Konzept

„Lerncoaching“ : Beziehungskultur im Unterricht gestalten

Individuelles Lerncoaching verbessert die menschlichen Beziehungen – und damit auch die schulischen Leistungen.

17. Januar 2019

„Lerncoaching“ – Beziehungskultur im Unterricht gestalten

Informationen zur Schule

Das Konzept

An der Waldparkschule in Heidelberg beginnt der Unterricht in einem Gleit­zeit­fenster um 7.50 Uhr. Um 8.30 Uhr beginnt der gemeinsame Unterricht. An einem Tag in der Woche muss jede Schülerin und jeder Schüler jedoch bereits um 7.50 Uhr da sein, denn dann steht das persönliche Lern­coaching an. In einer Klein­gruppe von maximal fünf Schülerinnen und Schülern geht die Klassen­leiterin dann mit jeder und jedem einzelnen das individuelle Lern­tage­buch durch. Gemeinsam besprechen sie, welche Ziele sie oder er in der vergangenen Woche erreicht hat, und notieren anschließend neue Ziele. Bei diesen sehr persönlichen Gesprächen erfahren die Lehrkräfte in der Regel auch, wie das familiäre Umfeld der Jungen und Mädchen aktuell aussieht. In den Klassen­stufen 5 bis 10 findet das Lern­coaching wöchentlich statt, in den Jahr­gängen 3 und 4 einmal im Monat.

Nur eine Schule, die das menschliche Grundbedürfnis nach Beziehung und Wertschätzung ernst nimmt, kann erfolgreich arbeiten.
Thilo Engelhardt, Schulleiter

Zum Konzept gehört auch das Fachcoaching. Dafür treffen sich Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrkraft in Klein­gruppen oder Einzel­gesprächen, die in einem Fach entweder mehr Unter­stützung benötigen, oder aber zusätzlichen Input haben möchten, um bereits weiter voran­schreiten zu können.

Wir bedanken uns herzlich bei der Waldparkschule.
Die Schule gehört zum Preis­­träger­­netz­­werk des Deutschen Schul­preises, aus dem die Deutsche Schulakademie die Beispiele guter Praxis gewinnt.

Die Deutsche Schulakademie vergibt jährlich 150 Hospitations­­stipendien an den rund 70 Preis­­träger­­schulen des Deutschen Schul­preises. Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier.