Quiz : Wie steht es um den MINT-Nachwuchs?

Der MINT-Bereich, der die Fächer Mathematik, Informatik, Natur­wissen­schaften und Technik umfasst, wird oft als „Sorgenkind der deutschen Bildungs­politik“ gesehen. Mathe und andere MINT-Fächer gelten häufig als „Hass-Fach“, und auch an Universitäten soll die Abbrecher­quote in diesen Fach­bereichen hoch sein. Doch wie schlecht steht es tatsächlich um den MINT-Bereich? Mit zahlreichen Daten und Fakten gibt das Schulportal-Quiz Einblick in die deutsche MINT-Bildung.

Carolin Simon / 15. Oktober 2019

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Frage 10/10

Immer wieder wird ...

... diskutiert, wie Frauen im MINT-Bereich gefördert werden können. In den USA sind Frauen-Colleges Tradition. Gibt es auch in Deutschland Studien­gänge nur für Frauen?

Antwort 1

Nein, an deutschen Universitäten wird nicht gender­getrennt unterrichtet.

Antwort 2

Ja, es gibt eine eigene Hochschule nur für Frauen in Deutschland.

Antwort 3

Ja, es gibt an mehreren Hochschulen MINT-Studiengänge nur für Frauen.
RICHTIG!
In Deutschland gibt es insgesamt acht Frauenstudiengänge. Darunter ein Frauen­studien­gang Maschinen­bau an der Hochschule Ruhr West seit dem Winter­semester 2018/19. Die Fach­hoch­schule Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth ist Vorreiterin in Deutschland und bietet bereits seit 1997 einen Frauen­studien­gang in Wirtschafts­ingenieurwesen an.
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Frage 9/10

Immer noch ist ...

... das Bild von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durch Stereo­type geprägt. Das MINT Nachwuchs­baro­meter berichtet von einem Test, bei dem Kinder die Aufgabe bekamen, eine forschende Person zu malen. Wie stellten Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren diese dar?

Antwort 1

75 Prozent der Darstellungen sind männliche Wissenschaftler.

Antwort 2

Wenn Jugendliche Forschende malen, sind dies genauso viele männliche wie weibliche Wissenschaftler.

Antwort 3

Nur etwa 20 Prozent der Jugendlichen malen Frauen als Forschende.
RICHTIG!
Das MINT Nach­wuchs­baro­meter 2019 gibt Antwort auf diese Fragen. Während jüngere Kinder ähnlich viele Männer und Frauen als Forschende malten, stellten die 14 bis 15-Jährigen zu etwa 75 Prozent Männer dar.
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Frage 8/10

Die Teilnahme an ...

... natur­wissen­schaftlichen Wettbewerben soll sich laut MINT Nach­wuchs­baro­meter der Körber-Stiftung positiv auf die Begeisterung für MINT-Fächer auswirken. Wie hoch sind die Anteile teilnehmender Jungen und Mädchen bei den Wettbewerben?

Antwort 1

Etwa 75 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Jungen.

Antwort 2

Annähernd gleich viele Mädchen wie Jungen nehmen an den Wettbewerben teil.

Antwort 3

Nur 5 Prozent der Teilnehmenden sind Mädchen.
RICHTIG!
Das MINT Nach­wuchs­barometer der Körber-Stiftung zeigt: 2018 machen sich in den Wett­bewerbs­teil­nahmen keine Geschlechter­unter­schiede bemerkbar.
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Frage 7/10

Schulen der Sekundarstufe I, ...

... die den MINT-Bereich besonders fördern und mit ihren Konzepten Vorbilder für andere sind, erhalten die Aus­zeichnung „MINT-Schulen“. Wie viele MINT-Schulen gibt es insgesamt in Deutschland?

Antwort 1

66

Antwort 2

86

Antwort 3

112
RICHTIG!
In sechs Bundesländern wird die Auszeichnung „MINT-Schule“ vergeben: Nieder­sachsen (insgesamt 17 Schulen), Schleswig-Holstein (insgesamt 10 Schulen), Mecklenburg-Vorpommern (insgesamt 8 Schulen), Hamburg (insgesamt 5 Schulen), Bremen (insgesamt 6 Schulen) und Nordrhein-Westfalen (insgesamt 66 Schulen).
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Frage 6/10

Um Nachwuchs im ...

... MINT-Bereich auszubilden, braucht es genügend Lehr­kräfte – das MINT Nach­wuchs­baro­meter der Körber-Stiftung liefert dazu Zahlen. In welchem Fach gibt es die größten Engpässe?

Antwort 1

Biologie belegen die wenigsten Lehr­amts­studierenden.

Antwort 2

Informatik gehört zu den am wenigsten gewählten Studien­gängen unter Lehr­amts­studierenden.

Antwort 3

Die wenigsten Lehr­amts­studierenden wählen das Fach Mathematik.
RICHTIG!
Zwischen 2010 und 2018 gab es die meisten Anfängerinnen und Anfänger bei den Studien­gängen Deutsch und Mathe­matik (Lehramt), heißt es im MINT Nach­wuchs­baro­meter der Körber-Stiftung. Mit großem Abstand folgen die Natur­wissen­schaften, Informatik bildet das Schlusslicht.
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Frage 5/10

Universitäten beschweren sich ...

... hin und wieder über die mangelhafte Studienqualifikation der Abiturientinnen und Abiturienten in den MINT-Fächern. Ob nun das Studium zu schwer ist oder die Studienanfängerinnen und -anfänger zu wenig vorbereitet sind – wie viele Studentinnen und Studenten brechen dem Bericht der Bundesagentur für Arbeit zufolge das Studium in einem MINT-Fach ab?

Antwort 1

Die Abbrecherquote liegt bei etwa einem Viertel an Universitäten.

Antwort 2

Jede oder jeder Fünfte beendet das Studium an einer Universität nicht.

Antwort 3

Etwas mehr als jede oder jeder Dritte bricht das Studium an der Universität ab.
RICHTIG!
38 Prozent haben im Schnitt das Studium des Ingenieur­wesens oder der Natur­wissen­schaften an einer Universität wieder ab­gebrochen. Bezogen auf den Absolventen­jahr­gang 2016 beendeten 35 Prozent der Ingenieur­studentinnen und -studenten ihr Studium nicht. In den Natur­wissen­schaften, einschließlich Informatik, waren es sogar 41 Prozent. Das ergibt eine Statistik der Bundes­agentur für Arbeit.
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Frage 4/10

Mehr Abiturientinnen und Abiturienten ...

... als je zuvor entscheiden sich für ein MINT-Studien­fach, so eine Statistik der Bundes­agentur für Arbeit. Wie viele Frauen sind darunter?

Antwort 1

48,8 Prozent

Antwort 2

29,3 Prozent

Antwort 3

17,1 Prozent
RICHTIG!
Der Anteil an Frauen, die sich für ein MINT-Studienfach interessieren, stagniert seit dem Höchststand 2010 bei rund 29 Prozent. Das schreibt der Arbeitsmarktbericht „MINT-Berufe“. Zum Vergleich: Der Frauen­anteil in allen Studien­gängen liegt bei 48,8 Prozent.
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Frage 3/10

Die PISA-Studie vergleicht ...

... die Kompetenzen Jugendlicher im Alter von 15 Jahren. Doch wie sehen die Mathe-Fähigkeiten bei Kindern am Ende der Grund­schul­zeit – dem MINT Nach­wuchs­barometer der Körber-Stiftung zufolge – aus?

Antwort 1

Bei 5,3 Prozent der Kinder liegen die Kompetenzen unter dem Durch­schnitt.

Antwort 2

Über 23 Prozent gelten als leistungs­schwach.

Antwort 3

24,5 Prozent erreichen Spitzen­leistungen.
RICHTIG!
Während 5,3 Prozent Spitzen­leistungen im Fach Mathe erreichen, unterschritten 23,3 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutsch­land die Leistungen, die am Ende der vierten Klasse erwartet werden, so das MINT Nach­wuchs­baro­meter der Körber-Stiftung. Der OECD-Durch­schnitt liegt bei 24,5 Prozent. Dabei beruft sich die Körber-Stiftung auf die Ergebnisse der inter­nationalen „Trends in Inter­national Mathematics and Science Study“ (TIMSS).
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Frage 2/10

Mathe gilt häufig ...

... als „Hass-Fach“ – doch wie schlecht haben Schülerinnen und Schüler in Deutsch­land im OECD-Vergleichstest PISA 2015 tatsächlich abgeschnitten?

Antwort 1

23 Prozent der deutschen 15-jährigen Schülerinnen und Schüler scheiterten an den Grund­kompetenzen.

Antwort 2

17 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler erreichten nicht das Grund­kompetenz­niveau.

Antwort 3

40 Prozent der Schülerinnen und Schüler blieben unter dem Niveau der Grund­kompetenz.
RICHTIG!
17 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland gelten in Mathematik als leistungs­schwach – das heißt: Sie erreichen nicht das Grund­kompetenz­niveau. Damit schneiden die deutschen Schülerinnen und Schüler besser ab als der OECD-Durch­schnitt, der bei 23 Prozent liegt. Das ergab die PISA-Erhebung aus dem Jahr 2015.
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Frage 1/10

Mathematik ist in ...

... ganz Deutschland Pflicht­fach in der gymnasialen Ober­stufe. Doch nicht in jedem Bundes­land müssen Abiturientinnen und Abiturienten auch eine Prüfung in diesem Fach ablegen. In wie vielen Bundes­ländern muss Mathe als Prüfungs­fach im Abitur gewählt werden?

Antwort 1

6

Antwort 2

8

Antwort 3

12
RICHTIG!
Nur Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg schreiben Mathematik als Prüfungs­fach im Abitur vor. In allen anderen Bundes­ländern müssen Abiturientinnen und Abiturienten zwar das Fach Mathe belegen, können für ihre Prüfungen aber andere Fächer wählen.
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