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Bildungspolitik : Superwahljahr 2021 – Wissen Sie Bescheid?

2021 ist ein Superwahljahr. Am 26. September findet die nächste Bundestagswahl statt. Auch sechs Landesregierungen werden in diesem Jahr neu gewählt. Auftakt machen am 14. März Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Im Wahlkampf geht es in den beiden Ländern auch um die Bildungspolitik. Wissen Sie über die Themen Bescheid? Und sind Sie vorbereitet auf das Superwahljahr? Testen Sie Ihr Wissen mit diesen acht Quiz-Fragen!

Annette Kuhn / 05. März 2021

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Frage 8/8

Die Grünen machen sich in Rheinland-Pfalz dafür stark, dass Lehrkräfte aller Schulformen das gleiche Einstiegsgehalt bekommen. In vielen Bundesländern ist das bereits der Fall. Welche beiden Länder gehören dazu?

Antwort 1

Saarland und Sachsen-Anhalt

Antwort 2

Brandenburg und Bremen

Antwort 3

Baden-Württemberg und Hessen
RICHTIG!
Insgesamt acht Bundesländer haben inzwischen eine Anpassung der Gehälter vorgenommen oder eine entsprechende Regelung für die nächsten Jahre vereinbart. Diese Länder sind: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.
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Frage 7/8

Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, in dem derzeit noch kein Zentralabitur stattfindet. Das heißt, die Abituraufgaben werden in Rheinland-Pfalz nicht zentral vom Kultusministerium, sondern von der jeweiligen Fachlehrkraft gestellt. Welche zwei der im Landtag vertretenen Parteien wollen das ändern?

Antwort 1

CDU und AfD

Antwort 2

FDP und AfD

Antwort 3

CDU und FDP
RICHTIG!
CDU und FDP wollen, dass auch in Rheinland-Pfalz das Zentralabitur eingeführt wird. Die CDU schreibt im Wahlprogramm: „Schulabschlüsse sollen die Reife bescheinigen und dienen keinem Selbstzweck. Es ist wichtig, sich auf ihre Aussagekraft verlassen zu können. Eine echte Vergleichbarkeit rheinland-pfälzischer Abschlüsse ist jedoch nicht gegeben. (…) Zentrale Abschlussprüfungen sorgen für eine objektive Leistungserhebung.“ Bei der FDP heißt es: „Uns ist wichtig, dass keiner Schülerin und keinem Schüler durch den Wohnort ein Bildungs- oder Berufsnachteil entsteht. Wir arbeiten dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz die besten Bildungschancen haben, mit denen sie alles erreichen können.“
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Frage 6/8

Vor der Landtagswahl am 14. März flammt auch die Debatte um eine bestimmte Schulform auf. Kritisiert wird deren bevorzugte finanzielle Unterstützung. Um welche Schulform geht es?

Antwort 1

Werkrealschule

Antwort 2

Gemeinschaftsschule

Antwort 3

Gymnasium
RICHTIG!
In Baden-Württemberg hat die grün-rote Landesregierung 2012 die Gemeinschaftsschule als neuen Schultyp eingeführt. Die Besonderheit des Schultyps besteht darin, dass unterschiedlich leistungsstarke Kinder an einer Bildungseinrichtung gemeinsam lernen. Das Sitzenbleiben ist abgeschafft, Noten werden in der Regel nur im Abschlusszeugnis vergeben. Auch bei dieser Landtagswahl debattieren die Parteien über die Vor- und Nachteile der Gemeinschaftsschule. Von den im Landtag vertretenen Parteien sprechen sich Grüne und SPD und Linke sprechen sich in ihren Wahlprogrammen für mehr Gemeinschaftsschulen aus, die CDU enthält sich, AfD und FDP sind gegen einen weiteren Ausbau. Ihr Argument gegen die Gemeinschaftsschulen: Sie würden mehr finanzielle Mittel bekommen als andere Schularten.
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Frage 5/8

Seit Jahren läuft in Baden-Württemberg eine Debatte um den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule. Kernfrage ist, was den Ausschlag für den Übergang geben soll: die Grundschulempfehlung oder der Elternwille. Wie ist der Stand in Baden-Württemberg?

Antwort 1

Der Elternwille zählt.

Antwort 2

Die Grundschulempfehlung zählt.
RICHTIG!
In Baden-Württemberg ist der Elternwille ausschlaggebend beim Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule. Kultusministerin Susanne Eisenmann will das ändern. Schon vor einem Jahr hat sie einen Vorstoß zugunsten der Grundschulempfehlung unternommen, ist damit aber im Landtag gescheitert. Vor der Landtagswahl am 14. März sprechen sich CDU, FDP und AfD in ihren Wahlprogrammen für die verbindliche Grundschulempfehlung aus. Grüne, SPD und Linke sind dafür, dass weiterhin der Elternwille den Ausschlag gibt.
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Frage 4/8

Bei welcher Landtagswahl kandidiert die Kultusministerin bzw. der Kultusminister für das Amt der Ministerpräsidentin bzw. des Ministerpräsidenten?

Antwort 1

Baden-Württemberg

Antwort 2

Rheinland-Pfalz

Antwort 3

Sachsen-Anhalt
RICHTIG!
Kultusministerin Susanne Eisenmann fordert als CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl am 14. März den derzeitigen Ministerpräsidenten und Koalitionspartner Winfried Kretschmann (Grüne) heraus.
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Frage 3/8

Welche amtierende Kultusministerin oder welcher amtierende Kultusminister leitet am längsten das Bildungsressort?

Antwort 1

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres

Antwort 2

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe

Antwort 3

Hessens Kultusminister Alexander Lorz
RICHTIG!
Ties Rabe (SPD) ist seit 23. März 2011 Schulsenator in Hamburg, damit ist er am längsten im Amt. Ihm folgt Sandra Scheeres (SPD), die am 1. Dezember 2011 Bildungssenatorin in Berlin wurde. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) ist seit dem 18. Januar 2014 im Amt.
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Frage 2/8

Wie viele Bildungs- bzw. Schulressorts sind in den Bundesländern derzeit SPD-geführt?

Antwort 1

7

Antwort 2

8

Antwort 3

9
RICHTIG!
In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Bildungspolitik in der aktuellen Landesregierung SPD-geführt. Fünf Bildungsministerien sind in der Hand der CDU (Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), in Bayern sind die Freien Wähler für die Bildungspolitik zuständig, in Nordrhein-Westfalen ist es die FDP, in Thüringen die Linke.
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Frage 1/8

Sechs Landesregierungen werden in diesem Jahr neu gewählt. In welchen Bundesländern finden nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auch Wahlen statt?

Antwort 1

Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen und Schleswig-Holstein

Antwort 2

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern

Antwort 3

Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen
RICHTIG!
In Sachsen-Anhalt wird am 6. Juni ein neuer Landtag gewählt. Zusammen mit der Bundestagswahl findet am 26. September die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und die vorgezogene Neuwahl in Thüringen statt. In Thüringen sollte ursprünglich am 25. April gewählt werden, wegen der Corona-Pandemie wurde der Termin auf den 26. September verschoben.
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Mehr zum Thema

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung hält Unterrichtsmaterialien zu Ablauf, Prinzipien und Hintergrund zu den verschiedenen Wahlen in Deutschland bereit. Außerdem sind hier zu den anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Informationen zu den Wahlprogrammen der Parteien gesammelt.
  • Ein weiterer Service der Bundeszentrale für politische Bildung ist der Wahl-O-Mat. Seit 2002 gibt es das Tool. Vor jeder anstehenden Landtags- oder Bundestagswahl bekommen User hier einen Überblick über die Standpunkte der Parteien zu relevanten Themen im Wahlkampf und damit eine mögliche Entscheidungshilfe für das eigene Wahlverhalten. Aktuell steht das Tool für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zur Verfügung.
  • Eine Übersicht über die Parteien, die bei den jeweiligen Landtagswahlen oder der Bundestagswahl antreten, gibt außerdem die Plattform Parteibook.24.de. Zu allen Parteien, die alphabetisch sortiert sind, gibt es eine eigene Seite mit Wahlprogramm, Grundsatzprogramm, Bundessatzung und Video.