News-Blog : Wie sich die Schulen auf das neue Schuljahr vorbereiten

In diesem Sommer gab es nur einen Tag, an dem alle Bundesländer gleichzeitig Schulferien hatten: Am vergangenen Freitag. An diesem Montag startete das neue Schuljahr bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, Hamburg folgt am Donnerstag. In der Woche danach kommen Berlin und Brandenburg dazu. Die Kultusministerkonferenz (KMK) ist überzeugt, dass es im kommenden Schuljahr trotz der andauernden Corona-Pandemie nicht mehr zu flächendeckenden Schulschließungen kommt. Allerdings bleiben viele Hygieneregeln bestehen und werden sogar zum Schuljahresbeginn wieder verschärft. Das Schulportal informiert täglich darüber, wie die Bundesländer mit Corona-Testpflicht, Impfungen, Luftfiltern, Maskenpflicht und Corona-Aufholprogramm im neuen Schuljahr verfahren. Und mit wieviel Zuversicht gehen Sie ins neue Schuljahr? Machen Sie mit bei unserer aktuellen Umfrage!

Annette Kuhn 03. August 2021
Start ins Neue Schuljahr Kinder vor der Schule
In den ersten Bundesländern startet das neue Schuljahr. Weiterhin ist der Alltag an Schulen von der Corona-Pandemie geprägt.
©Sebastian Gollnow/dpa

Corona-Impfungen, 3. August: Elternvertretungen haben die Verantwortlichen in der Politik davor gewarnt, eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für den Schulbesuch zu machen. Viele Eltern stehen dem Impfangebot sehr skeptisch gegenüber – mindestens solange die Ständige Impfkommission keine Empfehlungen dafür abgibt”, sagte Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland”. Noch fehlten Studien zur Verträglichkeit und den Langzeitwirkungen der Impfungen bei Kindern und Jugendlichen. Trotzdem fühlten sich Eltern unter Druck gesetzt, ihre Kinder impfen zu lassen, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, kritisierte Weber.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, begrüßte hingegen den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom Montag, mehr Impfangebote für 12- bis 17-Jährige zu machen – zum Beispiel auch in Impfzentren. Damit werden die Chancen erhöht, Schulen länger geöffnet zu lassen und am Präsenzunterricht festzuhalten”, sagte er dem RND.

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Umfrage zum Start des neuen Schuljahres

Erklärtes Ziel aller Bundesländer ist es, die Schulen in diesem Jahr trotz wieder steigender Zahl der Corona-Infektionen offen zu halten. Sind Sie zuversichtlich, dass dies gelingt? Machen Sie mit bei unserer aktuellen Umfrage!

Haben Sie Sorge, dass es im neuen Schuljahr wieder zu Schulschließungen kommt?
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308 Personen haben an der Abstimmung teilgenommen.

Aktueller Stand in den Bundesländern

Auch im kommenden Schuljahr wird es zunächst keinen Normalbetrieb an den Schulen wie vor Corona geben. Zumindest am Anfang müssen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte weiter mit Einschränkungen rechnen. So gehört die Maske in den meisten Bundesländern zumindest in den ersten Wochen nach den Sommerferien weiter zum Schulbild.

Hier der aktuelle Stand in den Bundesländern zur Organisation des neuen Schuljahres:

Chronik: Überregionale News, Entscheidungen und Reaktionen

Neue Jugendstudie zu Corona, 2. August: Die Hälfte der Jugendlichen möchte sich nach der Corona-Pandemie wieder vom Homeschooling verabschieden. Bei der Jugend-Digitalstudie der Postbank sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, dass es in Zukunft wieder ausschließlich Präsenzunterricht gibt. Immerhin ein gutes Drittel wünscht sich aber zumindest einen Wechsel zwischen persönlicher Anwesenheit in der Schule und digitalem Fernunterricht. Für die am Montag veröffentlichte, repräsentative Studie waren nach Angaben der Postbank 1.000 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren befragt worden.

Die Hälfte von ihnen räumte ein, dass sie sich beim Homeschooling leichter ablenken lässt. 55 Prozent der Befragten hoben jedoch die Zeitersparnis positiv hervor, weil das Pendeln zur Schule wegfällt. Nachholbedarf sehen die Jugendlichen bei der technischen Ausstattung der Schulen: Diese bewerteten sie im Schnitt mit der Note 3,1. Auch für die technischen Fähigkeiten der Lehrkräfte gab es lediglich die Note 3,0.

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Lernförderung, 30. Juli: Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, plädiert für eine verpflichtende Förderung bestimmter Schülerinnen und Schüler in der Corona-Krise. „Extra-Förderung wird gerade von denen, die sie am nötigsten brauchen, oft weniger stark in Anspruch genommen”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Wir als Lehrerverband sind deshalb für eine verpflichtende Extra-Förderung für jene Schülerinnen und Schüler, bei denen die weitere Schullaufbahn ansonsten gefährdet wäre.”

Meidinger warnte vor langfristigen Wissenslücken. „Es besteht die Gefahr, dass dauerhafte Lücken entstehen. Da geht es auch um so grundlegende Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben”, sagte er. „Aufholprogramme sind eine gute Sache, aber gerade die Ferienangebote sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.”

Lernstandserhebungen seien nun dringend nötig, so Meidinger, weil in den meisten Ländern völlig unklar sei, wie groß die Lücken überhaupt seien. Um den zusätzlichen Unterricht zu stemmen, sollte nach seiner Einschätzung vor allem pädagogisches Fachpersonal gewonnen werden, das idealerweise im Präsenzunterricht arbeiten könne. Er bemängelte: „Es fehlt an Angeboten wie attraktiv gestalteten freiwilligen Arbeitszeitkonten, damit Lehrer solche Förderstunden selbst anbieten können und sie nicht an externe Anbieter ausgelagert werden müssen.”

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Neue Studie zu Folgen der Corona-Pandemie, 28. Juli: Der Blick auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie muss nach Einschätzung von Experten ebenso wichtig sein wie das Schließen von Bildungslücken. „Kontakte mit Gleichaltrigen, Lebensfreude und altersgerechte Erlebnisse in Sport, Freizeit oder Reisen sind daher zukünftig zentral, nicht nur Nachhilfeangebote”, heißt es in einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), die am Mittwoch vorgestellt wurde.

Psychisch gesunde und selbstsichere Kinder könnten mögliche Lernrückstände besser aufholen, erklärten die Expertinnen und Experten. Hilfreich seien etwa Programme, die Kindern aus sozial schwachen Familien die Teilnahme an Ausflügen und Schulfahrten finanzierten. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kita- und Schulschließungen hätten weitreichende Auswirkungen auf Bildung, Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Familien gehabt. „Psychosoziale und gesundheitliche Beeinträchtigungen haben zugenommen und sollten umfangreich bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden”, heißt es in der BiB-Publikation. Darin sind teils bereits veröffentliche Studien zusammengefasst, teils eigene Analysen und statistische Daten eingeflossen.

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Luftfilter, 24. Juli: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert zum Schutz gegen Corona die Anschaffung von Luftfiltern für alle Klassenräume an den Schulen in Deutschland. „Wenn die Schulen krisenfest werden sollen und es nach den Sommerferien wieder regelmäßigen Präsenzunterricht geben soll, dann sind Luftfilter – neben einem Hygienekonzept inklusive regelmäßiger Tests – in allen Klassenräumen erforderlich”, sagte GEW-Chefin Maike Finnern der „Rheinischen Post”.

Der Bund habe zwar endlich ein Förderprogramm auch für mobile Luftfilter aufgesetzt. „Die Förderung ist aber auf die Schulräume der Kinder und Jugendlichen bis zwölf Jahre beschränkt. Das reicht nicht aus, da die hohen Zahlen besonders Jugendliche und junge Erwachsene betreffen”, sagte Finnern. „Jetzt müssen die Länder und Kommunen schnell reagieren und die finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen, damit alle Schulen flächendeckend mit Luftfiltern ausgestattet werden können.”

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Wechselunterricht, 18. Juli: Vor dem Beginn des neuen Schuljahres raten Soziologen von der Universität Mannheim bei nötigem Wechselunterricht Freundschaften unter den Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. Wer bei steigenden Corona-Fallzahlen Infektionsausbrüche an Schulen vermeiden oder abmildern wolle, müsse die Schülerinnen und Schüler intelligent aufteilen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) und der Columbia University (USA).

Die in der Fachzeitschrift „The Lancet Regional Health – Europe” erschienene Studie hatte Kontakte zwischen 14- und 15-Jährigen in 507 Klassen in weiterführenden Schulen in England, den Niederlanden, Schweden und Deutschland analysiert. Dabei hat das Forschungsteam herausgefunden, dass die zufällige Verteilung der Klasse auf zwei Gruppen am wenigsten gegen die Ausbreitung des Virus wirkte.

Eine Aufteilung nach Geschlecht sei deutlich effektiver, da sich Kinder und Jugendliche im Schulalter eher mit Angehörigen des eigenen Geschlechts träfen, berichten die Forschenden. Als besonders wirksam erwies sich die Aufteilung, wenn dabei die von den Schülerinnen und Schülern in Befragungen angegebenen Sozialkontakte berücksichtigt wurden.

Außerdem konnte das Forschungsteam zeigen, dass der wechselnde Unterricht geteilter Schulklassen im wöchentlichen Turnus Infektionsketten besser unterbrechen kann als Unterrichtsformen, bei denen die Klassenhälften am selben Tag in der Schule präsent sind.

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Vierte Welle, 18. Juli: In der Corona-Pandemie erwartet eine Wissenschaftlergruppe der Technischen Universität Berlin anhand von Modellierungen eine vierte Welle, die auch an Krankenhäusern nicht vorbeigeht. „Laut unseren Simulationen wird im Oktober ein exponentieller Anstieg bei den Krankenhauszahlen starten. Falls die derzeitige Entwicklung anhält, wird dies sogar früher beginnen, und sich im Oktober dann nochmal verstärken”, heißt es im neuen Bericht der Gruppe um den Mobilitätsforscher Kai Nagel an das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Simulationen zu Schulen zeigen laut dem Bericht, dass Lüftungssysteme und flächendeckender Einsatz von Schnell- und/oder PCR-Tests die Infektionsdynamik verringern könnten. Würden solche Maßnahmen konsequent umgesetzt, seien Schulschließungen oder Wechselunterricht nicht notwendig, hieß es. Die zwei Schnelltests pro Woche, die derzeit typisch seien, halten die Wissenschaftler ohne zusätzliche Maßnahmen allerdings bei Weitem nicht für ausreichend.

Würden die Schulen nach den Sommerferien ohne Schutzmaßnahmen geöffnet, ergäbe sich laut Modell eine Infektionswelle bei den Schülerinnen und Schülern, die zu einer Welle bei Erwachsenen führe.

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Mobile Luftfilter, 14. Juli: Der Bund will die die Schulen nun doch auch  bei der Beschaffung mobiler Luftfilter unterstützen. Dazu sollen den Ländern 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, wie das Wirtschaftsministerium nach einem Beschluss des Kabinetts mitteilte. Allerdings können nur Einrichtungen einen Antrag stellen, in denen Kinder unter 12 Jahren betreut werden. Das gilt auch für Schulen, die zugleich auch von älteren Kindern besucht werden.

Bereits seit Mitte Juni können Schulen und Kitas Fördermittel für den Einbau von festen Luftfilteranlagen beantragen. Es gibt maximal 500.000 Euro je Standort. Bisher sind hier 75 Millionen Euro abgeflossen.

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Corona-Tests, 14. Juli: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler in Deutschland auch in einigen Monaten noch regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden müssen. „Damit Kinder und Jugendliche sicher zu ihrem normalen Schulalltag zurückkehren können, müssen wir dort weiter auf Testen als mildes, aber wirksames Mittel der Kontrolle setzen. Das Testen in den Schulen wird uns sicher noch über Monate begleiten”, sagte Karliczek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Wo keine Abstände eingehalten werden können, bleibe der Schutz durch Masken wichtig – auch im Klassenraum. „Auch Luftfilter können einen Beitrag leisten, obwohl sie kein Allheilmittel sind”, sagte Karliczek. Sie betonte zudem, dass es hohe Priorität habe, nach Möglichkeit den Regelunterricht aufrechtzuerhalten. „Es muss aber auch gut vorbereitete Alternativen geben für die Situation, dass es anders kommt”, so die Ministerin.

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Debatte über Impfpflicht, 13. Juli: Die Sorge vor einer verstärkten Corona-Verbreitung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland wächst. Daher wird auch darüber diskutiert, wie Infektionen bei Minderjährigen und eine Virus-Weitergabe in ihren Familien eingedämmt werden können. Der Humangenetiker Wolfram Henn vom Deutschen Ethikrat hatte am. Montag gefordert: „Wir brauchen eine Impfpflicht für das Personal in Kitas und Schulen.”

Eine Impfpflicht für das Personal in Kitas und Schulen lehnt aber Lehrerpräsident Heinz-Peter Meidinger ab. In der „Augsburger Allgemeinen” sagt er: „Nach unserem Kenntnisstand ist die Impfbereitschaft bei Lehrkräften sehr hoch, so liegt die Quote der bereits erstgeimpften Lehrkräfte in einigen Bundesländern bei nahe 90 Prozent.” Die Hauptinfektionsgefahr für die Kinder und Jugendlichen drohe nicht von Erwachsenen und schon gar nicht von Lehrkräften, sondern von Gleichaltrigen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bekräftigte gegenüber der „Rheinischen Post”: „Eine Impfung gegen Covid-19 muss die freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen sein. Hier muss und wird die Politik zu ihrem Wort stehen. Das gilt auch für Lehrer und Erzieher.”

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Neues Schuljahr, 10. Juli: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass nach den Ferien für Schülerinnen und Schüler trotz Corona grundsätzlich die Präsenzpflicht im Unterricht gelten soll. „Die Präsenzpflicht sollte aus meiner Sicht wieder in der Regel gelten”, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung”. „Ausnahmen bei vorerkrankten und besonders gefährdeten Kindern und Jugendlichen müssen aber möglich sein.” Es werde Rahmenbedingungen geben, unter denen sicherer Unterricht gewährleistet werden kann.

Vor Schulbeginn nach den Ferien sollten ihrer Ansicht nach alle Schülerinnen und Schüler einmal getestet werden. „Danach muss es Regeltestungen geben, in der Frequenz abhängig vom Infektionsgeschehen. Das sollten wir uns als erste und wichtigste Maßnahme bei steigenden Inzidenzen leisten”, so Karliczek. Sie schloss erneut nicht aus, dass es wieder coronabedingte Schulschließungen geben könnte. „Man kann in einer Situation wie einer Pandemie niemals etwas garantieren oder etwas ausschließen. Wir wissen nicht, welche Varianten noch kommen. Aber alle Verantwortlichen können sich zumindest viel gezielter vorbereiten”.

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Studie zu Lernrückständen, 8. Juli: Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren in Deutschland attestiert sich selbst große Lernrückstände als Folge der Corona-Pandemie. Allerdings versuchen längst nicht alle davon, den Stoff aktiv aufzuholen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung hervor. Sie zeigt auch, dass die meisten Schülerinnen und Schüler mit dem Lernen während der Corona-Pandemie gut zurechtgekommen sind. Persönliche Kompetenzen wie Selbstorganisation und Zeitmanagement haben sich demnach sogar verbessert.

Demnach gehen 52 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen davon aus, dass sie und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler beim Lernstoff „etwas” im Rückstand sind. 27 Prozent gehen von einem „deutlichen” Rückstand aus. Die Eltern sehen das ähnlich: 81 Prozent gehen davon aus, dass durch die Schulschließungen Lernrückstände aufgebaut wurden.

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Schulschließungen, 2. Juli: Im Falle einer vierten Corona-Welle im Herbst sollen Schulen nach Ansicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst (SPD), nur im äußersten Notfall erneut schließen. „Was ich ablehne ist, dass bei steigenden Zahlen im Herbst zuerst über Einschränkungen in Schulen diskutiert wird”, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wenn das Infektionsgeschehen solche Probleme macht, dass Lockerungen zurückgenommen werden, sollte über die Schließung von Schulen als letztes nachgedacht werden.” Mit dpa

Umfrage zur Vorbereitung auf das neue Schuljahr von Juni 2021

Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) kündigte schon vor Wochen an, dass es im neuen Schuljahr nicht wieder zu Schulschließungen kommt. „Unser Wunsch ist: Das Schuljahr soll mit so viel Normalität wie möglich starten. Das bedeutet, dass wir von einem regelhaften Präsenzunterricht in allen Fächern und allen Jahrgängen ausgehen”, sagte die derzeitige Präsidentin und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) im Juni.

Aber auch vor einem Jahr im Sommer hatten die Kultusministerinnen und Kultusminister versichert, dass es möglichst nicht noch einmal zu Schulschließungen kommen solle. Im Dezember 2020 war es angesichts der stark steigenden Infektionszahlen dann doch wieder soweit. Und diesmal dauerten die Schließungen sogar noch viel länger als im Frühjahr 2020.

Wir haben im Juni 2021 nach Ihrer Meinung zu den Planungen für das neue Schuljahr gefragt:

Finden Sie es richtig, dass die KMK das neue Schuljahr nur für vollen Präsenzunterricht plant?

Hier ist das Ergebnis der Umfrage:

653 Personen haben an der Abstimmung teilgenommen.