Kolumne

Podcast „Schule kann mehr" : Ist die App „Clubhouse” etwas für den Unterricht?

Könnte die Audio-App „Clubhouse” auch etwas für die Schule sein? Wohl eher nicht. Aber welche neuen digitalen Formate eignen sich für den Unterricht? Vieles wird jetzt gerade ausprobiert – auf Lernplattformen, mit Apps und verschiedene Video- oder Audiokanäle. Was kann den Unterricht auch über Corona hinaus nachhaltige Impulse geben und voranbringen? Darüber diskutieren Helmut Hochschild und Leon Stebe in der neuen Folge ihres Podcasts „Schule kann mehr”. Das Schulportal präsentiert ausgewählte Folgen des Podcasts.

Logo mit Schriftzug Schule kann mehr
  • Helmut Hochschild war seit 1980 im Berliner Schul­­dienst und arbeitete als Haupt­­­schul­­­lehrer, 15 Jahre als Schul­­­leiter, zwei Jahre als Schul­rat und elf Jahre als Seminar­­­direktor in der zweiten Phase der Lehr­­­kräfte­ausbildung. Er war Interims­­schul­­leiter der Berliner Rütli-Schule und danach für die Schule als Schulrat zuständig.
  • Besondere Erfahrungen sammelte er  beim Aufbau von Netz­werken, die Schulen bei ihrer Qualitäts­entwicklung unter­­stützen.
  • Leon Stebe ist Radiojournalist. Er ist in Stuttgart aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er hat Politik­wissenschaft in Leipzig und Berlin studiert. Stebe war ARD-Korrespondent in Washington und Brüssel und ist Moderator beim Inforadio des rbb.
  • Er gibt Workshops für Organisationen, die ihre Ziel­gruppe übers Ohr erreichen wollen, und trainiert Lehrkräfte an Schulen, wie sie Podcasts im Unterricht einsetzen können.
Helmut Hochschild (l.) und Leon Stebe
  • Der gemeinsame Podcast „Schule kann mehr“ von Helmut Hochschild und Leon Stebe erscheint jeden zweiten Dienstag.
  • Am 2. März um 17 Uhr lädt das Podcast-Team zu einem Video-Call ein. Wer dabei sein will, schickt bis Freitag, 26. Februar, eine Mail an info@schule-kann-mehr.

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Digitalisierung

1 Kommentar

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01.03.2021 Wolfram D.

Wie kommt man zu dieser Frage?

Hallo, klar, sie soll wohl provozieren, aber das finde ich angesichts der massenhaften Gesetzesverstöße gegen die EU-DSGVO und die Neutralitätspflicht an Schulen - bis hinauf in die Kultusministerien -, die die Digitalisierung von Schulen derzeit im Hoppla-Hopp-Verfahren mit sich bringen, trotzdem nicht angebracht. 1. Der Firmensitz von clubhouse ist in den USA, und damit verstößt man mit deren Gebrauch in Deutschland gegen das Gesetz, sobald personenbezogene Daten übermittelt werden (schon die Stimme allein ist so individuell wie die DNA und kann von entsprechenden Experten zugeordnet werden). 2. Die App ist erst ab 18 Jahren freigegeben. 3. Sie ist auf ein proprietäres System beschränkt, und verstößt damit gegen die Neutralitätspflicht. 4. Wer soll der/die Einladende sein? Dies sind vier Fakten, die sofort ins Auge springen und jedwede Anwendung von vorneherein für die Schule unbrauchbar machen... Tipp: Als erstes ein Blick auf den Firmensitz (meist zumindest in der privacy policy)