Chancengleichheit : Gesetz soll finanzschwache Familien stärken

Finanziell benachteiligte Familien sollen mit dem „Starke-Familien-Gesetz“ der Bundesregierung gestärkt werden. Auch im Schulbereich und Kita-Bereich soll das neue Gesetz Impulse setzen. Das Gesetz hat den Bundestag zwar passiert, der Bundesrat sieht aber noch Nachbesserungsbedarf.

Fabian Schindler / 08. März 2019
Vorstellung der Gesetzesinitiative
SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (rechts), und Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, wollen mit dem neuen Gesetz künftig Familien mit kleinen Einkommen stärken und Kinderarmut bekämpfen. Der Bundesrat begrüßt die Initiative, fordert aber noch Nachbesserungen.
©Jutrczenka/dpa

Familien mit kleinem Einkommen könnten schon bald von zusätzlicher Unterstützung profitieren. Mit dem von der Bundesregierung lancierten „Starke-Familien-Gesetz“ sollen sie höhere Zuschläge zum Kindergeld, gebührenfreie Kita-Plätze und Leistungen wie etwa kostenloses Schulmittagessen bekommen.

Im Bundestag ist das Gesetz positiv aufgenommen worden, der Bundesrat ist aber noch nicht zufrieden und fordert Nachbesserungen. Er begrüßt die von der Bundesregierung geplante Anhebung des Familienzuschlags, doch die monatliche Unterstützung zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben müsse beispielsweise nach Ansicht der Länder noch angehoben werden.

Dieses sind die wichtigsten Fragen und Antworten gemäß dem gegenwärtigen Stand des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung:

(Mit Material von dpa)

Sie haben JavaScript deaktiviert oder verwenden einen veralteten Browser. Aktuelle Browser finden Sie hier. x