Monatsvorschau : Was auf die Schulen im Februar 2020 zukommt

Der Februar 2020 hat nicht nur einen Tag mehr als üblich – er ist auch der Monat, in dem nach dem Zwischenzeugnis das erste Schulhalbjahr endet. Das Schulportal hat die wichtigsten Ereignisse zusammengetragen, die die Schulen im Februar beschäftigen werden.

Florentine Anders / 31. Januar 2020
In den meisten Bundesländern gibt es schon am letzten Januartag die Halbjahreszeugnisse.
©dpa

Schaltjahr: In diesem Jahr hat der Februar 29 Tage – einen Tag mehr als üblich. Das Schaltjahr wird von vielen Lehrkräften auch im Unterricht zum Thema gemacht. Denn nur alle vier Jahre gibt es diesen Tag zusätzlich. Der Grund: Die Erde umrundet die Sonne in genau 365 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. In einem normalen Jahr mit 365 Tagen werden die knapp sechs Stunden einfach weggelassen. Im Schaltjahr werden die bis dahin weggelassenen Stunden dann regelmäßig immer wieder draufgeschlagen.

Halbjahreszeugnisse: In allen Bundesländern startet im Februar nach den Habjahreszeugnissen das zweite Schulhalbjahr. In vielen Ländern ist der Wechsel des Halbjahres im Februar auch mit Winterferien verbunden. Die Halbjahreszeugnisse können wichtige Hinweise darauf geben, wo Kinder Defizite haben und Förderung benötigen. In der Regel boomen nach den Halbjahreszeugnissen die Anmeldungen in den Nachhilfeinstituten. Viele Schulen haben aber auch erfolgreiche Konzepte für Lernhilfen vor Ort. Besondere Bedeutung haben die Halbjahreszeugnisse für Schülerinnen und Schüler, die von der Grundschule an eine weiterführende Schule wechseln, weil sie in diesen Fällen mit einer Grundschulempfehlung für die jeweilige Schulform verbunden sind.

Neueinstellungen: In vielen Bundesländern wird es erneut schwer werden, offene Stellen rechtzeitig zu Beginn des zweiten Halbjahres zu besetzen. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern ist kaum Entspannung in Sicht. In Sachsen beispielsweise müssen zum neuen Halbjahr 600 Stellen besetzt werden. Vor allem auf dem Land fehlen häufig die Bewerberinnen und Bewerber für bestimmte Schulformen, aber auch in Metropolen wie Berlin ist die Stellenbesetzung schwierig. Mit Zulagen und anderen Anreizen versuchen die Kultusministerien Lehrkräfte in unbeliebte Regionen zu holen.

Jahrestagung des Mercator-Instituts: Welche Herausforderungen und Potenziale entstehen durch die Digitalisierung für sprachliche Bildung? Wie unterstützen digitale Tools, Apps und Programme sprachliches Lernen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die siebte Jahrestagung des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache unter dem Titel „Hauptsache digital?! Sprachliche Bildung in der digitalisierten Gesellschaft“ am 17. und 18. Februar 2020 in Köln. Mit dabei ist unter anderem die Bildungsforscherin und Expertin für digitales Lernen, Birgit Eickelmann.

Deutscher Schulpreis: Im Februar werden die Schulbesuche der Jury an den 20 ausgewählten Bewerberschulen für den Deutschen Schulpreis 2020 fortgesetzt. Im März gibt die Jury dann bekannt, welche 15 Schulen für die Auszeichnung nominiert sind. Für Schulen, die sich an der neuen Bewerbungsrunde für den Deutschen Schulpreis 2021 beteiligen wollen, ist das Bewerberportal bereits geöffnet.

Fasching, Karneval und Fastnacht: In vielen Bundesländern steht der Februar ganz im Zeichen von Fasching, Fastnacht oder Karneval. In manchen Ländern gibt es in diesen Tagen extra Faschingsferien. In anderen Ländern feiern viele Grundschulen mit den Kindern Kostümfeste. Die Karnevalszeit beginnt mit der Weiberfastnacht am 20. Februar und endet am Aschermittwoch, dem 26. Februar. In den meisten Regionen gilt der Rosenmontag (24. Februar) als wichtigster Tag der gesamten Karnevalszeit.