1. Dezember : Wenn der Schulweg zum Über­lebens­training wird

Der Dokumentarfilm, den wir Ihnen heute vorstellen, wirft einen Blick auf einen Aspekt von Schule, der hier­zu­lande höchstens eine Rand­notiz ist: der Schulweg. Für die Kinder, die in den entlegensten Ecken der Welt leben und in dem Film „Auf dem Weg zur Schule“ begleitet werden, ist er aber eine Heraus­forderung. Die bringt sie nicht selten in lebens­bedrohliche Situationen und immer an den Rand ihrer Kräfte. Eindrucksvoll!

Annette Kuhn / 01. Dezember 2019
DVD-Cover "Auf dem Weg zur Schule"
©iStock, Senator Home Entertainment

Die meisten Kinder in Deutschland brauchen für ihren Schul­weg nur wenige Minuten. Zumindest in der Grund­schule. Und wenn die Schule doch etwas weiter weg ist, gibt es Bus und Bahn oder das „Eltern­taxi“. So etwas kennen Carlito und Micaela, Jackson und Salome, Zahira und Samuel nicht. Dort, wo sie wohnen, gibt es keine öffentlichen Verkehrs­mittel. Der Film „Auf dem Weg zur Schule“, der 2013 ins Kino kam, begleitet sie auf ihrem Abenteuer Schulweg.

Der elfjährige Jackson und seine Schwester Salome aus Kenia machen sich jeden Tag im Morgen­grauen auf den zwei­stündigen Weg durch die Savanne. Zu Fuß. Meist rennend. In ihrer Schuluniform. In der Hand einen vollen Wasser­kanister. Es ist ein lebens­gefährlicher Marsch, vorbei an Elefanten- und Giraffen­herden. Immer wieder mahnt der große Bruder zur Eile. Zu spät kommen, das wollen sie keines­falls. Die Schule ist für sie einfach zu wichtig.

Das vereint alle Kinder, die in diesem eindrucks­vollen Dokumentar­film „Auf dem Weg zur Schule“ begleitet werden. Sie sind oft die ersten in ihrer Familie, die über­haupt die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen. Darum nehmen sie die Strapazen ihres Schul­weges immer wieder auf sich. Auch die zwölfjährige Zahira aus Marokko, die jeden Montag mit zwei Freundinnen vier Stunden durch das Atlas­gebirge kraxelt. „Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als zur Schule zu gehen. Mach was draus!“, gibt ihr der Vater mit auf den Weg.

Dann ist da noch der elf­jährige Carlito, der mit seiner kleinen Schwester jeden Morgen 18 Kilometer durch die Steppe Patagoniens reitet. Und schließlich der körperlich behinderte Samuel, den seine beiden kleinen Brüder bis an den Rand der Erschöpfung jeden Morgen im Roll­stuhl über Sandwege ziehen und schieben. Nein, nicht wirklich in einem Roll­stuhl: Es handelt sich hier um einen Plastik­garten­stuhl mit anmontierten verrosteten Rädern. Das die drei es damit überhaupt jeden Morgen in die vier Kilo­meter entfernte Schule schaffen, ist ein Wunder. So wunder­voll wie dieser Dokumentar­film.

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