Konzept

Lernstandserhebung : Evaluation für Schul­entwicklungs­prozesse

Mit Hilfe von Lern­stands­erhebungen über­prüft die Freie und Hansestadt Hamburg regelmäßig die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler. Die Max Brauer Schule zeigt, wie sich diese Daten für die Schul­entwicklung nutzen lassen.

03. April 2020
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Wertvoller Blick von außen: An der Hamburger Max Brauer Schule werden die Ergebnisse von Lern­stands­erhebungen gezielt genutzt, um schulische Veränderungs­prozesse anzu­stoßen und den Erfolg der Weiter­entwicklungen zu über­prüfen.

Das Konzept

In Hamburg werden in allen Schulen in den Klassenstufen 2, 3, 5, 7, 8 und 9 standardisierte Lern­stands­erhebungen, genannt KERMIT (Kompetenzen ermitteln), durch­geführt. Mit diesen Tests soll fest­gestellt werden, inwie­weit die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler den Anforderungen der nationalen Bildungs­standards und der Hamburger Bildungs­pläne entsprechen. Gleich­zeitig sollen die Test­ergebnisse die Lehr­kräfte über Stärken und Schwächen ihrer Lern­gruppen in zentralen Fächern informieren. Die Max Brauer Schule nutzt diese Daten, um systematisch ihr schulisches Konzept zu hinter­fragen und – wenn nötig – gezielt weiter­zu­entwickeln.

Alle Schulen nehmen an KERMIT teil. Weitere Testungen sind auf Wunsch möglich. So absolvieren die Schülerinnen und Schüler der Max Brauer Schule zusätzlich auch KESS (Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern), um weitere Erkenntnisse über Hinter­grund­merkmale, wie Einstellungen und das Selbst­konzept der Kinder und Jugendlichen, zu gewinnen. Um diese und weitere Tests mit professionell auf­bereiteten Rück­meldungen durch­zu­führen, kooperiert die Schule mit dem Institut für Bildungs­monitoring und Qualitäts­entwicklung (IfBQ) der Hamburger Schul­behörde.

Ohne Evaluation kann man nicht wissen, wo man steht. Man kann sie aber auch nicht sinnvoll durch­führen, ohne zu wissen, wohin man will.
Natalie Ross, Fachleiterin Mathematik

Die Ergebnisse von Lern­stands­erhebungen und anderen Rück­melde­formaten werden durch den Evaluations­beauftragten der Schule ausgewertet, anschließend den verschiedenen Gruppen (Klassen­lehr­kräfte oder Tutorinnen und Tutoren des Jahr­gangs, Fach­gruppen, Schul­leitung) über­mittelt und gemeinsam besprochen. Je nach Ergebnis werden die Rück­meldungen gezielt dafür genutzt, um über notwendige Veränderungen an der Schule zu beraten.

Neben den standardisierten Tests werden weitere Feed­back­verfahren durch­geführt. So hat sich die Schul­leitung ein schriftliches Leitungs­feed­back zu ihrer Arbeit vom Kollegium eingeholt. Auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden immer wieder systematisch zu unter­schiedlichen Themen, wie zum Beispiel zur Ganz­tags-Rhythmisierung, befragt.

Mehr zum Thema

  • Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite des Instituts für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) der Hamburger Schulbehörde.

Wir bedanken uns herzlich bei der Max Brauer Schule.
Die Schule gehört zum Preis­­träger­­netz­­werk des Deutschen Schul­preises, aus dem die Deutsche Schulakademie die Beispiele guter Praxis gewinnt.

Die Deutsche Schulakademie ermöglicht Hospitationen an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises. Mehr Informationen zum Hospitationsprogramm finden Sie hier.