Rechtsanspruch : Ganztagsschule – die wichtigsten Fragen und Antworten

Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/27 eingeschult werden, bekommen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Wird das gelingen? Das Schulportal hat Experten zum Thema Ganztagsschule befragt und sich die Pläne derjenigen Bundesländer angesehen, die den größten Bedarf an zusätzlichen Ganztagsplätzen haben.
Florentine Anders 06. Oktober 2021 Aktualisiert am 02. September 2022
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Mädchen spielen auf dem Schulhof
An vielen Grundschulen müssen zusätzliche Räume geschaffen werden, um dem Rechtsanspruch auf Ganztagsschule gerecht werden zu können.
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Es war 2017 bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises, als die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich erstmals öffentlich für eine Ausweitung der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen ausgesprochen und dafür auch Bundesmittel angekündigt hatte. Nach der Bundestagswahl im selben Jahr floss das Vorhaben als Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Koalitionsvertrag von CDU und SPD ein.

Was dann folgte, war zunächst ein zähes Ringen um die Finanzierung der Ganztagsschule zwischen Bund und Ländern. Erst ein Vermittlungsausschuss machte schließlich, vier Jahre später, eine Einigung möglich. Das Ganztagsförderungsgesetz ist seit dem 10. September 2021 beschlossen – allerdings mit einigen Änderungen beziehungsweise Konkretisierungen, die den Kompromiss erst möglich machten.

Ab wann tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule in Kraft?

Statt ab 2025 soll der Anspruch auf Ganztagsschule nun erst ein Jahr später, ab dem Schuljahr 2026/27, in Kraft treten – und dann zunächst auch nur für die Erstklässler, bis er dann schrittweise für alle Grundschulkinder gilt. Das verschafft gerade noch genügend Zeit, um zusätzliche Fachkräfte für die Ganztagsschulen auszubilden. Allerdings müssten dann die Kohorten an den Fachschulen für Sozialpädagogik, an denen Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden, sofort stark ausgebaut werden.

Welche Standards für die Ganztagsschule sind im Rechtsanspruch geregelt?

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsschule sieht einen Betreuungsumfang von acht Stunden an allen fünf Werktagen vor, inklusive Unterrichtszeit. Die Länder können eine Schließzeit von maximal vier Wochen in den Ferien regeln. Die Ganztagsbetreuung kann sowohl in Horten als auch in offenen und gebundenen Ganztagsschulen umgesetzt werden.

Es gilt das Fachkräftegebot, das in der Kinder- und Jugendhilfe die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelt.

Was kostet der Rechtsanspruch auf Ganztagsschule?

Entscheidend für den Kompromiss zwischen Bund und Ländern waren wohl die finanziellen Zusagen, die in den Verhandlungen noch mal aufgestockt wurden. Der Bund machte Zugeständnisse insbesondere bei den Betriebskosten, die auch die laufenden Personalkosten betreffen. Wenn der Rechtsanspruch für alle Grundschülerinnen und Grundschüler gilt, zahlt der Bund 1,3 Milliarden Euro – das sind gut 300 Millionen mehr als ursprünglich angeboten.

Bei den Investitionskosten bleibt der Bundesanteil bei 3,5 Milliarden Euro, aber auch hier kam der Bund den Ländern entgegen. Die Kofinanzierung durch die Länder muss nun mindestens 30 statt 50 Prozent betragen. Die Mittel für die Investitionskosten können für den Bau neuer Räumlichkeiten an Grundschulen genutzt werden, aber auch für Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten.

Bildungsforscher Dirk Zorn hält den Rechtsanspruch angesichts der finanziellen Zusagen für machbar. „Im Gegensatz zum Digitalpakt Schule etwa wurde der Bedarf beim Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vorher sehr genau berechnet“, sagt Zorn. Er selbst hatte 2017, damals im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Klaus Klemm Berechnungen zur Kostenschätzung angestellt. Die Bertelsmann-Studie schätzte den Bedarf Investitionskosten damals auf 6 Milliarden Euro, die offizielle Kostenschätzung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) im Auftrag der Bundesregierung kam auf 5,3 Milliarden Euro. „Wenn jetzt 3,5 Milliarden Euro vom Bund für die Investitionen zugesagt wurden, ist das schon ein sehr signifikanter Beitrag“, sagt Zorn.

Bei den Aufwänden für das Personal für die Ganztagsschulen errechnete das DJI einen Bedarf an 4,5 Milliarden Euro. Die Kostenschätzung der Bertelsmann Stiftung kam auf 5,3 Milliarden Euro, weil sie davon ausging, dass auch bestehende Angebote teilweise nicht dem vorgesehenen zeitlichen Betreuungsumfang entsprechen. Mit den jetzt vereinbarten 1,3 Milliarden Euro deckt der Bund etwa ein Viertel der laufenden Personalkosten. „Das ist aus meiner Sicht ein sehr positives Signal“, sagt Zorn. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass finanziell schlechter gestellte Kommunen mit hohem Ausbaubedarf bei der Verteilung der Mittel ausreichend unterstützt werden.

Insgesamt betrachtet dürften die Kosten aber nicht das große Problem sein. Vielmehr zeige auch der Digitalpakt, dass fehlende Planungskapazitäten in den Kommunen den Mittelabfluss ins Stocken bringen, so Zorn. Gerade bei den nötigen baulichen Veränderungen sei das eine große Herausforderung, denn viele Kommunen sind gleichzeitig mit dem Sanierungsstau an Schulen beschäftigt. Auch fehlendes Bauland in den Städten könne zu einer großen Hürde beim Ausbau der Ganztagsschulen werden.

Aufgrund genau dieser Schwierigkeiten musste die Frist zum Mittelabruf für den Ausbau der Ganztagsschulen im vergangenen Jahr verlängert werden. Länder und Kommunen bekamen ein Jahr mehr Zeit, um die Fördermittel abzurufen. Der Bundestag hatte am 16. Dezember 2021 ein entsprechendes Gesetz der Ampel-Koalition beschlossen. Das 750-Millionen-Euro-Programm sollte ursprünglich zum Jahresende auslaufen. Wegen der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe im Juli und damit zusammenhängenden Verzögerungen bei Baustoff-Lieferungen und eingeschränkter Verfügbarkeit von Handwerksleistungen wurde es laut Gesetzesbegründung nun verlängert.

Bei der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher müssten die Weichen in den Ländern eigentlich schon gestellt sein, um dem Rechtsanspruch ab 2026 gerecht zu werden
Dirk Zorn, Leiter des Bereichs Bildung in der Robert Bosch Stiftung

Wie viele Erzieherinnen und Erzieher werden für den Rechtsanspruch auf Ganztagsschule gebraucht?

Eine weitere Herausforderung bei der Umsetzung stellt der Fachkräftemangel dar. „Bei der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher müssten die Weichen in den Ländern eigentlich schon gestellt sein, um dem Rechtsanspruch ab 2026 gerecht zu werden“, sagt Zorn. Ungeachtet dieser Herausforderungen sei es wichtig, dass sich Bund und Länder nun auf dieses Gesetz festgelegt haben. „Der Rechtsanspruch ist längst überfällig und korrigiert nun endlich eine deutsche Anomalität im internationalen Vergleich.“

für die Umsetzung bis Ende des Jahrzehnts in der gesamten Primarstufe fehlen einer Studie zufolge aber Zehntausende Erzieherinnen und Sozialpädagogen in Deutschland. Die Bundesländer müssten gemeinsam mit allen Verantwortlichen schon jetzt handeln, um dem steigenden Personalmangel in Grundschulen und Horten vorzubeugen, sagte Anette Stein von der Bertelsmann Stiftung, die die Studie am Dienstag veröffentlichte.

Insgesamt könnten mehr als 100.000 pädagogische Fachkräfte fehlen. Vor allem im Westen wird die Umsetzung des Rechtsanspruchs demnach schwierig, im Osten sollte dagegen der vergleichsweise schlechtere Personalschlüssel auf West-Niveau verbessert werden. Am Geld scheitert es der Studie zufolge nicht – es gibt schlicht zu wenige Menschen, die den Beruf ergreifen wollen. Für den Fachkräfteradar für Kita und Grundschule 2022 der Bertelsmann Stiftung  wurden Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder aus der Kinder- und Jugendhilfe-Statistik (Stichtag 1. März 2021), der Kultusministerkonferenz, der KiBS Studie aus 2020 und weiteren amtlichen Statistiken genutzt.

Wo fehlen die meisten Ganztagsplätze für Grundschulkinder?

Geschätzt wird, dass schrittweise etwa 600.000 bis 800.000 Ganztagsplätze zusätzlich an Grundschulen geschaffen werden müssen, um den Bedarf an Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bis 2029 zu decken.

Die Ausgangslagen in den Bundesländern unterscheiden sich laut der Studie der Bertelsmann Stiftung von 2022 stark: Im Osten nutzen bereits heute im Schnitt 83 Prozent der Grundschulkinder ein Ganztagsangebot. Dazu kommen 3,5 Prozent, die ein Übermittagsangebot bis 14.30 Uhr besuchen. Im Westen sind es dagegen nur 47 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Ganztag und 18 Prozent im Übermittagsangebot. Dafür hinkt die Personalausstattung im Osten hinterher: In Horten etwa muss eine Vollzeit-Fachkraft dort rechnerisch mehr als doppelt so viele Kinder betreuen wie eine Kollegin oder Kollege im Westen.

Ein gutes Zeugnis stellt die Studie nur Berlin, Hamburg und Thüringen aus. Dort gibt es bis Ende des Jahrzehnts laut der Prognose genügend Personal, um jedem einzelnen Grundschulkind einen Platz an der Ganztagsschule anzubieten – und das bei einem guten Betreuungsschlüssel.

Auch alle weiteren ostdeutschen Bundesländer können bis 2030 jedem Kind ein Ganztagsangebot machen. Allerdings plädiert die Bertelsmann Stiftung dafür, die personelle Situation an Grundschulen und Horten zu verbessern. Würde man sich an Westdeutschland orientieren, wären laut der Prognose dafür rund 26.000 zusätzliche Fachkräfte nötig. Die könnten laut der Studie mit Bundesmitteln aus dem Ganztagsförderungsgesetz finanziert werden.

Die westdeutschen Bundesländer müssten sich dagegen auf den Platzausbau konzentrieren. Sollte jedem einzelnen Kind in der Grundschule ein Ganztagsangebot gemacht werden, bräuchte es bis 2030 aber mehr als eine Million zusätzliche Plätze und rund 76.000 Fachkräfte. Selbst wenn nur die heutige Quote Ostdeutschlands – wo mehr als vier von fünf Grundschülern ganztags betreut werden – angepeilt würde, fehlten noch 55.000 Fachkräfte. Und auch wenn ein Teil der Kinder weiter das Übermittagsangebot nutze, bliebe noch ein Minus von 34.000 Fachkräften, heißt es in der Studie.

Wie gehen die Länder beim Ausbau von Ganztagsschulen vor?

Das Schulportal hat in den drei Bundesländern mit dem größten Ausbaubedarf nachgefragt, wie sie sich auf den Rechtsanspruch vorbereiten. Wie wird die Ausbildung der Fachkräfte aufgestockt? Wie werden die Baumaßnahmen geplant? In Bayern etwa haben Kommunen bereits einen Hilferuf veröffentlicht, weil sie fürchten, den Anspruch nicht rechtzeitig erfüllen zu können.

Welche Qualitätsmerkmale sollten Ganztagsschulen erfüllen?

Die aktuelle Debatte konzentriert sich auf finanzielle, räumliche und personale Ressourcen, die nötig sind, um einen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung zu garantieren. Die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sagte im Interview mit dem Schulportal vom 12. August 2022: Häufig wird der Ganztag immer noch unter dem Betreuungsaspekt gesehen – das ist zwar wichtig, aber der Bildungsaspekt ist mindestens genauso wichtig. Ein gut gestalteter Ganztag kann deshalb auch ein Tor zur Welt sein, weil Kinder in ihren Kompetenzen stärker und vielfältiger gefördert werden können. Wir wollen deshalb gemeinsam mit den Ländern Qualitätsstandards anheben und sind dazu in einen Dialog eingetreten. Diese Standards sollen mithilfe wissenschaftlicher Expertise erarbeitet werden.

Es gibt bereits viele Erfahrungen und Überlegungen dazu, welche Qualitätsmerkmale Ganztagsschulen erfüllen sollten, um ihrem Auftrag gerecht zu werden. 2017 legten beispielsweise die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Vodafone Stiftung Deutschland ein gemeinsames Konzept zur Qualität im Ganztag vor. Fünf Handlungsfelder und Gelingensfaktoren werden darin vorgestellt. Es geht um Zeiten und Struktur, um inhaltliche Elemente, um die Steuerung, um Professionen und Kooperationen sowie um die räumliche Gestaltung.

In Sachsen gibt es bereits den Rechtsanspruch auf Ganztagsschule. Erziehungswissenschaftler Stephan Bloße begleitet mit einem Experten-Team an der TU Dresden seit mehr als zehn Jahren den Ausbau der Ganztagsschulen in Sachsen. Das Deutsche Schulportal hat in einem Interview 2018 nachgefragt, welche Faktoren sich als erfolgreich erwiesen haben und wo die größten Schwierigkeiten liegen.

Bildungsforscher Stephan Kielblock beschrieb in einem Gastbeitrag für das Schulportal, wo er die Stellschrauben für eine wirklich gewinnbringende Entwicklung von Ganztagsschulen sieht. Kielblock arbeitet seit 2012 im Team der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Die Studie 2014 und 2015 zeigte, dass das eigentliche Potenzial des Ganz­tags häufig gar nicht aus­geschöpft wird. Eine echte Verknüpfung von Unter­richt und Angeboten gebe es nur an jeder zweiten Ganz­tags­schule, hieß es in dem Zwischen­bericht des Forschungs­konsortiums, das die lang­fristige Begleit­studie bis 2019 erstellt. Angebote und Öffnungs­zeiten seien kaum ein­heitlich definiert. Auch feste Zeiten für die Kooperation zwischen Lehr­kräften und dem weiteren pädagogischen Personal gebe es in 50 Prozent der Ganztags­schulen gar nicht.

Praxiskonzepte von guten Ganztagsschulen

Die Grundschule Gau-Odernheim in Rheinland-Pfalz ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit einer Musikschule im Ganztagsbetrieb, dass alle Kinder eine musikalische Grundausbildung erhalten und zusätzlich ein Streichinstrument erlernen können. Wie das geht, wird auf dem Schulportal in einem Konzept beschrieben und durch einen Film veranschaulicht.

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Gebundene oder offene Ganztagsschule – zwei Beispiele aus der Praxis

Das Schulportal hat sich an zwei Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises genauer angesehen, wie sie den Ganztag entwickeln und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen. Beide Ganztagsschulen gelten als Vorreiter. Die Grundschule am Buntentorsteinweg in Bremen hat 2002 den gebundenen Ganztag eingeführt.  Die Kinder bleiben an drei Tagen verbindlich bis 16 Uhr lernen. An zwei Tagen können die Kinder schon nach einer Kern­zeit bis 14 Uhr abgeholt werden, wenn die Eltern das wünschen. Für die Kinder der Schule am Buntentorsteinweg ist der Tag klar strukturiert. Er beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, dann wechseln sich Lern­zeiten und Ent­spannungs­phasen ab.

Die Grundschule auf dem Süsteresch im nieder­sächsischen Schüttdorf ist seit 2006 eine offene Ganztagsschule. Das Angebot ist so attraktiv, dass die deutliche Mehrheit der Schülerinnen und Schüler bis zum Nachmittag in der Schule bleibt. Dabei sind die personellen Rahmenbedingungen schwierig. Die Schule  mit jungen Menschen im Frei­willigen­dienst oder mit Praktikanten zusammen. In Zusammenhang  mit dem Ausbau des Ganztags hat die Schule ein besonderes Raumkonzept entwickelt und gemeinsam mit einem Architekten auch neue Räume auf vorhandenen Flächen gewonnen. Mehr zu den beiden Schulen lesen Sie hier.

Was sagen die Eltern zur gebundenen Ganztagsschule?

Ein Großteil der Eltern lehnt die gebundene Ganztags­schule als verbindliches Modell für alle Schulen ab. Nicht mal ein Viertel der für das Deutsche Schulbarometer von 2019 befragten Eltern möchte, dass alle Schulen in Deutschland Ganz­tags­schulen werden. Als Argumente dagegen sagen zwei Drittel der Eltern, dass ihre Kinder den Nach­mittag lieber zu Hause als in der Schule verbringen, 45 Prozent befürchten einen Verlust gemeinsamer Zeit in der Familie. Selbst die Eltern, deren Kinder eine voll­gebundene Ganz­tags­schule besuchen, sprechen sich nur zu 37 Prozent dafür aus, dass alle Schulen in Deutschland Ganz­tags­schulen werden. Und das, obwohl diese Eltern in Bezug auf die Förderung ihrer Kinder deutlich bessere Noten vergeben als die Eltern, deren Kinder eine Schule mit einer anderen Organisations­form besuchen.

Repräsentative Umfragen zur Lage der Schulen in Deutschland

Daten zu allen Ausgaben des Deutschen Schulbarometers auf einen Blick

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