Expertenstimme

Lernrückstände : Im Fernunterricht nichts dazugelernt?

Über die Lernrückstände infolge der coronabedingten Schulschließungen weiß man hierzulande bisher wenig. Studien und Lernstandserhebungen aus den Nachbarländern Schweiz, Niederlande und Belgien zur Lernentwicklung während der Schulschließungen sollten uns allerdings auch in Deutschland zu denken geben, meint Gastautor Werner Klein. Er hat sich die Ergebnisse der drei Studien und die Datenlage in Deutschland zu diesem Thema genauer angeschaut.

Werner Klein Werner Klein 14. Mai 2021 Aktualisiert am 31. Mai 2021
Mädchen von hinten im Klassenzimmer
Eine Studie in der Schweiz zeigt: Das Lerntempo an Grundschulen hat sich im Fernunterricht halbiert.
©Marcel Kusch/dpa

In welchen Jahrgängen und in welchen Fächern zeigen sich aufgrund von Schulschließungen, Hybrid- und Fernunterricht während der Pandemie die größten Lerndefizite? Inwieweit wirken sich dabei die soziale Herkunft, das Geschlecht und ein Zuwanderungshintergrund aus? Welche Rolle spielt die digitale Ausstattung der Schulen und die Professionalität der Lehrkräfte?

In fast allen deutschen Bundesländern gibt es bisher keine abgesicherten empirischen Daten, um diese Fragen verlässlich zu beatworten.

Es könnte daher von Interesse sein, die vorliegenden empirischen Ergebnisse zu den Effekten von Schulschließungen aus benachbarten Staaten auszuwerten, die wie Deutschland mit Schulschließungen, Hybrid- und Fernunterricht auf die Pandemie reagiert haben. Mit einer gewissen Plausibilität kann angenommen werden, dass die dort aufgezeigten Befunde und Entwicklungen in ähnlicher Form auch für Deutschland gelten könnten. Dazu werden die wesentlichen Ergebnisse von drei aktuellen Studien aus den Niederlanden, Belgien und der Schweiz kurz vorgestellt:

Niederlande: Im Fernunterricht fast nichts dazugelernt

Mit der im Mai/Juni 2020 durchgeführten Studie „Learning Inequality During the COVID-19 Pandemic“ (Engzell, Frey und Verhagen, 2020) wurden Effekte der vom 16. März 2020 bis zum 11. Mai 2020 dauernden Schulschließungen in den Niederlanden untersucht. Der Erhebung in Mathematik/Arithmetik, Schreiben und Leseverständnis lag eine repräsentative Stichprobe von 15 Prozent der niederländischen Schulen zugrunde. Getestet wurden ca. 350.000 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sieben und elf Jahren in den Klassen 4 bis 7. Die Ergebnisse des Jahres 2020 wurden mit den Leistungsständen von drei Vorjahren (2019, 2018, 2017) verglichen, die in den regelmäßig zweimal jährlich im Januar/Februar und im Mai/Juni durchgeführten „National Assessments“ erzielt worden waren.

Die Frage nach möglichen Leistungsdefiziten aufgrund der pandemiebedingten Schulschließungen wurde aufgeschlüsselt nach Geschlecht, Fach, Klassenstufe und dem vorherigen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler. Zudem wurde überprüft, ob Schülerinnen und Schüler aus weniger gebildeten Elternhäusern überproportional von Leistungsdefiziten betroffen waren.

Die Ergebnisse zeigen, dass die achtwöchigen Schulschließungen bei den Schülerinnen und Schülern im Durchschnitt zu einem Wissensverlust von durchschnittlich 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren geführt haben, was in etwa dem Anteil der entfallenen jährlichen Lernzeit entspricht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die achtwöchigen Schulschließungen bei den Schülerinnen und Schülern im Durchschnitt zu einem Wissensverlust von durchschnittlich 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren geführt haben, was in etwa dem Anteil der entfallenen jährlichen Lernzeit entspricht. Daraus wird geschlossen, dass Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht nur wenig oder gar keine Lernfortschritte erzielt haben.

Es zeigen sich dabei große Unterschiede innerhalb und zwischen den Schulen in Abhängigkeit vom Bildungsstand der Eltern: Die Lernverluste betreffen vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Elternhäusern. So sind die Lerndefizite von Kindern der am stärksten benachteiligten Gruppen („low-resourced households“) um 55 Prozent höher als im Durchschnitt („general population“).

Bei den Lerndefiziten aufgrund der Schulschließungen zeigen sich jedoch kaum Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen, den Klassenstufen und den Fächern.

In der Studie wird darauf hingewiesen, dass diese Ergebnisse in den Niederlanden bei günstigen Voraussetzungen („best-case scenario“) festgestellt wurden, insbesondere ein hoher technologischer Standard an allen Schulen, gute IT-Ausstattung, pädagogische Erfahrung in der Nutzung digitaler Medien und ein relativ kurzer Zeitraum der Schließungen. Es wird daher angenommen, dass die Lerndefizite in Ländern mit weniger Vorbereitung auf den Fernunterricht, unzureichender IT-Infrastruktur und geringer pädagogischer Praxis im Umgang mit digitalen Medien noch höher ausfallen werden. Dies dürfte insbesondere für Deutschland der Fall sein.

Belgien: Leistungsunterschiede sind größer geworden

In der Studie „The effect of school closures on standardised student test outcomes“, (Maldonado und De Witte, 2020) wurden Lerndefizite aufgrund der neunwöchigen Schulschließung mit anschließender Reduzierung der Lernzeit in den 6. Klassen von 402 Grundschulen im flämischen Teil Belgiens untersucht. Die Erhebung wurde im Juni 2020 in Mathematik, Niederländisch, Naturwissenschaften und weiteren Fächern durchgeführt und auf verschiedene Weise mit Ergebnissen der Vorjahre bis 2015 verglichen. Dabei wurden der sozioökonomische Hintergrund der Eltern, der Bildungsstand der Mutter, das Geschlecht und die zu Hause gesprochene Sprache als Hinweis auf einen Migrationshintergrund berücksichtigt.

Von den 175 Schultagen des Schuljahres 2019/20 waren mehr als ein Drittel von Einschränkungen des Unterrichts betroffen; nicht alle Schüler konnten im Fernunterricht erreicht werden, es fehlte an Laptops, und 12 Prozent der Kinder hatten zu Hause keinen ruhigen Arbeitsplatz. Nach Schätzungen betrug die Lernzeit im Fernunterricht an vielen Schulen weniger als die Hälfte der üblichen Lernzeit, für die meisten Kinder nur zwei Stunden oder weniger pro Tag.

In Mathematik, im Niederländischen und in den Naturwissenschaften wurden signifikante Lerndefizite gegenüber den Vorjahren festgestellt, die im Niederländischen stärker ausfielen als in Mathematik. Als mögliche Ursache wird angenommen, dass Mathematik im Fernunterricht einfacher zu unterrichten ist und 19 Prozent der Kinder zu Hause kein Niederländisch sprechen.

Die Leistungsspreizung innerhalb der Schulen zwischen „top-“ und „bottom-performers“ hat signifikant zugenommen, und zwar um 17 Prozent in Mathematik und 20 Prozent im Niederländischen. Auch die Varianz zwischen Schulen ist ähnlich deutlich größer geworden: So verzeichnen Schulen mit mehr sozial benachteiligten Kindern signifikant größere Lernverluste als Schulen mit einer geringen Anzahl dieser Kinder. Die pandemiebedingte Verringerung von Lernzeiten durch Schulschließungen und Einschränkungen des Schulbetriebs erweist sich somit als Katalysator einer zunehmenden Leistungsspreizung in Abhängigkeit von der sozialen Herkunft.

Schweiz: Lerntempo an Grundschulen hat sich im Fernunterricht halbiert

In der dritten hier vorgestellten Studie, „Educational Gains of In-Person vs. Distance Learning in Primary and Secondary Schools: A Natural Experiment During the COVID-19 Pandemic School Closures in Switzerland“ (Tomasik, Helbling, Moser, 2020), werden die Lerneffekte achtwöchiger Schulschließungen mit den Lernerfolgen im Präsenzunterricht in den acht Wochen davor verglichen. Die computerbasierten Tests in Mathematik und Deutsch wurden im Zeitraum vom 19. Januar bis zum 11. Mai 2020 an Schulen in deutschsprachigen Kantonen der Schweiz in den Klassen 3 bis 9 durchgeführt.

Waren in den acht Wochen vor den Schulschließungen Unterschiede im Lernfortschritt zwischen einzelnen Schülerrinnen und Schülern an Grundschulen kaum zu beobachten, nahm die Heterogenität der Lernergebnisse während der Schulschließungen dramatisch zu. Einige Kinder konnten von den Schulschließungen sogar profitieren, bei anderen fielen die Schulleistungen in kurzer Zeit so deutlich ab, dass diese Kinder gefährdet sind, den Anschluss zu verlieren.

Ein weiteres Ergebnis zeigt, dass die Kinder an Grundschulen während des Präsenz‑unterrichts vor der Pandemie zweimal so schnell wie im Distanzunterricht gelernt haben, das heißt, dass im „Distance Learning“ das Lerntempo halbiert wurde. Im Gegensatz dazu waren die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in ihrem Lerntempo durch die Schulschließungen nicht signifikant beeinträchtigt und konnten die Schulschließungen im Distanzunterricht kompensieren.

Obwohl keine Daten zum sozioökonomischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler vorlagen, wird diese plötzlich einsetzende Leistungsspreizung mit wachsenden Lerndefiziten an Grundschulen mit kognitiven, motivationalen und sozio-ökonomischen Faktoren in einen direkten Zusammenhang gestellt: „Je jünger die Schülerinnen und Schüler sind, desto stärker sind sie auf wirksame kognitive Unterstützung während des Lernens angewiesen, da ihre Fähigkeiten für selbstreguliertes Lernen noch nicht vollkommen ausgeprägt sind.“

Offensichtlich scheinen jüngere Schülerinnen und Schüler auch stärker unter dem Stress, der durch die Pandemie ausgelöst wurde, zu leiden als ältere. Damit geht einher, dass bei Kindern der Grundschule im Distanzunterricht der Einfluss des Elternhauses auf den Lernerfolg unmittelbar wächst und der ausgleichende Effekt der Schule auf soziale Disparitäten dadurch entfällt.

Welche länderübergreifenden Entwicklungen lassen sich feststellen?

Obwohl Anlage und Ergebnisse der hier vorgestellten Studien nicht in allen Punkten deckungsgleich sind, lassen sich einige übergreifende Entwicklungen feststellen, die auch für Deutschland von Bedeutung sein dürften:

  • Die durch die Schulschließungen entstandenen Lerndefizite betreffen besonders die jüngeren Schülerinnen und Schüler in ihren noch nicht gefestigten Lernstrategien und -routinen.
  • Schulschließungen bergen die Gefahr, dass sich die Leistungsschere in Abhängigkeit von der sozialen Herkunft immer weiter öffnet und der ausgleichende Effekt von Schule verloren geht. Die Pandemie vergrößert bereits bestehende Bildungsungerechtigkeiten.
  • Je jünger die Schülerinnen und Schüler sind, desto wichtiger ist eine wirksame Lernunterstützung durch Lehrerinnen und Lehrer im Präsenzunterricht und desto schwieriger sind Phasen des Distanzlernens.
  • Selbstreguliertes oder eigenverantwortliches Lernen kann nicht vorausgesetzt, sondern muss in Abhängigkeit vom Alter und dem sozialen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler systematisch vermittelt werden.
  • Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schüler ist zu befürchten, dass sich aus den Lerndefiziten der Schulschließungen langzeitliche negative Effekte für den Lernerfolg ergeben.
  • Gezielte Förderangebote auf der Grundlage empirischer Daten scheinen Lerndefizite bei Schülerinnen und Schülern ausgleichen zu können.
  • Ein erfolgreicher Fernunterricht ist mehr als nur eine technische Innovation, sondern erfordert vielmehr neue Formen der Unterrichtsentwicklung (siehe dazu den Infokasten weiter unten, Becker-Mrotzek, Maaz, 2021).

Wie kommt Deutschland zu belastbaren Lernstandserhebungen?

Die Rückmeldungen von Lehrkräften in der Folgebefragung des Deutschen Schulbarometers von Dezember 2020 bieten immerhin Anhaltspunkte für zu vermutende unterschiedliche hohe Lernrückstände bei den Schülerinnen und Schülern als Folge der ersten Schulschließungen. So haben nach Angaben der befragten Lehrkräfte an jeder zehnten Schule (11 Prozent) (fast) alle Schüler mittlerweile Lernrückstände aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen. Etwas mehr als jeder Vierte (27 Prozent) meint, dass mehr als die Hälfte der Schüler Lernrückstände aufweist; ein knappes Drittel (29 Prozent) geht davon aus, dass dies für weniger als die Hälfte der Schüler gilt, und ein Fünftel (21 Prozent), dass dies nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler betrifft.

Um diese Einschätzungen empirisch belegen zu können, müssten in Deutschland, wie zum Beispiel in den Niederlanden, regelmäßig Lernstandserhebungen durchgeführt werden, die einen zuverlässigen Vergleich mit der Lernentwicklung vor den coronabedingten Einschränkungen des Schulbetriebs ermöglichen würden. Da die jährlichen Vergleichsarbeiten (VERA) in den Klassen 3 und 8 in mehreren Ländern ausgesetzt oder auf das neue Schuljahr verschoben wurden, sind dort erste Anhaltspunkte zu Effekten der Schulschließungen auf die Kompetenzentwicklung erst in einigen Monaten zu erwarten. Zudem erlauben VERA-Ergebnisse keine Aussagen für die Lernentwicklung einzelner Schülerinnen und Schüler im zeitlichen Verlauf.

Bei der Diskussion um geeignete Maßnahmen und Initiativen zur Lernförderung von Schülerinnen und Schülern, die während der Corona-Pandemie den Anschluss verloren haben, bleiben Bund und Länder daher weitgehend auf Vermutungen angewiesen. Dies gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer, die sich einen verlässlichen Überblick über die Lernstände ihrer Schülerinnen und Schüler verschaffen wollen, um entstandene Lerndefizite möglichst gezielt auszugleichen.

Hamburg hat die dort eingesetzten Lernstandserhebungen genutzt, um im Sommer 2020 die Kompetenzstände von Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Klassen im Leseverstehen und in Mathematik zu testen und mit den Ergebnissen des Jahres 2019 zu vergleichen. Durchaus überraschend, konnten durch die Studie „Kompetenzstände Hamburger Schüler*innen vor und während der Corona-Pandemie“ keine statistisch bedeutsamen Lerndefizite des Corona-Jahres nachgewiesen werden (Depping, Lücken, Musekamp, Thonke, 2021). Die dafür maßgeblichen Gründe könnten unter anderem darin liegen, dass die Lerndefizite weitgehend durch die sogenannten Lernferien kompensiert werden konnten und der Fernunterricht bei vorhandener digitaler Ausstattung in Hamburg recht gut funktioniert hat.

Für mehr empirische Klarheit auf Bundes- und Länderebene dürften erst die Befunde des von 2020 auf 2021 verschobenen IQB-Bildungstrends für die Grundschule in Jahrgang 4 sorgen. Die Erhebungen sollen gegen Ende dieses Schuljahres 2020/2021 stattfinden. Der für 2022 geplante Bericht zum Bildungsmonitoring wird auch Hinweise enthalten, wie sich der infolge der Pandemiesituation veränderte Schulbetrieb auf die Schülerinnen und Schüler ausgewirkt und wie sich der Fernunterricht bewährt hat.

Mit dem IQB und verschiedenen Landesinstituten verfügt Deutschland über die erforderliche wissenschaftliche Kompetenz und auch das Know-how, um ein vergleichbares Testverfahren wie in den Niederlanden aufzubauen.

Zu überdenken wäre auch die Gesamtstrategie der Kultusministerkonferenz zum Bildungsmonitoring. Dort sind zwar Lernstandserhebungen (VERA 3 und 8) zur Unterstützung der Unterrichts- und Schulentwicklung vorgesehen, allerdings – bisher mit Ausnahme Hamburgs – ohne eine Infrastruktur zur externen Auswertung der Ergebnisse und längsschnittlichen Informationen über die Leistungsentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler in zentralen Fächern.

Mit dem IQB und verschiedenen Landesinstituten verfügt Deutschland über die erforderliche wissenschaftliche Kompetenz und auch das Know-how, um ein vergleichbares Testverfahren wie in den Niederlanden aufzubauen. Bisher fehlt es jedoch am politischen Willen, um den Schulen dieses notwendige pädagogische Instrument zur Verfügung zu stellen. Jetzt wäre dazu eine gute Gelegenheit.

Buch-Tipp

 

  • Kai Maaz, Michael Becker-Mrotzek (Hrsg.): „Schule weiter denken: Was wir aus der Pandemie lernen“, 193 Seiten, erschienen im April 2021 im Dudenverlag.

Wie muss Schule weiterentwickelt werden, damit sie ihren gesellschaftlichen Auftrag auch in Zukunft erfüllen kann? In dem jetzt erschienenen Buch „Schule weiter denken. Was wir aus der Pandemie lernen“ gehen Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten dieser Frage nach. Dabei befassen sie sich mit Themen wie dem digitalen Lernen, dem Bildungsföderalismus und der Autonomie von Schulen, die gerade durch die Covid-19-Pandemie ins Zentrum der gesellschaftlichen Debatte gerückt sind. Herausgegeben wurde das Buch von Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) und Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache).

Literaturhinweise

  • Depping, Denise/ Lücken, Markus/ Musekamp, Frank/ Thonke, Franziska: Kompetenzstände Hamburger Schüler*innen vor und während der Corona-Pandemie.Die Deutsche Schule, Beiheft 17, 2021.
  • Engzell, P./ Frey, A./ Verhagen, M. D.: Learning Inequality During the COVID-19 Pandemic. 2020.
  • Maldonado, J. E./ De Witte, K.: The effect of school closures on standardised student test outcomes. Faculty of Economics and Business. Discussion Paper Series, 2020.
  • Tomasik, M. J./ Helbling, L. A./ Moser, G.: Educational Gains of In-Person vs. Distance Learning in Primary and Secondary Schools: A Natural Experiment During the COVID-19 Pandemic School Closures in Switzerland. International Journal of Psychology, 2020.
  • Christoph Helm, Johannes Kepler Universität Linz: Studien zur fachlichen Leistungsentwicklung von Schüler*innen während der coronabedingten Schulschließungen im Frühjahr 2020. Ein Expertisenpapier zur internationalen Befundlage. 2021.

Zur Person

  • Werner Klein leitete beim Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Berlin die Abteilung Qualitätssicherung, internationale und europäische Angelegenheiten und Statistik.
  • Zuvor arbeitete der Pädagoge im Bildungsministerium Schleswig-Holstein als Leiter des Referats Qualitätsentwicklung an Schulen und im Landesinstitut.
  • Schwerpunkte seiner Arbeit sind systematische Schulentwicklung und Bildungsmonitoring.
  • Werner Klein gehörte bis Ende 2019 zum Programmteam der Deutschen Schulakademie.