Prekäre Zeitverträge, schlechte Bezahlung : Deutschland vergrault seine Lehrer – und demütigt die, die helfen könnten

Die Personalnot an Schulen ist groß wie nie. Doch die Politik verheddert sich und bestraft die Falschen. Dabei ließe sich die Katastrophe im Klassenzimmer noch verhindern.

Dieser Artikel erschien am 01.08.2022 in DER SPIEGEL
Silke Fokken und Armin Himmelrath
Kultusministerkonferenz in Lübeck
©dpa

Die Kollegen sind in die Ferien gefahren, Bernd Wrisse zum Jobcenter. Am letzten Schultag ist sein Vertrag als Vertretungslehrer in Brandenburg ausgelaufen. Der 50-Jährige ist für mindestens sechs Wochen arbeitslos. Nur mit staatlicher Unterstützung komme er in dieser Zeit über die Runden, sagt Wrisse, der eigentlich anders heißt. Seinen richtigen Namen möchte er wegen seines wackeligen Jobs nicht veröffentlicht sehen.

Erst wenn der Unterricht wieder losgehe, wolle ihn die Schulbehörde – wahrscheinlich – erneut einstellen, berichtet Wrisse. Seitdem er vor zwei Jahren als Seiteneinsteiger aus der Wissenschaft in den Schuldienst kam, habe er das schon fünf Mal so erlebt: zu den Herbst-, Weihnachts-, Winter-, Oster- und nun zu den Sommerferien. Demütigend sei das: „Wie kann es sein, dass die Kolleginnen und Kollegen durchgehend bezahlt werden, ich aber nicht?“

Auf SPIEGEL-Anfrage schreibt eine Sprecherin des Bildungsministeriums: „Wenn vor den Ferien die Weiterbeschäftigung schon klar ist, wird eine durchgängige Beschäftigung ermöglicht.“ Bei Vertretungsverträgen werde versucht, „grundsätzlich auch ohne Unterbrechung“ von einem zum nächsten Vertrag zu kommen. Im vergangenen Sommer mussten sich laut Bundesagentur für Arbeit dennoch 150 Lehrkräfte in Brandenburg arbeitslos melden. In Baden-Württemberg trifft es in diesem Jahr sogar rund 4000. Die 15 Millionen Euro, die eine durchgängige Beschäftigung gekostet hätten, seien „nicht im Haushalt vorgesehen“, heißt es beim Schulministerium in Stuttgart.

Lehrer Wrisse will das nicht länger mitmachen, „die ständige Unsicherheit und Geldnot sind zu belastend“. Im Herbst werde er zurück in die Wissenschaft wechseln.

Das ist bitter. Nicht nur für Wrisse. Denn auf Familien und Schulen kommen angesichts des Lehrkräftemangels schlechte Zeiten zu. Wie viele Lehrerinnen und Lehrer im Moment bundesweit fehlen, wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) zwar nicht erfasst. Doch allein in Nordrhein-Westfalen sind es aktuell fast 4400. Die Schülerzahlen sind gestiegen, Lehrkräfte wurden pensioniert, zu wenige junge Pädagoginnen und Pädagogen kommen nach. In Sachsen-Anhalt meldeten sich auf die Ausschreibung von mehr als 900 Stellen Anfang März nur 385 Bewerber.

„Die Fundamente wackeln“

Nach KMK-Prognosen werden im Jahr 2035 etwa 24.000 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen fehlen. Der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm, der sich seit rund vier Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt, hält diese Einschätzung jedoch für „Schönfärberei“: Die Minister würden viel zu optimistisch auf die Zahl der Uni-Absolventen blicken. Klemm kommt bei seinen Berechnungen auf eine Lücke von mehr als 80.000 Lehrkräften. Die Folgen von Reformen wie etwa dem Ganztagsanspruch für Grundschulkinder sind in diese Schätzung noch nicht miteinbezogen, genauso wenig wie die Integration der geflüchteten ukrainischen Kinder und Jugendlichen.

Der Pädagogenmangel sei eine der „drängendsten Fragen“ im Bildungssystem, erklärte Ende Juni die unabhängige Autorengruppe, die alle zwei Jahre den Nationalen Bildungsbericht erstellt. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) warnte, „das Kartenhaus Schule beginnt zusammenzubrechen“, wenn die Politik nichts tue. Dem System drohe der Kollaps, sagt auch René Mounajed, Vorsitzender des Schulleitungsverbandes Niedersachsen. „Wir sehen, wie die Fundamente wackeln.“

Die Appelle klingen dramatisch. Zwar haben sich die 16 Kultusministerinnen und -minister in Deutschland den Kampf gegen den Lehrermangel vorgenommen. Trotzdem geht es nicht voran. Es fehlt am Geld, in der Personalpolitik wimmelt es von Widersprüchen und Fehlentscheidungen. Hinzu kommt, dass sich jedes Bundesland allein abmüht, statt dass alle zusammenarbeiten. Viele der Bemühungen wirken eher hilflos als durchdacht.

40 statt 45 Minuten Unterricht

Immer öfter sind die Lücken auch coronabedingt so groß, dass Schulen kapitulieren. So musste Mecklenburg-Vorpommern Ende Juni an vier Schulen die Schülerinnen und Schüler ab Klasse sieben in den Distanzunterricht schicken, weil der Einsatz der Lehrkräfte „stark eingeschränkt“ war, wie das Schulministerium mitteilte.

Eine Berliner Schule will die Unterrichtsstunden im übernächsten Schuljahr von 45 auf 40 Minuten reduzieren. Schon im kommenden Schuljahr könnte dies auch an Schulen in Sachsen-Anhalt möglich sein. Zudem ist an mehreren Modellschulen eine Vier-Tage-Woche geplant. Am fünften Tag soll Distanzunterricht reichen. Laut Schulministerium ziele die Maßnahme nicht gegen Lehrermangel. Glaubwürdig klingt das nicht – zu groß scheint die Versuchung, ausfallende Stunden einfach als Distanzlernen zu etikettieren.

Der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) bat im Juni in einem „Brandbrief“ Teilzeitkräfte an Schulen, sie sollten im kommenden Schuljahr freiwillig ein paar Stunden mehr arbeiten. Doch das kam bei den Pädagogen nicht gut an. Nun überlegt die Regierung, die Klassen zu vergrößern. Bisher liegen die Obergrenzen bei 28 Schülerinnen und Schülern in Grundschulen und 30 in Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien.

„Vor uns liegen Jahre, in denen Abertausende Stellen nicht besetzt werden können, vor allem in den Grundschulen und im MINT-Bereich“, sagt Bildungsforscher Klemm, also in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wie das passieren konnte? Die Ursache dafür liege mehr als ein Jahrzehnt zurück, sagt er. Damals sei die Zahl der Geburten gestiegen, der notwendige Ausbau des Bildungssystems allerdings ausgeblieben.

Auch die Zahl der Studienplätze für Lehrämter wurde nicht erhöht, obwohl sich genug junge Menschen dafür interessieren. Stattdessen erschwerte die Politik den Zugang zum Studium. Wer etwa in Berlin Grundschullehramt mit den Fächern Mathematik und Sonderpädagogik studieren möchte, benötigte zuletzt einen Abischnitt von 1,8. Für die 308 Bewerberinnen und Bewerber fürs erste Semester gab es nur 34 Plätze. Noch drastischer war das Missverhältnis bei der Fächerkombination Deutsch und Sonderpädagogik: Für 1045 Interessierte gab es 70 Studienplätze.

Karin Prien, Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, betont, die Länder hätten das Problem des Lehrermangels erkannt. Gleichzeitig forderte die CDU-Politikerin „kreative Ideen, um junge Menschen für den Beruf als Lehrerin und Lehrer zu gewinnen“. Viel mehr als kostspielige Werbekampagnen kam dabei bisher nicht heraus.

Seit den Lockdowns sind wir ausgepowert, die Arbeitsbelastung ist unerträglich.
Grundschullehrerin aus Nordrhein-Westfalen

Sachsen lässt Videos mit dem Titel „Eine Klasse für sich. Lehrerin Sachsen“ in den sozialen Medien laufen. Sachsen-Anhalt hat Headhunter beauftragt, um Lehrerinnen und Lehrer im In- und Ausland anzuwerben. 750.000 Euro stellte das Land dafür bisher bereit. Für die Jahre 2023 bis 2026 ist eine weitere Million Euro veranschlagt. Die teure Operation war ein Fehlschlag: Von den 500 Lehrkräften, die die Headhunter kontaktiert hatten, ließen sich nur 36 für das Schuljahr 2021/22 zum Schuldienst in Sachsen-Anhalt verpflichten, wie eine Kleine Anfrage der Grünen ergab. Die Opposition wirft der Landesregierung vor, sie verschleudere mit der Aktion unnötig viel Geld. Das Beispiel zeigt außerdem, dass die Länder nicht davor zurückschrecken, sich auch gegenseitig die Lehrerinnen und Lehrer abzujagen – allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz.

Ortstermin in Sellin auf Rügen, am vergangenen Dienstag, direkt am Treppenabgang zur mondänen Seebrücke. Es ist Mittagszeit. Vor beeindruckendem Meerespanorama hat Christian Bülow zusammen mit mehreren Kolleginnen einen Infostand aufgebaut. Bülow ist Leiter des Welcome Center Vorpommern-Rügen, er soll Fachkräfte für den Landkreis anwerben.

Zu den besonders gesuchten Professionen gehören auch Lehrkräfte. Aktuell sind an diesem Tag 347 Stellen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben. An mehreren Orten entlang der Küste stehen deshalb solche Infostände. Die Idee: Lehrkräften und potenziellen Quereinsteigern im Urlaub soll der Nordosten der Republik schmackhaft gemacht werden. Am Morgen flog deshalb auch ein Flugzeug die Küste entlang, das ein Werbebanner des Bildungsministeriums durch den blauen Himmel zog.

„Möchten Sie eine Postkarte mitnehmen?“, fragt Bülow eine junge Frau. Jennifer Schilling zögert kurz, dann greift sie zu. Auf der Karte steht: „Bin am Wasser. Komm doch auch – nach Mecklenburg-Vorpommern, zum Lehramtsstudium, für ein Referendariat oder als Lehrer-in-MV.de“. Schilling ist 22, sie studiert Grundschullehramt im sächsischen Chemnitz. „Zum Referendariat will ich auf jeden Fall woanders hingehen“, sagt sie. „Ich liebe das Meer, ich liebe die Ostsee – das würde schon passen hier.“ Der Gedanke an einen Wechsel scheint ihr zu gefallen.

Eine Grundschullehrerin aus Nordrhein-Westfalen liest ebenfalls die Stellenanzeigen. „Seit den Lockdowns sind wir ausgepowert, die Arbeitsbelastung ist unerträglich, viele Kolleginnen arbeiten nur noch Teilzeit – auch die ganz jungen“, erzählt sie. Von der Politik sei bisher wenig Wertschätzung für ihre Arbeit zu spüren gewesen. Besonders geärgert haben sie sich über den Vorschlag der früheren FDP-Schulministerin, wegen des Lehrkräftemangels einfach die Klassenstärken zu erhöhen.

Werbekolonnen für frustrierte Lehrkräfte beim Strandurlaub – passt das noch zum Versprechen der Länder, sich keine Pädagogen abspenstig zu machen? Bildungsministerin Simone Oldenburg aus Mecklenburg-Vorpommern beteuert, es werde nicht in anderen Bundesländern „gewildert“. Und lässt sich ihre Kampagne rund eine Million Euro kosten.

Prämien als Anreiz

Zusätzlich lockt Oldenburgs Ministerium mit Extrazahlungen für interessierte Lehrkräfte. Schon Studierende können, wenn sie ihre Pflichtpraktika an Schulen auf dem Land machen, einen Zuschuss von bis zu 750 Euro für Fahrtkosten und Unterkunft beantragen. Und Nachwuchslehrkräfte, die sich für ein Referendariat auf dem Land entscheiden, erhalten einen Gehaltszuschlag von 20 Prozent. Freie Stellen in der Provinz zu besetzen, gilt unter Schulpolitikern als besonders schwierig.

Das Land Brandenburg hat daher im vergangenen Schuljahr 23 Stipendien für künftige „Landlehrerinnen und Landlehrer“ vergeben. Der Deal: Die Studierenden erhalten 600 Euro im Monat und verpflichten sich im Gegenzug, an einer von rund 50 ausgewählten Schulen ein Praktikum, ihr Praxissemester und das Referendariat zu absolvieren. Außerdem müssen sie dort nach dem Abschluss mindestens so viele Schulhalbjahre als Lehrkräfte arbeiten, wie zuvor das Stipendium gewährt wurde. Sachsen zahlt Lehramtsanwärtern, die in Dörfer und Kleinstädte ziehen, eine Prämie von 1000 Euro. Sie gehören damit zu den bestbezahlten Referendaren Deutschlands.

Berlin hatte zuletzt als einziges Land daran festgehalten, seine Lehrkräfte als Tarifbeschäftigte anzustellen. Zum neuen Schuljahr 2022/23 führt es nach fast zwanzig Jahren die Verbeamtung wieder ein und begründet dies damit, dass die Hauptstadt sonst einen „gravierenden Standortnachteil“ habe.

Lückenfüller: Quer- und Seiteneinsteiger

Ohne Quer- und Seiteneinsteiger als Lückenfüller wird es nicht gehen, so viel ist klar. Kritiker finden allerdings auch diesen Ansatz problematisch. „Hier werden viele Menschen ins kalte Wasser geschmissen, ohne auf die Arbeit im Klassenzimmer vorbereitet zu sein“, sagt René Mounajed vom Schulleitungsverband Niedersachsen: „Machen wir uns nichts vor: Die Qualität von Schule wird dadurch nicht besser.“

Wissenschaftlich ist laut Nationalem Bildungsbericht dazu kaum etwas bekannt. Es gibt kaum repräsentative Daten, ob sich Programme zum Quer- und Seiteneinstieg in den Schuldienst bewährt haben.

Laura Bäcker, 36, ist Quereinsteigerin in Niedersachsen. Auch ihr Name ist geändert. Sie studierte Englisch und Italienisch, arbeitete danach in einem Hotel. Ehrenamtlich brachte sie Geflüchteten Deutsch bei. „Ich habe gemerkt, wie viel Spaß mir das Unterrichten macht“, sagt sie, „und dass ich gerne in einem sozialen Beruf arbeiten möchte.“

Anderthalb Jahre habe sie Seminare zu Pädagogik und Didaktik besucht, während sie bereits an einer Hauptschule arbeitete, erzählt sie. Die Seminarleitung habe mehrfach ihren Unterricht begutachtet und für gut befunden. Bäcker bestand die Abschlussprüfung. Danach sei sie sofort Klassenlehrerin geworden.

Inzwischen arbeitet Bäcker an einer Stadtteilschule in Hamburg. Sie unterrichtet Deutsch, Englisch, Geschichte und Geografie. Fast alles Fächer, die sie nicht studiert hat. „Das ist im Kollegium gang und gäbe, weil es an Fachlehrern fehlt“, sagt Bäcker. Bei der Arbeit würden zwischen ihr und den „richtigen Lehrern“ keine Unterschiede gemacht, beim Gehalt hingegen schon. Bäcker sagt, sie verdiene einige Hundert Euro weniger als ihre Kollegen. Und dieser Umgang mit den Quereinsteigern verletze ihren Stolz. Dass sie bis zur Rente ein deutlich geringeres Gehalt bekommen soll als ihre Kollegen, will sie nicht hinnehmen. Auch sie überlegt zu kündigen.

Vor uns liegen Jahre, in denen Abertausende Stellen nicht besetzt werden können, vor allem in den Grundschulen und im MINT-Bereich.
Klaus Klemm, Bildungsforscher

„Die Lehrkräftebildung in Deutschland ist seit Jahrzehnten eine Baustelle, auf der viel geredet und analysiert, aber wenig gebaut wird“, sagt Mark Rackles, früherer Berliner Staatssekretär für Bildung und heute als wissenschaftlicher Berater unterwegs.

Bleibt die Frage, was tatsächlich helfen könnte. Neue Stellen schaffen? Denkbar, sagt Bildungsforscher Klemm, aber zunächst wirkungslos: Denn dafür bräuchte es zunächst einmal mehr Studienplätze – auch wenn der Entlastungseffekt erst nach Jahren eintreten wird: Sieben Jahre dauern Studium und Referendariat oftmals, länger als jede Legislaturperiode.

Vom Ausbau der Studienplätze und damit von zusätzlichen Professuren wollen auch die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) profitieren. Die früheren Fachhochschulen sollten insbesondere Lehrkräfte für berufliche Schulen zum Master führen, fordert Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Landesrektor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen: So könnten gerade für den naturwissenschaftlichen und technischen Bereich die dringend nötigen Lehrkräfte ausgebildet werden.

Schneller umsetzen ließe sich eine bessere Bezahlung der Pädagoginnen und Pädagogen – wenn denn genug Geld da wäre. Fünf Bundesländer haben die niedrigere A12-Einstiegsbesoldung für Grundschullehrkräfte bereits abgeschafft, weitere wollen folgen. „Unverzichtbar“ sei das, sagt Klemm, aber trotzdem kein Mittel, um schnell massenhaft neue Lehrkräfte zu locken.

Der Bildungsforscher sieht nur einen sinnvollen Weg: Man müsse Zeit gewinnen, bis die neuen, gut ausgebildeten Nachwuchskräfte durchs Studium gekommen seien. Klemm schlägt dafür Arbeitszeitkonten vor: Lehrkräfte zwischen 35 und 50 sollte ermöglicht werden, auf freiwilliger Basis ein bis zwei Stunden mehr pro Woche zu unterrichten. Das würde kurzfristig Entlastung in den Schulen bringen – und den Ländern Zeit geben, um Nachwuchs auszubilden. Wenn die neue Lehrkräftekohorte dann auf dem Arbeitsmarkt lande, könnten die prall gefüllten Arbeitszeitkonten der älteren Kollegen durch einen früheren Ausstieg aus dem Beruf wieder ausgeglichen werden.

Dass viele Lehrkräfte keine Lust auf ein bis zwei Stunden mehr haben, weiß Klaus Klemm. „Aber der Karren steckt richtig tief im Dreck.“