Dieser Artikel erschien am 23.04.2019 auf ZEIT Online
Autor: Sascha Lübbe

Asylpolitik : Abdul macht kein Abi

Abdul Fani hat gute Noten, er möchte Lehrer werden. Trotzdem wird er das Gymnasium abbrechen und eine Ausbildung anfangen. Sonst droht ihm die Abschiebung.

Blick auf Michelbach
Blick auf Michelbach von der südlicher gelegenen Bilz, dem Hausberg des Dorfes
©Wikipedia

Er ist jetzt ganz in seinem Element: Ruhig steht er da; locker gegen die Tisch­kante gelehnt, eine Hand in der Hosen­tasche, in der anderen ein Blatt Papier. „Farsi ist eigentlich einfach“, sagt Abdul Fani*. „Zumindest die Aus­sprache. Schwer ist nur die Schrift. Aber auch das kriegt ihr hin.“

Sechs Zuhörer sitzen ihm an diesem Nach­mittag im Internat gegen­über. Zwei Lehrer, drei Mitschüler und seine Freundin Lena. Sie alle sind hier, um bei ihm Farsi zu lernen.

Abdul Fani ist 20 Jahre alt und besucht die zwölfte Klasse des Internats in Michel­bach, einer kleinen Gemeinde bei Schwäbisch Hall. Er spielt Fußball, zockt Xbox, hängt am liebsten mit Kumpels oder seiner Freundin rum. Seine Noten sind nicht über­ragend, würden aber reichen, um ihn ans Ziel zu bringen: Fani will das Abi machen, studieren, Lehrer werden. Es ist sein Traum.

Doch dieser Traum ist nun in weite Ferne gerückt. Denn Fanis Asyl­antrag wurde abgelehnt. Um nicht nach Afghanistan abgeschoben zu werden, hat er eine schwierige Entscheidung getroffen: Am Ende des Schul­jahres wird er das Gymnasium verlassen, statt­dessen eine Ausbildung beginnen. Denn nur abgelehnte Asyl­bewerber, die eine Lehr­stelle vorweisen können, bekommen die sogenannte Aus­bildungs­duldung.

Schüler und Studentinnen sind nicht geschützt

„3+2-Regel“ nennt sich die Vorschrift, die 2016 verabschiedet wurde. Sie sollte den Unter­nehmen Sicher­heit geben, dass die Flüchtlinge, die sie ein­gestellt hatten, nicht gleich wieder gehen müssen. Organisationen wie Pro Asyl kritisieren die Regel als zu büro­kratisch; die Hürden, Schutz zu bekommen, seien zu hoch. Für Fani aber birgt sie ein ganz anderes Problem: Sie gilt nur für Aus­zubildende. Schüler und Studentinnen schützt sie nicht. Und so werden die kommenden Wochen für ihn wohl die letzten an seiner Schule sein.

Frühstück in der Mensa des Internats, einem licht­durch­fluteten Neubau. Schüler quatschen wild durch­ein­ander, das Klappern von Messern, Gabeln und Löffeln hallt durch den Raum. Es gibt Schwarz­brot und Laugen­brötchen, Schinken, Salami, Scheiben­käse. Alles ist streng getaktet, in 25 Minuten müssen die Schüler fertig sein. Es ist der erste Tag nach den Faschings­ferien.

Fani sitzt, umgeben von deutschen Schülern, an einem der Tische.

„Wie waren deine Ferien?“, fragt er das Mädchen neben sich.

„Gut“, sagt sie.

„Was hast du gemacht?“

„Gelernt, was sonst? Und Du?“

„Gelernt und Freunde besucht“, sagt Fani.

Er trägt Skinny Jeans und Sneakers, das Haar an den Seiten kurz­geschoren, den oberen Teil zur Seite gekämmt. Er spricht über­legt und höflich.

Im Umgang mit den anderen ist er freundlich. Klatscht ab, lächelt, macht Witze. Und doch steht etwas zwischen ihnen und ihm. Einigen Schülern habe er erzählt, dass er die Schule abbreche und eine Aus­bildung beginne, sagt Fani. Nicht alle würden die Gründe verstehen. Wirklich verstehen.

Fani sagt: „Die Schüler hier denken: ‘Wann kaufe ich mir ein neues Handy?’
Ich denke: ‘Wann kommt der nächste Brief vom Amt? Und was steht da drin?’“
Zwei Welten.

„Ich will sie nicht belasten“

Der erste Brief vom Amt, er kam im Oktober 2017. Fani schaffte es damals nur, den ersten Satz zu lesen: „Ihr Asyl­antrag wurde nicht anerkannt“. An den Rest traute er sich erst Tage später: „Verlassen Sie inner­halb von 14 Tagen das Land.“ Der Ablehnungs­bescheid. Sein Anwalt reichte Klage ein.

Die Zeit danach war schwierig. Sein Noten­durch­schnitt sackte inner­halb eines Halb­jahres von 2,4 auf 2,8 ab. Eine Lehrerin sagt, er habe die ersten Wochen im Unterricht nur apathisch aus dem Fenster geschaut. Fani selbst nennt es die „Phase des Schocks“. Ihre Nach­wirkungen hielten bis heute an.

Er redet selten darüber. Nur sein bester Freund, ein Afghane, der jetzt in Salz­burg lebt, wisse, wie es wirklich in ihm aus­sieht. Seine Familie, die nicht mit nach Deutschland geflohen ist, weiß nicht einmal, dass sein Antrag abgelehnt wurde. „Ich will ihnen keine Sorgen machen“, sagt Fani und schluckt. Auch mit seiner Freundin Lena, die beiden sind seit sechs Monaten ein Paar, meidet er das Thema. „Ich will sie nicht belasten.“

„Fani hat Sachen erlebt, die die anderen Schüler nicht nach­voll­ziehen können“

Peter Aichelin ist einer von Fanis Lehrern. Ein gemütlicher Mann Anfang 60. Groß, kräftig gebaut, grauer Bart. Eine Vertrauens­person für Fani. Er sagt: „Fani hat Sachen erlebt, die die anderen Schüler nicht nach­voll­ziehen können. Das ist schwierig, für beide Seiten.“

Aichelin hat Fani damals nach Michelbach geholt. Es war 2015, das Thema Flüchtlinge omni­präsent, Aichelin wollte etwas tun. Im Internat gab es freie Plätze, die anderen Lehrer, war er sicher, wären fremden Schülern gegen­über aufgeschlossen. Warum, dachte er, nehmen wir keine Flüchtlinge auf? Sie könnten im Internat schlafen und auf die internats­eigene Schule gehen. Ein halbes Jahr später ging das Programm Flüchtlinge ins Internat an den Start, gefördert von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Evangelischen Schul­stiftung in der EKD. Einer der ersten Schüler: Abdul Fani.

Doch dann spielte die Politik nicht mit. Ende 2016 trieb der damalige Innen­minister Thomas de Maizière Abschiebungen nach Afghanistan voran. Im Dezember startete die erste Sammel­rück­führung. Unter den afghanischen Schülern begann die Zeit der Angst. Eine Ausbildung bot ihnen Sicher­heit, als Schüler hatten sie diesen Schutz nicht. Das hatte Konsequenzen.

Von den neun Schülern, die damals angefangen haben, erzählt Aichelin, seien noch zwei übrig. Fani und ein Eritreer. Zwei brachen die Schule abrupt ab, der Rest hörte früh­zeitig auf, nahm Ausbildungen auf. Vor allem die Afghanen, sagt Aichelin, seien aus Angst vor der Abschiebung gegangen.

Konkrete Zahlen, wie viele abgelehnte Asyl­bewerber die Schule abbrechen und Ausbildungen beginnen aus Angst, abgeschoben zu werden, gibt es nicht. Sie werden nirgends erhoben. Flüchtlings­räte verschiedener Bundes­länder und der Bundes­fach­verband unbegleitete minder­jährige Flüchtlinge (BumF) aber bestätigen das Problem. „Viele geflüchtete Jugendliche gehen deshalb viel zu früh von der Schule ab“, sagt Tobias Klaus vom BumF. „Eigent­lich bräuchten sie noch Unterricht. Bei der Ausbildung wird das dann oft zum Problem; etwa, wenn sie an der Berufs­schule nicht hinter­her­kommen.“

Nur einer hat Asyl bekommen

Als im vergangenen Jahr der Entwurf des Fach­kräfte­ein­wanderungs­gesetzes, das die gezielte Migration in den deutschen Arbeits­markt regeln soll, verabschiedet wurde, waren auch Neuregelungen zur Duldung bereits in Deutschland lebender Flüchtlinge Teil des Entwurfs. Aller­dings nur derjenigen, die eine Ausbildung absolvieren oder Arbeit haben. Ein Verbesserungs­vor­schlag, unter­zeichnet unter anderem vom Deutschen Gewerkschafts­bund und den Flüchtlings­räten von acht Bundes­ländern, forderte eine Ausweitung des Abschiebe­schutzes – auf Schüler und Studenten. „Wenn Perspektiven für eine Aufenthalts­sicherung nur über Arbeit und Ausbildung bestehen“, heißt es in dem Papier, „werden vor allem junge Menschen die Schulen und Universitäten verlassen, um ihren Aufenthalt über Arbeit oder Ausbildung zu sichern.“

In Fanis Umfeld sieht es genau danach aus: Von seinen afghanischen Freunden, die in der Gegend leben, sagt er, habe nur einer Asyl bekommen. Er geht inzwischen in die 9. Klasse. Die anderen hätten eine Ausbildung begonnen, zur Schule fehlte ihnen der Mut.

Fanis erste Stunde an diesem Tag: Physik. Der Unterricht findet in einem schmalen Raum im Neubau des Internats­geländes statt. Graue Wände, orangener Linoleum­boden, zehn Schüler sitzen auf den Bänken. Elektro­magnetische Felder sind das Thema.

Würde Fani abgeschoben, dann nicht zu seiner Mutter in den Iran

Die Lehrerin, Frau Christ, eine Frau Mitte 40 mit blondem Zopf und gold­umrandeter Brille, hat eine Gleichung an die Tafel geschrieben.

„Komm’ mal vor“, bittet sie einen der Schüler.

„Lass die Klasse deine schöne Hand­schrift sehen.“

Die Klasse lacht. Der Junge schlurft nach vorn.

Auch Fani lacht, er sitzt in der ersten Reihe.

Er sei ein guter Schüler, sagt die Lehrerin über ihn. Wenn er etwas weiß, melde er sich in der Regel auch. Er sei nur manchmal etwas schüchtern.

Physik und Mathe, das sind die Fächer, die Fani am meisten liegen. Die Fächer, die er später unter­richten will. Die Fächer, die schon sein Vater unter­richtet hat.

Fanis Vater arbeitete lange als Lehrer in Afghanistan. Mitte der Neunziger, noch vor Fanis Geburt, wechselte er ins Verteidigungs­ministerium, um „im Land etwas zu bewegen“, wie Fani sagt. Die Taliban bedrohten ihn darauf­hin mit dem Tod. Als Fani ein Jahr alt war, floh die Familie ins Nachbar­land Iran.

Dort lebten sie wie viele afghanische Flüchtlinge: unter prekären Bedingungen. Fani sagt, sie mussten Geld bezahlen, um im Land bleiben und die Schule besuchen zu können. Also arbeitete er neben­bei; erst in einer Näherei, später verkaufte er TV-Receiver. Als Schüler hatte er aller­dings keine Arbeits­erlaubnis. 2015, Fani ging in die 11. Klasse, wurde er von der Polizei erwischt. Ihm drohte die Abschiebung, nach Afghanistan.

„Komm’ nach Deutschland“ – und Fani kam

Zwei Wochen gab man ihm, freiwillig zurück­zu­gehen. Statt­dessen floh Fani in die Türkei. Auch dort sei er nicht sicher gewesen, sagt er, wieder hätte man ihn abschieben können. Er telefonierte dann mit einem Freund, ein Afghane, der nach Hannover geflohen war. „Komm’ nach Deutschland“, sagte der. „Der Weg ist gefährlich, aber wenn du es schaffst, kannst du bleiben.“

Und Abdul Fani kam.

Unterwegs sah er Verzweiflung, Not, war dabei, als andere Flüchtlinge starben.

„Das ist ein Teil meines Lebens“, sagt er heute und für einen Moment bricht ihm die Stimme weg. „Das kann ich nicht vergessen.“

Würde man Fani heute abschieben, dann nicht in den Iran, zu seiner Mutter und den sechs Geschwistern, sondern nach Afghanistan. Ein Land, in dem er nur ein Jahr gelebt hat, in dem er schon aufgrund seiner Familien­geschichte in Lebens­gefahr sei. Sein Vater sei vor ein paar Jahren dorthin zurück­gekehrt, sagt Fani. Er sei tot. Ermordet; vermutlich von den Taliban.

Fanis zweite Stunde an diesem Tag ist die „inter­nationale Klasse“, in ihr kommen geflüchtete Jugendliche aus dem Internat und aus der zugehörigen Schule zusammen, lernen Deutsch in kleinen Gruppen.

Der Unterricht findet im Altbau statt. Holzgeruch liegt in der Luft, aus dem Neben­zimmer drängt Klavier­geklimper, in den Regalen stehen Reclam-Bände. Peter Aichelin, Initiator des Flüchtlings­projekts, legt Fani und einer 18-jährigen Syrerin Auszüge aus E.T.A. Hoffmanns Der goldne Topf vor. Sie sollen den Text nach Synästhesien durchsuchen. Nach „Sinnes­eindrücken, die nicht zusammen­gehören“, erklärt Aichelin. Fani liest, einen gelben Text­marker in der Hand; manchmal bewegen sich seine Lippen. Seine Nachbarin lugt ab und an zu ihm hinüber.

Fani sei ein ruhiger Mensch, sagt Aichelin, aber auch eine natürliche Autorität. Einer, „bei dem die Fäden zusammen­laufen“. Als 2016 die Abschiebungen nach Afghanistan begannen, hätten die anderen Afghanen ihn um Rat gefragt. Gemeinsam beschlossen sie, neben dem Unterricht an der Internats­schule, der zur mittleren Reife oder dem Abitur führt, an einer anderen Schule noch den Haupt­schul­abschluss zu machen. Zur Sicherheit, damit konnten sie zur Not eine Ausbildung aufnehmen.

„Die Sicherheit war dahin“

Als 2017 dann die ersten Ablehnungen kamen, entschieden sich die meisten tatsächlich für die sicherere Variante Ausbildung. Es war hart. Aber Fani machte erst mal weiter.

Es gab da eine Lücke: Die meisten Asyl­bewerber hatten gegen ihren Bescheid geklagt. Das zuständige Verwaltungs­gericht aber entschied, keine Fälle von Afghanen zu verhandeln, solange die höhere Instanz, der Verwaltungs­gerichts­hof, kein Grund­satz­urteil gesprochen hatte.

Ein „Schlupfloch“, wie Aichelin sagt. Denn jeder Asylbewerber hat das Recht, gegen seine Abschiebung zu klagen. Er bleibt dann noch im Verfahren und wird zunächst nicht abgeschoben.

Die Lücke schloss sich erst im Frühjahr dieses Jahres, als der Verwaltungs­gerichts­hof den Einspruch der jungen afghanischen Männer ablehnte. Ein Grund­satz­urteil, nun begann auch das Verwaltungs­gericht, die Klagen abzuarbeiten. „Die Sicherheit“, sagt Aichelin, „war dahin.“

Für Fani stellte sich die Frage damit erneut: Seinen Lehrer­traum weiter verfolgen und die Abschiebung riskieren? Oder auf Nummer sicher gehen, wie seine Freunde?

Kranken­pfleger, Fach­informatiker, Elektroniker?

Er habe die Entscheidung lange hinaus­gezögert, sagt Fani. Am Ende aber war der Druck zu groß. Er bewarb sich als Kranken­pfleger, als Fach­informatiker, als Elektroniker. Und erhielt Zusagen für alle drei Stellen. Er entschied sich für den Job als Kranken­pfleger, weil er da „mit Menschen zu tun hat“, wie er sagt. Im Oktober fängt er an.

Für ihn, den ehrgeizigen Schüler, fühlt sich das wie eine Nieder­lage an. „Ich habe alles getan, um das Abi zu erreichen und zu studieren“, sagt er. „Ich habe es im Iran versucht, es hat nicht geklappt. Jetzt in Deutsch­land wieder nicht. Das ist frustrierend.“

Dabei hat er stets auf das Lehrer­sein hin­gearbeitet: Unterrichtete afghanische Flüchtlings­kinder im Iran. Half den anderen Flüchtlingen im Internat bei den Haus­aufgaben, absolvierte sogar ein Praktikum in einer der Klassen.

Auch Peter Aichelin sagt: „Er wäre ein guter Lehrer. Er ist emphatisch und hat intellektuell einiges auf dem Kasten.“ Spricht man mit Fanis Lehrern über ihn, fallen Worte wie „engagiert“, „selbst­ständig“, „gut organisiert“. Aichelin sagt: „Es werden Tränen fließen, wenn er geht. Die Lehrer und Schüler werden ihn vermissen.“

Sein Freund Omid, ebenfalls aus Afghanistan geflohen und inzwischen Azubi in einem Werk­zeug­maschinen­unter­nehmen, sagt: „Ich kann ihn verstehen, die Schule bietet keinen Schutz. Ich habe damals dasselbe getan.“

Fani sagt, wahrscheinlich könne man sich an den neuen Job gewöhnen. Ob man das wolle aber, sei eine andere Frage. „Es war ja nicht meine frei­willige Entscheidung.“ Und über­haupt: Wer wisse, was nach der Ausbildung sei. Ob man ihn dann nicht doch abschieben würde. „Vielleicht sagt dann ja trotzdem jemand: ‘Du musst jetzt gehen.’“

Menschen wie er hätten eigene Ziele

Für ihn ist es schwer nachzuvoll­ziehen, dass das Recht auf Asyl und die Integrations­leistung eines Migranten sich nicht bedingen. Kein Mensch habe sich dafür interessiert, was er hier geleistet habe, sagt Fani. Es gebe Flüchtlinge, die lebten seit Jahren in Deutschland, hätten nichts erreicht, dürften aber bleiben. „Wie kann das sein?“ Er kann nicht verstehen, dass man ihn ins Bürger­kriegs­land Afghanistan abschieben würde.

Und dann sagt Fani noch, er habe manchmal das Gefühl, Flüchtlinge seien in Deutschland nur willkommen, wenn sie Jobs machten, für die sich nicht genügend Deutsche finden; Jobs, die weniger gut bezahlt seien. Für die man kein Abitur braucht. Dabei hätten Menschen wie er doch eigene Ziele, wollten mehr, voran­kommen. Man lasse sie nur nicht.

„Ist das denn fair?“

*Wir haben den Namen zum Schutz des Protagonisten geändert. Der Name ist der Redaktion bekannt.