Quiz : Mehr Fehler bei Korrekturen mit rotem Stift?

Fördern tätowierte Lehrkräfte die Motivation bei Schülerinnen und Schülern in besonderem Maße? Ist gutes Aussehen von Schülerinnen und Schülern ein Garant für gute Noten? Und wird mit rotem Stift akribischer korrigiert als mit einem blauen Stift? Im aktuellen Quiz hat das Schulportal Kurioses und Spannendes zum Thema Bildung aus der Forschung in diversen Ländern zusammengetragen. Testen Sie Ihr Wissen.

Fabian Schindler / 29. Mai 2019

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Frage 7/7

Selbstironische Lehrkräfte sind bei älteren Schülerinnen und Schülern in Deutschland beliebt.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Ja, es stimmt. Lehrkräfte die sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen, verbessern die Lehrer-Schüler-Bindung. Das haben Forscher der Universität Augsburg im Jahr 2017 festgestellt. Sie haben aber auch festgestellt, dass selbstironischer Humor jüngere Schülerinnen und Schüler hingegen eher verwirrt. Und wer unvermittelt im Unterricht Witze reißt, die nichts mit dem Lernstoff zu tun haben, kommt auch nicht so gut bei Schülerinnen und Schülern an, egal in welcher Altersstufe.
LEIDER FALSCH!
Ja, es stimmt. Lehrkräfte die sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen, verbessern die Lehrer-Schüler-Bindung. Das haben Forscher der Universität Augsburg im Jahr 2017 festgestellt. Sie haben aber auch festgestellt, dass selbstironischer Humor jüngere Schülerinnen und Schüler hingegen eher verwirrt. Und wer unvermittelt im Unterricht Witze reißt, die nichts mit dem Lernstoff zu tun haben, kommt auch nicht so gut bei Schülerinnen und Schülern an, egal in welcher Altersstufe.
Frage 6/7

Beim Korrigieren von Arbeiten hat die Farbe des Korrekturstifts in den USA keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Es stimmt nicht. Forscher der California State University haben in einem Experiment mit Lehrerinnen und Lehrern im Jahr 2010 herausgefunden, dass Lehrkräfte bis zu 25 Prozent mehr Fehler in einer Arbeit entdecken, wenn sie einen Text mit einem roten statt einem blauen Stift korrigieren. Warum das so ist, ist nach wie vor unklar.
LEIDER FALSCH!
Es stimmt nicht. Forscher der California State University haben in einem Experiment mit Lehrerinnen und Lehrern im Jahr 2010 herausgefunden, dass Lehrkräfte bis zu 25 Prozent mehr Fehler in einer Arbeit entdecken, wenn sie einen Text mit einem roten statt einem blauen Stift korrigieren. Warum das so ist, ist nach wie vor unklar.
Frage 5/7

Studienanfängerinnen und Studienanfänger wollen in Deutschland gerne Lehrkräfte werden, weil sie dann mehr Freizeit als in anderen Berufen haben.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Es stimmt. Warum auch immer: Bei 66 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfängern für das Lehramt hat sich, so das Ergebnis einer Auswertung bei der Hochschul-Informations-System GmbH, mehrheitlich im Kopf das Bild festgesetzt, Lehrer hätten viel Freizeit und viel Urlaub. Die tatsächlichen Arbeitsbelastungen widerlegen dies. Im Schnitt arbeiten Lehrkräfte Erhebungen zufolge etwa 51 Stunden in der Woche.
LEIDER FALSCH!
Es stimmt. Warum auch immer: Bei 66 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfängern für das Lehramt hat sich, so das Ergebnis einer Auswertung bei der Hochschul-Informations-System GmbH, mehrheitlich im Kopf das Bild festgesetzt, Lehrer hätten viel Freizeit und viel Urlaub. Die tatsächlichen Arbeitsbelastungen widerlegen dies. Im Schnitt arbeiten Lehrkräfte Erhebungen zufolge etwa 51 Stunden in der Woche.
Frage 4/7

Tätowierte Lehrkräfte motivieren Schülerinnen und Schüler in den USA besonders gut.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Es scheint tatsächlich so zu sein: Im Jahr 2010 veröffentlichte das Brookdale Community College in New Jersey eine Studie, der zufolge genau jene Studierende deutlich motivierter und phantasievoller im Unterricht waren, deren Dozenten tätowiert waren. Die tätowierten Lehrkräfte wurden auch deutlich öfter an andere Studierende weiterempfohlen, wenn es um die Frage ging, welche Lehrkräfte besonders gut seien, als jene Dozenten, die keine Tattoos hatten.
LEIDER FALSCH!
Es scheint tatsächlich so zu sein: Im Jahr 2010 veröffentlichte das Brookdale Community College in New Jersey eine Studie, der zufolge genau jene Studierende deutlich motivierter und phantasievoller im Unterricht waren, deren Dozenten tätowiert waren. Die tätowierten Lehrkräfte wurden auch deutlich öfter an andere Studierende weiterempfohlen, wenn es um die Frage ging, welche Lehrkräfte besonders gut seien, als jene Dozenten, die keine Tattoos hatten.
Frage 3/7

Amerikanische Schülerinnen und Schüler, die gut aussehen, erhalten automatisch bessere Noten.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Nein, diese Aussage stimmt nicht. Gutes Aussehen alleine ist noch lange kein Garant für bessere Schulnoten. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Universität Miami in einer Studie im Jahr 2009 gekommen. Was aber durchaus bessere Noten hervorrufen könne, sei ein gepflegtes Äußeres in Kombination mit einer gepflegten Frisur.
LEIDER FALSCH!
Nein, diese Aussage stimmt nicht. Gutes Aussehen alleine ist noch lange kein Garant für bessere Schulnoten. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Universität Miami in einer Studie im Jahr 2009 gekommen. Was aber durchaus bessere Noten hervorrufen könne, sei ein gepflegtes Äußeres in Kombination mit einer gepflegten Frisur.
Frage 2/7

In britischen Schulklassen hat das Alter von Kindern keinen Einfluss auf die Häufigkeit psychischer Störungen.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Es stimmt nicht, so das Fazit einer 2003 veröffentlichten Studie des Kings-College in London mit mehr als 10.000 Schülerinnen und Schülern. Ihr zufolge leiden die jüngsten Kinder in Schulklassen im Schnitt deutlich häufiger an psychischen Problemen als die älteren Schülerinnen und Schüler in der Klasse.
LEIDER FALSCH!
Es stimmt nicht, so das Fazit einer 2003 veröffentlichten Studie des Kings-College in London mit mehr als 10.000 Schülerinnen und Schülern. Ihr zufolge leiden die jüngsten Kinder in Schulklassen im Schnitt deutlich häufiger an psychischen Problemen als die älteren Schülerinnen und Schüler in der Klasse.
Frage 1/7

Selbstdisziplin ist für Lernerfolge in den USA wichtiger als Intelligenz.

Antwort 1

Stimmt

Antwort 2

Stimmt nicht
RICHTIG!
Stimmt. In einer Studie der Universität von Pennsylvania ist von Psychologen im Jahr 2005 festgestellt worden, dass sich anhand des Ausmaßes an Selbstdisziplin von Schülerinnen und Schülern recht konkret voraussagen lässt, wie gut die Noten von Schülerinnen und Schülern am Ende eines Schuljahres sein werden. Die Ergebnisse seien deutlich zuverlässiger als Voraussagen auf Basis des ermittelten Intelligenzquotienten von Schülerinnen und Schülern.
LEIDER FALSCH!
Stimmt. In einer Studie der Universität von Pennsylvania ist von Psychologen im Jahr 2005 festgestellt worden, dass sich anhand des Ausmaßes an Selbstdisziplin von Schülerinnen und Schülern recht konkret voraussagen lässt, wie gut die Noten von Schülerinnen und Schülern am Ende eines Schuljahres sein werden. Die Ergebnisse seien deutlich zuverlässiger als Voraussagen auf Basis des ermittelten Intelligenzquotienten von Schülerinnen und Schülern.