Deutschlandreise : Neustadt macht Schule – ein Ländervergleich

Neustadt hat viele Namensvettern. Wer die Schulen der vielen „Neustädte“ miteinander vergleicht, merkt schnell: Deutschlands Bildungslandschaft ist vielfältig oder ein Flickenteppich - je nach Sichtweise.

Antje Tiefenthal / 22. Mai 2018

Akute Verwechslungsgefahr: Über 30 Orte tragen in Deutschland den Namen „Neustadt“. Doppelgänger gibt es in (fast) jedem Bundesland. Doch der Name ist meist die einzige Gemeinsamkeit, jede Neustadt ist anders. „Neustadt am Rübenberge“ zählt beispielsweise mehrere zehntausend Einwohner, in „Neustadt an der Orla“ leben dagegen nur rund 8.500 Menschen. So einzigartig jede Neustadt ist, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Bildungssysteme. Kinder, die ihr Abitur im niedersächsischen „Neustadt am Rübenberge“ machen wollen, müssen 13 Jahre lang zur Schule gehen, im thüringischen „Neustadt an der Orla“ führt das Gymnasium schon nach 12 Schuljahren zum Abitur.

Das Schulportal reist einmal quer durch Deutschland – von Neustadt in Holstein ganz im Norden bis zu Neustadt an der Rems im Süden der Republik. Die Deutschlandreise zeigt, wie unterschiedlich Schule und Bildung in den einzelnen Bundesländern gelebt wird: Welche Schulformen gibt es? Wo müssen die wenigsten Kinder die Klasse wiederholen? Wer setzt weiter auf G8 und wer kehrt zu G9 zurück? Wie viele der Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarfen werden bereits inklusiv beschult?

Infografik
©Pia Bublies

Quellen

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