Bundesländervergleich : Bis zu zwei Drittel der Studiengänge haben einen Numerus clausus

In Stadtstaaten sind die Hürden für Studienanfänger besonders hoch: In Hamburg sind die meisten Studiengänge mit einem Numerus clausus belegt. In Mecklenburg-Vorpommern ist es nur knapp jeder Fünfte.

Dieser Artikel erschien am 01.07.2021 in DER SPIEGEL
Armin Himmelrath
Studierende sitzen in einem Hörsaal und hören dem Vortrag einer Dozentin zu.
Medizinstudierende an der Universität Halle-Wittenberg (2017): Manche Fächer sind überall mit einem Numerus clausus belegt.
©Uwe Anspach/dpa

Hamburg, Berlin, das Saarland: Wer hier studieren will, hat es deutschlandweit am häufigsten mit Zugangshürden beim Studium zu tun. In diesen Bundesländern sind aktuell fast zwei Drittel der Studiengänge mit einem Numerus clausus belegt. Am leichtesten fällt der Hochschulzugang dagegen in Mecklenburg-Vorpommern: Hier gibt es bei nicht einmal jedem fünften Studiengang einen NC.

Die Zahlen stammen aus der Studie »CHECK Numerus clausus«, die an diesem Donnerstag vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh veröffentlicht wird. Sie lag dem SPIEGEL vorab exklusiv vor. Ausgewertet wurden dafür die Zulassungsbedingungen für das kommende Wintersemester.