniger als der Mittelwert) noch eine 50-prozentige Chance auf eine Gymnasial­empfehlung – soweit ihre Eltern Akademiker seien. Akademiker­eltern machten einfach entsprechend Druck, weil ihnen der Gedanke, ihr Kind sei keine Leuchte, unerträglich sei.

Frau Stern rät deshalb zu Pragmatismus. Für sie ist Denkvermögen eine Eigenschaft wie viele andere – man kann sie vielleicht nicht erlernen, aber in vielen Bereichen kompensieren. „Die meisten Menschen können mangelnde Intelligenz durch Ausdauer und Fleiß ausgleichen“, sagt sie. Also: Wer weniger flexibel im Kopf ist, muss eben umso fokussierter sein. „Auch weniger intelligente Menschen können sehr erfolgreich sein.“ Sprich: Auch mit 105 Punkten könnte ich Besonderes leisten, wenn ich mich nur umso mehr ins Zeug legte. Allerdings ändert das nichts an meinen kognitiven Fähigkeiten. Nach der Jugend bleibt der IQ, wo er ist. Fazit: „Wer einen niedrigen Intelligenz­quotienten hat, der behält ihn auch.“ Ich frage sie, ob sie ihren eigenen IQ kennt. Frau Stern sagt, dass sie sich seit ihrer Jugend­zeit für Intelligenz­forschung begeistert habe – und mit den ersten Test­ergebnissen sehr zufrieden war.

Dummheit ist keine Kategorie. Aber wenn man das Wort durch „Intellektuelle Entwicklungs­störung“ ersetzt, dann schon. Dafür gibt es sogar einen Code der Welt­gesundheits­organisation im Diagnose­schema ICD-11: 6A00. Das betrifft Menschen mit einem IQ von unter 70. Sie machen etwa zwei Prozent der Bevölkerung aus. Dies sind bestimmt nicht jene Menschen, welche die Geschicke der Welt gefährden. Wer im IQ-Bereich von 70 bis 84 angesiedelt wird, hat eine sogenannte Lern­entwicklungs­störung. Auch diese Lern­behinderung hat einen Code: 6A03. Das Haupt­symptom sind „erhebliche und anhaltende Schwierigkeiten beim Erlernen akademischer Fähigkeiten“.

Ich bin also, anders als mein Lehrer meinte, weit entfernt von verminderter Intelligenz, eher stabiles Mittelmaß. Ist das so schlimm? Ich kenne viele Menschen, die vermeiden, ihren IQ ermitteln zu lassen, aus Angst, das Ergebnis könnte sie enttäuschen – und ihr Selbst­bewusst­sein beschädigen. Wie kommt es, dass wir unser Selbst­wert­gefühl nach einer Skala ausrichten?

Bedenkt man, wie konkret Menschen auf diese Weise sortiert, codiert und diagnostiziert werden, könnte man meinen, der IQ sei ein Wert, der sich messen lasse wie der Hämoglobin-Wert im Blut. Aber das ist keineswegs der Fall. Welche Eigenschaften zur Intelligenz eines Menschen zählen und welche nicht, ist eine Festlegung. Anhand dieser wurden Tests mit bestimmten Aufgaben erfunden. Und die Lösungen ergeben eine Zahl. Der amerikanische Psychologe Edwin Boring sagte 1923 sinngemäß: „Intelligenz ist, was ein Intelligenz­test misst.“ Mehr nicht.

Bis weit ins 19. Jahrhundert war das Verhältnis der Menschen zu etwaigen kognitiven Fähigkeiten und Unfähigkeiten weitaus entspannter. Um ein Feld zu bestellen, brauchte ein Bauer kein Sprach­verständnis; um eine Sense zu schmieden, musste ein Schmied keinen Logiktest bestehen. Kopfarbeiter galten vielen als Sonderlinge. Bei Wilhelm Busch ist es der Dorf­intellektuelle Lehrer Lämpel, der von Max und Moritz in die Luft gesprengt wird. Und Carl Spitzweg malt den Armen Poeten als vergeistigten Vertreter des Prekariats auf dem Dachboden.

Nützliche und Nutzlose

Es wurde erst wichtig, Menschen auf Intelligenz-Skalen zu verorten, als man sie gemäß ihren Fähigkeiten einordnen musste. Zum Beispiel im modernen Krieg. Der erste massen­haft angewandte Intelligenz­test war der amerikanische Army-Alpha-Test. Die US-Armee setzte ihn 1917 ein, um Rekruten im Ersten Weltkrieg bestimmten militärischen Rollen zuzuordnen. Man brauchte Soldaten, die ballistische Berechnungen anstellen konnten, und andere, die zum Gräben ausheben taugten. Und plötzlich bedeutete ein Skalen­wert, ob man beim Front­einsatz im relativ sicheren Unterstand war oder beim Fußvolk in der ersten Reihe.

Der Intelligenztest, der heute die größte Verbreitung hat, ist der Wechsler-Test. Er wurde 1939 erfunden und seither ständig weiter­entwickelt. In Deutschland wird meist der „Hamburg-Wechsler-Intelligenz­test für Erwachsene“ angewandt. Im Wesentlichen sind Intelligenz­tests bis heute nichts anderes als Brauch­bar­keits­tests. Brauch­barkeits­tests für die Industrie- und Dienst­leistungs­gesellschaft. Sie prüfen ein Bündel definierter Denk­fähigkeiten wie Logik, Sprach­verständnis, Arbeits­gedächtnis und Verarbeitungs­geschwindigkeit: Fähigkeiten, die an einen Computer erinnern. Menschen, die beim Intelligenz­test sehr gut abschneiden, haben deshalb eine gute Passung bei Tätigkeiten, die auf diese Fähigkeiten abzielen. Deswegen sind Menschen mit hohem IQ auch besonders oft in Tech-Berufen anzutreffen. In diesem Sinne hatte mein Klassen­lehrer also recht: Wer in Mathe nicht mitkommt, kommt auch bei IQ-Tests nicht weit.

Es gibt allerdings viele Leistungen des Gehirns, die IQ-Tests allenfalls mittelbar erfassen. So brauchen Fußballer eine intuitive Raum­wahr­nehmung, um Spielzüge blitz­schnell ausführen zu können, plus die Fähigkeit, das Spiel­vermögen ihrer Gegner rasch einzuschätzen. Eine Malerin benötigt ein hohes optisches Verständnis, um ein Objekt zu erfassen und anschließend den Pinsel so zu bewegen, dass dieses Objekt nach­voll­ziehbar auf einem Stück Leinwand erscheint. Selbst meine Leistung, im Mathematik­unterricht eine Frage immer so blöd zu stellen, dass möglichst viele Leute lachten und sie meinen Lehrer maximal verärgerte, würde in einem IQ-Test nicht direkt abgebildet.

Zu welchen allgemeinen Aussagen über Menschen IQ-Tests taugen, ist sehr umstritten. Intelligente Menschen sind zum Beispiel nicht unbedingt die besseren Menschen – jedenfalls gibt es dazu keine klaren Forschungs­belege. Eine Studie der schwedischen Psychologen Mikael Elinder und Oscar Erixson ergab zwar, dass Menschen mit höherem IQ eher bereit sind, zu spenden oder ein umwelt­freundliches Auto zu kaufen. Und eine Studie aus Japan legt nahe, dass intelligentere Kinder eher prosoziales Verhalten gegenüber anderen Kindern zeigen. Eine andere Studie der japanischen Tezukayama-Universität ergab hingegen, dass Menschen mit hohem IQ in Spiel­situationen eher dazu neigen, ihre Mitmenschen zu über­vorteilen.

Immerhin sagt der IQ-Wert etwas darüber aus, was ein Mensch von der Gesellschaft zu erwarten hat. Menschen mit höherer Intelligenz leben im Durchschnitt länger, werden besser bezahlt und berichten von einer größeren Lebenszufriedenheit als Menschen mit eher niedrigem IQ-Wert. Eine mögliche Erklärung: In der Informations­gesellschaft gibt es gut bezahlte Jobs fast nur für Leute, die mit Computern umgehen können.

Eine andere Form von Dummheit

Das erklärt, warum die Angst (auch meine Angst), für dumm gehalten zu werden, so fundamental ist und warum Dummheit ein vernichtendes Urteil ist. Es bedeutet: Du bist verzichtbar. Es beantwortet aber nicht die Frage, warum auf der Welt so viel Haar­sträubendes geschieht. Menschen mit niedrigem IQ verhalten sich irrational – Menschen mit hohem IQ auch. Und deren Fehl­leistungen sind oft die weitaus gefährlicheren. Hierbei handelt es sich nämlich um die „Dummheit zweiter Ordnung“, die Pietschnig angesprochen hat. Man kennt die Fakten und zieht die falschen Schlüsse daraus.

Jemand, den dieses Problem umtreibt, ist Robert Sternberg. Er ist einer der bekanntesten Psychologen der USA – und zählt zu den wenigen, die sich wissen­schaftlich mit dem Thema Dummheit beschäftigt haben. Ich treffe ihn und seine deutsche Frau Karin in einem Café auf dem Markt­platz von Karlsruhe. Dass Sternberg lange Psychologie in Yale gelehrt hat, ändert nichts daran, dass er daran scheitert, ein Kaffee­sahne-Töpfchen auf­zu­kriegen. „Sehen Sie es nicht als einen Fähigkeits­test an“, scherzt er. Endlich erbarmt sich seine Frau und zieht die Folie ab. Sternberg ist Professor an der Cornell University im Bundesstaat New York. Die Sternbergs sind auf Verwandten­besuch. Außerdem nutzt er die Gelegenheit, um zum Zahnarzt zu gehen. Das ist in Deutschland viel günstiger als in den USA – wie vieles. Er wage gar nicht daran zu denken, was fällig sein wird, wenn seine Kinder einmal studieren wollen. Und schon ist Sternberg bei seinem Lieblingsthema: der akademischen Kaste der USA und dem, was sie für Intelligenz hält.

Sternberg sagt etwas, das mich augenblicklich über meine 105 IQ-Punkte hinwegtröstet: Er erzählt, sein erster IQ-Test sei desaströs ausgefallen. „Ich hatte eine solche Angst vor dem Test, dass ich in eine Starre verfiel und am Ende keine einzige Frage beantwortet hatte.“ Vom Lehrpersonal sei er damals schnell als minder­bemittelt abgetan worden. „Mein Glück war, dass ich eine Lehrerin fand, die an mich glaubte“, also habe er auch selbst wieder an sich glauben können.

Sein ganzes akademisches Leben widmete Sternberg der Erforschung des Denkens, der Intelligenz – und der Dummheit. „Die meisten Menschen sehen Dummheit als das Gegenteil von Intelligenz an, das stimmt aber nicht“, sagt er. Vor allem nicht, wenn man unter Intelligenz einen hohen Intelligenz­quotienten verstehe. „All die Menschen, die uns zurzeit mit ihren Dummheiten die größten Probleme bereiten, haben einen hohen IQ“, erklärt der Professor.

Sternberg hat Anfang des Jahrtausends ein Buch heraus­gebracht: Why Smart People Can Be So Stupid. Darin wird anschaulich beschrieben, wie es sein kann, dass wir es ständig mit Fehl­leistungen gigantischer Tragweite zu tun bekommen – obwohl es keiner übermäßigen Intelligenz­leistung bedarf, um zu erkennen, was geschehen wird. Sein Lieblings­beispiel ist der frühere US-Präsident Bill Clinton, ein Mann, der den Aufschwung der amerikanischen Wirtschaft bewirkt hat – der aber vor allem wegen seiner Affäre mit einer Praktikantin namens Monica Lewinsky in Erinnerung blieb. Für Sternberg haben viele solcher Dummheiten eine Gemeinsamkeit: Menschen, die große Fähigkeiten auf einem bestimmten Gebiet haben, tendieren zum Glauben, dass sie große Fähigkeiten auf allen Gebieten hätten. Sie überschätzen sich. Je mehr Bestärkung sie von ihrem Umfeld erhalten, desto unfehl­barer glauben sie zu sein – und desto eher kommt es zum Desaster. Sternberg hat die Imbalance Theory of Foolishness formuliert, die „Ungleichgewichts-Theorie der Torheit“. Der zufolge steigt das Risiko kolossaler Fehl­leistungen, je mehr man sich allwissend, omnipotent und unverwundbar fühlt.

Für Sternberg ist das Gegenteil von Dummheit nicht ein hoher IQ, sondern „adaptive Intelligenz“. Wer adaptiv intelligent ist, der macht sich seine eigenen Grenzen bewusst und versucht, nicht nur das Beste für sich zu erreichen, sondern auch für andere. Wer dumm ist, verwechselt das eigene Wohl mit dem Gemeinwohl. Deswegen glaubte Donald Trump womöglich, dass er einfach seinen Wahlsieg anordnen könne.

Das dumme Gehirn

Solche Beispiele betrachten wir mit Schaudern und manchmal auch mit Schadenfreude. Dabei sind die Gesetz­mäßigkeiten, die zu solchen Fehl­leistungen führen, bei allen Menschen gleich. Die Dummen, das sind wir alle. Egal, wie viel wir im Kopf haben, wir nutzen es nicht unbedingt, um Dinge besser zu verstehen, sondern um uns in dem zu bestärken, was wir zu wissen glauben.

So ließ der Psychologe David Perkins von der Harvard University die Teilnehmer einer Studie Position zu verschiedenen Themen beziehen. Eine Frage war etwa, ob Abrüstung die Gefahr eines nuklearen Krieges steigere oder verringere. Intelligente und weniger intelligente Teilnehmer unterschieden sich dabei nicht in der Art und Weise, wie sie Vor- und Nachteile gegen­einander abwogen. Sondern nur in der Eloquenz, mit der sie ihre einmal gefasste Meinung verteidigten. Größeres kognitives Vermögen erhöhte lediglich die Fähigkeit, jede Information als Bestätigung der eigenen These zu werten.

Man nennt dies die „Neigung zum motivierten Denken“: Die kognitiven Fähigkeiten werden dazu verwendet, den eigenen Standpunkt gegen Argumente von anderen zu immunisieren, statt die eigene Position infrage zu stellen. Das bedeutet, wenn intelligente Menschen irren, dann irren sie unter Umständen umso grandioser.

Aber woher kommt die Meinung, die man so furios verteidigt? Der amerikanische Moral­psychologe Jonathan Haidt von der Stern School of Business geht davon aus, dass eine Meinung nicht durch Abwägen des Für und Wider entsteht, sondern aus dem Affekt. Man glaubt instinktiv zu wissen, was richtig und was falsch ist. Die Argumente werden nach­geliefert. Was wir als wahr zu erkennen glauben, ist lediglich das, was am besten zu dem passt, wovon wir schon lange überzeugt sind. Es muss sich in unser Denkmuster einfügen. Wenn ich also sehr an etwas glaube, dann neige ich dazu, die Welt genau so zu sehen, dass alles für mich passt. Und ich negiere sämtliche Wider­sprüche geflissentlich, solange es möglich ist. Auch wenn andere sehen, dass ich auf dem Holzweg bin.

Ich wende mich an Ernst Pöppel, um zu verstehen, warum wir uns so verhalten. Er ist mittler­weile ein alter Herr, war Neuro­wissen­schaftler an der Universität München und hat 60 Jahre mit der Erforschung des menschlichen Gehirns verbracht. Er erzählt mir, dass wir Menschen uns zwar selbst gern mit den Gesetzen der Logik erklären wollten, dies aber leider wenig mit der Funktions­weise unseres Gehirns zu tun habe: „Das menschliche Gehirn ist nicht berechenbar.“ Unser Gehirn umfasse 100 Milliarden Zellen, und jede Zelle sei mit 10.000 anderen Zellen verbunden. Das bedeute: In alles, was wir reflektieren, denken, entscheiden und fühlen – und letztlich dann auch tun –, fließen unzählige Faktoren und Reize mit ein. Der Prozess sei unüber­sichtlich und kaum zu durch­schauen – nur ganz sicher nicht rational. Und er ist energie­aufwendig: Unser Gehirn macht bloß zwei Prozent der Körper­masse aus, verbraucht aber zwanzig Prozent aller Energie, die wir aufnehmen.

Das hat Folgen: Unser Gehirn versucht zu sparen, wo es kann. Und die beste Art zu sparen sind Vorurteile. „Der Mensch bewertet aus implizitem Wissen heraus – nicht aus explizitem Wissen.“ Den Großteil unserer Meinungen und Erwägungen gewinnen wir demnach nicht aus der Betrachtung und Analyse einer Situation, sondern aus angenommenem Vorwissen. Wenn wir einer Situation gegenüberstehen, haben wir sie implizit schon bewertet.

Das bezieht sich nicht nur auf einzelne Meinungen, sondern auf die ganze Art und Weise, wie wir uns die Welt erschließen. In der Psychologie spricht man von Heuristiken. So nennt man Methoden, um mit begrenztem Wissen und begrenzter Zeit zu Lösungen zu kommen. „Unser Gehirn ist auf Komplexitäts­reduktion angewiesen“, erklärt Pöppel. Es wäre schlicht damit überfordert, sämtliche Daten des Für und Wider zu sammeln, zu vergleichen und rationale Schluss­folgerungen zu ziehen. „Ein Gehirn, das wirklich rational denkt, könnte nicht funktionieren“, meint Pöppel.

Ich frage ihn zum Abschied, ob er selbst schon einmal einen Intelligenz­test absolviert habe. Er erzählt, er habe sich einst vorgenommen, jeden gängigen Test zu machen, der für ihn verfügbar sei. Fünf Tests hätten ihm fünf verschiedene IQ-Werte bescheinigt. Der höchste sei 145 gewesen. Der niedrigste 105. Hey, denke ich, 105: Das ist meine Zahl! Vielleicht gibt es ja andere Tests, die auch mich als hochbegabt ausweisen – aber soll ich die wirklich noch machen?

Für mich ist Pöppels Botschaft, die Essenz eines Wissenschaftler­lebens, nieder­schmetternd. Mein gesamtes Werte­gebäude, mein inneres Heim ist eine Bretter­bude aus groben Vereinfachungen, die mein Gehirn im Energie­sparmodus zusammen­genagelt hat. Und wie alle anderen fürchte ich jedes Lüftchen, das meinen Verhau aus Heuristiken umblasen könnte. Eine solche Heuristik kann sein: Fremden darf man nicht trauen. Oder auch: Reiche Menschen sind schlecht. Wie derartige Heuristiken zustande kommen, hat mit eigenen Erfahrungen zu tun sowie mit der sozialen Umgebung. Wir wollen dasselbe glauben wie die Menschen, von denen wir abhängig sind. Und das, was sie ablehnen, erscheint auch uns abwegig.

Heuristiken prägen unser Selbst­verständnis. Wird eine Heuristik durch eine offensichtlich wider­sprechende Tatsache infrage gestellt, neigen wir dazu, nicht unser Selbst­verständnis zu hinterfragen, sondern die Tatsache. Mehr noch – wir neigen dazu, eine angebliche Motivation zu ersinnen, warum jemand eine solche Tatsache ins Spiel bringt. So wächst ein Bedrohungs­szenario und die Neigung, das eigene Weltbild mit allen Mitteln zu verteidigen. Dabei hilft es uns vor allem, wenn wir Zustimmung von Gleich­gesinnten bekommen. Zuneigung in Form von öffentlichem Applaus, von digitalen Likes oder Herzchen. Plötzlich fühlt sich alles richtig an. Dies gilt für Menschen mit niedrigem IQ wie für solche mit hohem. Ich fürchte: Je richtiger es sich für uns anfühlt, je klarer uns ist, was gut ist und was böse, desto höher ist gleichzeitig die Gefahr, dass wir einfach unfähig geworden sind, Tatsachen gegen­einander abzuwägen. In diesem Fall ist unsere Über­zeugung die Dummheit in Reinform – und wir wähnen uns selbst umgeben von Vollidioten.

Hinzu kommt: Menschen neigen dazu, Denkmuster, die in einem begrenzten Bereich gut funktionieren, auf fremde Bereiche zu übertragen, in denen sie eigentlich nicht funktionieren. Wer sich sicher fühlt in logischen Schluss­folgerungen und diese als Lösungs­weg für Probleme erkannt hat, neigt dazu, sie auf sämtliche anderen Erfahrungs­bereiche zu übertragen. Leider kann man einen Beziehungs­streit selten mit logischen Argumenten beilegen. Was dazu führt, dass zwei Menschen einander gegen­über­stehen und nicht begreifen, was im anderen vorgeht. Nur wenn uns an jemandem wirklich etwas liegt, sind wir bereit, unsere Art und Weise, Situationen zu begreifen, infrage zu stellen. Andernfalls finden wir unser Gegenüber unbegreiflich und unverschämt.

Wir Dummis

Zum Schluss bleibt eine Spekulation: Ich fürchte, wir leben in einer Welt, die ebendieses isolierte Denken permanent befördert. Denn in der hoch industrialisierten Gesellschaft gehen wir extrem arbeits­teilig vor. Wenn jemand Erfolg haben will, dann muss er sich auf eine bestimmte Weise spezialisieren, um in einem besonderen Gebiet voran­zukommen. Das wiederum fördert spezifisches Denken – und gleichzeitig das Unverständnis für andere. Und wenn wir uns mit diesem Tunnelblick die Welt zu erklären suchen, erscheinen uns immer mehr Menschen als Idioten. Dabei gehören wir selbst sicher auch zu den Idioten – den Fachidioten. Aber das merken wir nicht, sondern tippen bei Twitter: #dummheit.

Es gibt keinen einfachen Weg, das zu ändern. Man kommt bloß weiter, indem man sich zwingt, der eigenen Meinung zu misstrauen und sich aktiv für alles zu interessieren, was dem eigenen fest gefügten Bild wider­spricht. Nur so könne man wirklich etwas lernen, riet mir Pöppel: das eigene Paradigma erweitern oder auch korrigieren. Das bedeutet, sich gegen Wider­spruch nicht reflexhaft zu verteidigen, sondern ihn als Möglichkeit anzunehmen, den eigenen Horizont zu vergrößern. Es sei die einzige Möglichkeit, der eigenen Verdummung entgegen­zuwirken. Aber wer macht das schon?

Robert Sternberg ist da nicht sehr optimistisch. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Phänomen der abnehmenden „intellektuellen Integrität“. Damit meint er: Menschen nehmen nur noch wahr, was ihnen unmittelbar von Nutzen ist – und zwar unabhängig davon, ob es im Widerspruch zu anderen Dingen steht, die sie einst gesehen, gedacht und gesagt haben. Er stellt fest: Es gibt keine einheitlichen Weltbilder mehr, nur noch den unmittelbaren Vorteil, der sich daraus ziehen lässt. Die verlorene intellektuelle Integrität ist für ihn die „mutwillige Selbst­verdummung“. Den davon Betroffenen gelingt es, offensichtlich Wider­sprüchliches in kürzester Zeit zu ignorieren und nur wahr­zu­nehmen, was zu ihrem unmittel­baren Vorhaben passt. Donald Trump oder Wladimir Putin, Menschen mit viel Macht, gehören für Sternberg dazu. Und auch jene, die alles, was diese Menschen sagen und tun, bejubeln, egal ob es inhaltlich Sinn macht. Und das sei ein großes Problem, meint der Professor.

Robert Musil hat in seinem Vortrag 1937 auch ein Mittel gegen die Dummheit erwähnt: Er sprach von Herzensbildung. Man könne sie als Herzens­güte erkennen, mit der Menschen unabhängig von ihrem Bildungs­stand begabt seien. Als die Eigenschaft, Interessen anderer Menschen wahrnehmen und respektieren zu können und soziale Bande in der Gesellschaft zu schaffen. Diese Eigenschaft ist elementar, wenn wir uns im Leben sicher und geborgen fühlen wollen. Erst Herzens­bildung schafft den Raum, andere Menschen als Bereicherung und die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen. Dafür muss man allerdings aus der Vereinzelung aufbrechen und zusammenkommen, und dafür wiederum ist es gut, nicht nur stur sein Planquadrat zu beackern, sondern in viele verschiedene Milieus und Disziplinen einzutauchen – um verschiedene Denkungs­arten und Welt­verständnisse zu begreifen. Und vor allem, um mit Menschen zu tun zu haben, die anders leben und denken als man selbst. Dann erst stellt man fest, dass die vermeintlich Dummen womöglich so dumm nicht sind. Und man selbst ziemlich dumm gewesen ist. So endet übrigens jeder gute Streit unter Liebenden. Ich glaube, viel hängt davon ab, ob wir lernen, wie Liebende zu streiten.

Schließlich mache ich dann doch noch einen neuen IQ-Test. Keinen unter Aufsicht, wie Frau Stern mir geraten hat, sondern einen Kurztest, wie er für 20 Euro im Internet angeboten wird. Ich klicke mich durch Muster, Zahlen und Formen. Und bekomme ein Ergebnis: IQ 118. Ha! Was würde mein Mathelehrer jetzt sagen? Mitgeliefert wird allerdings auch eine Auswertung der einzelnen Fähigkeiten: Meine besten Bewertungen habe ich ausgerechnet im „numerischen Denken“, im weitesten Sinne also: Mathe. Deutlich unter dem Bevölkerungs­schnitt lag ich hingegen beim „deduktiven Denken“, also der Fähigkeit, logisch zu denken und die richtigen Schluss­folgerungen zu ziehen.

Daraus soll mal einer schlau werden.