Kultusministerkonferenz : Wie gut kennen Sie sich aus?

Was war noch mal die Aufgabe der Kultusministerkonferenz? Und wer ist ihr aktueller Präsident? Testen Sie Ihr Wissen über die Kultusministerkonferenz.

Antje Tiefenthal / 06. Juni 2018
Eine Hand malt mit Kreide Fragezeichen an eine Tafel
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©shuttestock

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Frage 7/7

Was ist eigentlich die „Amtschefkonferenz“?

a)

Ein Organ der Kultusministerkonferenz.

b)

Eine gebräuchliche, vor allem intern verwendete Bezeichnung für die Kultusministerkonferenz.

c)

Die Amtschefkonferenz gibt es nicht.
RICHTIG!
Die Amtschefkonferenz ist neben dem Plenum, dem Präsidium und dem Präsidenten, den Hauptausschüssen und den ständigen Kommissionen ein weiteres Organ der Kultusministerkonferenz. Die Aufgabe der Amtschefkonferenz ist in erster Linie, die Beratungen des Plenums vorzubereiten. Amtschefinnen und -chefs sind die Stellvertreterinnen und Stellvertreter der Mitglieder der Kultusministerkonferenz.
LEIDER FALSCH! VERSUCHEN SIE ES NOCHMAL.
Frage 6/7

Die Kultusministerkonferenz feiert 2018 Jubiläum. Seit wie vielen Jahren besteht das Gremium?

a)

seit 70 Jahren

b)

seit 60 Jahren

c)

seit 50 Jahren
RICHTIG!
Die Gründung der Kultusministerkonferenz fällt auf das Jahr 1948 – das Gremium, das einst aus der „Konferenz der deutschen Erziehungsminister“ hervorging, ist bereits 70 Jahre alt. Erst ein Jahr später, am 23. Mai 1949, legte das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit der Länder für die Bildungs- und Kulturpolitik fest.
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Frage 5/7

Wie oft kommt die Kultusministerkonferenz jährlich zusammen?

a)

Sechs Mal – nämlich in zweimonatlichem Rhythmus.

b)

Immer halbjährlich – also zwei Mal pro Jahr.

c)

Vier Mal – einmal pro Quartal.
RICHTIG!
Die Kultusministerinnen und -minister treffen sich vier Mal im Jahr zur Konferenz. Das nächste Mal kommen sie am 14. und 15. Juni zur 362. Kultusministerkonferenz in Erfurt zusammen. Erfurt ist die Landeshauptstadt Thüringens, und dessen Ministerpräsident Helmut Holter ist aktueller Präsident des Gremiums.
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Frage 4/7

Wer hat 2018 die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz inne?

a)

Yvonne Gebauer (FDP), nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung

b)

Helmut Holter (DIE LINKE), thüringischer Minister für Bildung, Jugend und Sport

c)

Marco Tullner (CDU), Minister für Bildung in Sachsen-Anhalt
RICHTIG!
Mit Helmut Holter stellt der Freistaat Thüringen in diesem Jahr zum zweiten Mal seit 2002 den Präsidenten der Kultusministerkonferenz. Holters Vorgängerin ist die baden-württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Susanne Eisenmann (CDU). Am 6. Dezember 2018 wählt das Gremium nach einer festgelegten Reihenfolge der Länder formal den Präsidenten oder die Präsidentin für das kommende Jahr.
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Frage 3/7

Wie viele Mitglieder hat die Kultusministerkonferenz aktuell?

a)

16

b)

24

c)

35
RICHTIG!
Laut aktuellem Verzeichnis der Kultusminister (Stand: 29. März 2018) zählt das Gremium derzeit 35 Mitglieder. Denn lediglich in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist nur ein Ministerium für die Bildungs- und Kultuspolitik zuständig. Die meisten Länder sind mit zwei oder drei Ministerien an der Kultusministerkonferenz beteiligt.
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Frage 2/7

Welche Befugnisse hat die Kultusministerkonferenz?

a)

Sie darf Beschlüsse fassen und Empfehlungen aussprechen.

b)

Sie kann gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium Rechtsvorschriften erlassen.

c)

Sie hat Rechtssetzungsbefugnis – ihre Entscheidungen sind für die Länder verbindlich.
RICHTIG!
Die Kultusministerkonferenz kann keine Rechtsvorschriften erlassen – weder selbstständig noch in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium. Will ein Bundesland den Beschlüssen und Empfehlungen des Gremiums folgen, muss es nach jeweils geltendem Landesrecht eine Rechtsvorschrift anordnen.
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Frage 1/7

Was zählt nicht zu den Aufgaben der Kultusministerkonferenz?

a)

Die gemeinsamen Interessen der Bundesländer im Kulturbereich zu repräsentieren und zu unterstützen.

b)

Den Haushaltsetat für die Bildungs- und Kultusministerien der Länder festzulegen.

c)

Ein Maximum an Mobilität für die Lernenden, Studierenden, Lehrenden und wissenschaftlich Tätigen zu sichern.
RICHTIG!
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat keinen Einfluss auf die Haushaltswirtschaft, die die Bundesländer jeweils selbstständig regeln. Stattdessen steht auf der Agenda der Kultusministerkonferenz, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse deutschlandweit zu fördern.
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